DIY: Sharepics for Twitterquotes, Part 3

Nun wird es schon zur Tradition – zumindest sagt man das ja in Köln, wenn etwas zum dritten Mal stattfindet 😉

Ich habe bereits vor einiger Zeit hier mit der Reihe „Sharepics for Twitterquotes“ begonnen und dann erneut einen „Part 2“ – sogar in englischer Sprache, hier gepostet. Und heute geht es mit dem dritten Teil weiter.

Das Prozedere, wie die Sharepics erstellt werden, möchte ich nicht erneut aufrollen. Soviel in Kürze: Ich nutze „Keynote“ dafür (das ist das „Powerpoint“-Pendant auf dem Mac, bzw. im Webbrowser oder für iOS). Sonst könnt ihr hier nachlesen.

Neuerdings nutze ich den Service IFTTT, um Quotes für meine Sharepics zu finden. Dort gibt es ein „Rezept“ mit dem Titel „Quote of the Day“, welches automatisch ein Zitat pro Tag immer morgens an meine Mailadresse sendet – so zumindest habe ich es eingestellt. Und natürlich finde ich viele Ideen oder Quotes auf Twitter und bereite sie dann auf, übersetze sie und ich nutze die Diskussionen und Tweets, um eigene Quotes zu entwickeln. Wichtig ist natürlich, wenn ich die Zitate anderer Menschen als Sharepic aufbereite, oder sie übersetze und dann auf ein Sharepic bringe, den Urheber des Zitats anzugeben. Aber das versteht sich ja von selbst.

Und nun zu den, seit dem letzten Post neu entstandenen Pics:

Mein Favorit, den ihr euch beim Erstellen von Share-Pics zu Herzen nehmen solltet:

 

 

DIY: Sharepics for Twitterquotes, Part 3

#EDchatDE – #Back2School2017

Wir haben ein wenig Pause gemacht mit dem Twitterchat #EDchatDE – nach einem anstrengenden Jahr, einer Buchveröffentlichung und nun nach fast vier Jahren und bald 180 Folgen #EDchatDE darf man auch mal Kräfte sammeln, um wieder neu ins Schuljahr und somit nächste #EDchatDE-Jahr zu starten.

Am 22.08.2017 geht es also wieder los. Wie gewohnt immer Dienstags zur festen Zeit von 20.00 – 21.00 Uhr. Und der Tradition folgend, heißt das Thema des ersten Chats nach den Sommerferien auch dieses Jahr wieder #BackToSchool.

Wir freuen uns auf Eure Teilgabe und weitere spannende Ausgaben des #EDchatDE.

Was der EDchatDE ist, das haben wir hier schon 2013 beim #OERkoeln erklärt.

Unser EDchatDE-Buch findet ihr übrigens hier.

Wer alle bereits diskutierten Themen nachlesen möchte, tut das am besten auf unserem Wiki.

Und den Teaser zum Buch gibt es direkt hier:

#EDchatDE – #Back2School2017

Twitterchats in Deutschland: #EDchatDE #BibChatDE #SozialChat #Relichat #ArtEduTalk

Ein Twitterchat? Was ist das?

Zugegeben – in Deutschland dann doch eher eine Rarität – bisweilen.

Ernsthaft: Allen Unkenrufen zum Trotz, die da sagen, das „Twitter kein Chat ist“ – es gibt sie, diese Twitterchats (im Bildungsbereich) auf Twitter. In regelmäßigen Abständen „treffen“ sich hier Menschen auf Twitter und chatten, meist für die Dauer einer Stunde unter Verwendung eines bestimmten Hashtags. Hashtag? Ja, das sind „Schlagworte“ die den thematischen Schwerpunkt, die Community, den Bereich benennen, zu dem bzw. in der der Chat stattfindet. Und diesem Schlagwort wird eine Raute „#“ vorangestellt. Soziale Netzwerke nutzen diese Hashtags oft, um Posts zu einem bestimmten Thema zu bündeln und besser sichtbar zu machen.

Um die „Konversation“ während des Chats etwas zu ordnen, gibt es in der Regel ein oder zwei Moderatoren, die in regelmäßigen Abständen Fragen posten. Die Fragen sind durchnummeriert und mit einem vorangestellten „F“ als Frage gekennzeichnet. Die Chatteilnehmer*innen antworten dann auf die Frage und stellen ihrer Antwort entsprechend ein „A“ und die korrelierende Zahl voran.

Und ganz wichtig: Der Hashtag -> dieser muss in jedem Tweet enthalten sein, denn sonst taucht der Tweet nicht im Stream des Chats auf.

Also zum Beispiel: 

F1 Wie gehst Du mit Störungen im Unterricht um? #NameDesChats 

A1 Ich setze mit den Lernenden vorher festgelegte Regeln konsequent um. #NameDesChats

Um an einem Chat teilzunehmen, braucht man natürlich einen Twitteraccount – ja, es geht auch ohne, aber sinnvoll ist das nicht. Und man sollte, da die Chats oft eine hohe Teilnehmerdichte und Geschwindigkeit haben, nicht am Smartphone teilnehmen, sondern am Tablet oder am Rechner und dabei z.B. Tweetdeck nutzen. Damit lassen sich einzelne Spalten anlegen, z.B. für den Hashtag und die Moderatoren und man kann gut den Überblick behalten. Letztendlich macht dann auch die Übung den Meister bzw. die Meisterin: Einfach regelmäßig mitmachen, nicht alles lesen wollen und dann wird das schon. 

 

Braucht man das – was bringt es?

Zugegeben – eine berechtigte Frage. 

Ernsthaft: Was braucht man schon wirklich zum Leben? Twitter ist es nun bestimmt nicht unbedingt, aber es kann das Leben bereichern. Ein Chat kann und soll ein Thema nicht in der Tiefe behandeln – wie soll das auch auf Twitter und in der Kürze der Zeit gehen? Man hat nur 140 Zeichen und davon gehen dann noch der Hashtag und das vorangestellte A mit laufender Nummer ab. Aber darum geht es auch überhaupt nicht. Es geht um den Austausch, verschiedene Aspekte werden angerissen, Tipps ausgetauscht, Nachfragen gestellt, lustige oder kritische Bemerkungen gemacht. Und, man lernt andere Menschen kennen, die sich mit den gleichen Themen und Fragestellungen beschäftigen.

Vielleicht diskutiert man dann, wenn der Chat schon lange vorbei ist, noch weiter, oder die Themen werden auf einem Blog vertieft, man trifft sich im „Real Life“ – es gibt viele Möglichkeiten, und ich glaube, sie wurden schon genutzt und so zur Realität.

 

Die Chats

Ich habe es oben schon erwähnt: Das Angebot in Deutschland ist überschaubar. Wenn man nach USA schaut, dann gibt es mittlerweile 400 solcher Bildungschats zu unterschiedlichen Themen auf Twitter. 400!

Zugegeben – die USA sind etwas größer, selbst der Präsident twittert dort – obwohl er es vielleicht dann doch besser lassen würde – und Twitter ist gerade unter Lehrenden dort mehr verbreitet.

Aber ernsthaft: In Deutschland entwickelt sich etwas – und das ist erfreulich.

 

#EDchatDE

Vor bald vier Jahren, genau gesagt am 29.08.2013 begann es mit dem ersten  deutschen Twitterchat für Lehrende, dem #EDchatDE. Und er ist in seiner übergreifenden Themenstellung bis heute der einzige Chat dieser Art geblieben, der vor allem Lehrende an Schulen im Blick hat. Vorbild für den EDchatDE war der englischsprachige #EDchat aus den USA.

„Lehrerinnen und Lehrer, Bildungsinteressierte aus Deutschland und aller Welt treffen sich jeden Dienstag von 20-21 Uhr auf Twitter und diskutieren über 6-7 Fragen, die die Moderatoren Torsten Larbig und André Spang zu einem von der Twittercommunity gewählten Thema entwickeln und im 10 Minuten-Takt twittern. Aber der #EdchatDE geht über eine bloße Diskussionsrunde hinaus. Er bietet allen Interessierten die Möglichkeit der Vernetzung und Zusammenarbeit. Er hat sich schnell über die regelmäßige wöchentliche Weiterbildung hinaus zu einer Community entwickelt, einer Gemeinschaft von offenen, engagierten Kolleginnen und Kollegen, die an neuen Medien interessiert sind. Des Weiteren besteht hier und über den Blog die Möglichkeit, bildungsspezifische Inhalte zu kuratieren. Somit zählt der #EdchatDE zu einer der besten und immer aktuellen Fortbildungen für Lehrende.“ (aus: #EDchatDE  – Digitale Medien für Unterricht, Lehrerjob und Schule, cc-by-sa4.0 edchatDE & Cornelsen Verlag)

Den #EDchatDE gibt es nun also seit fast 180 Ausgaben. Alle Themen und die dazu stattgefundenen Chats kann man hier nachlesen. Im Februar 2017 ist auch das Buch zum Chat erschienen, das ausgewählte Chatthemen aufgreift und diese aufbereitet und auswertet.

Der EDchatDE war in seinem Format auch das Vorbild für vier weitere Chats, die ich im Folgenden kurz vorstellen möchte:

 

#BibChatDE 

Richtig vermutet: Beim BIBChatDE geht es um einen Chat für Bibliotheken. Und für mich sind Bibliotheken einer der informellen Bildungsorte der Zukunft.

Auf dem Blog zum BIBChatDE kann man lesen:

„Unter dem TwitterAccount @BIBChatDE wollen sich Bibliotheken und Informationseinrichtungen im deutschsprachigen Raum künftig einmal monatlich austauschen. Ziel dabei ist, nicht nur in direkten Kontakt mit FachkollegInnen zu treten, wie dies bereits über andere Kanäle erfolgt, sondern die deutlich höhere Reichweite von Twitter soll dazu genutzt werden, Bibliotheksinhalte und gesellschaftsrelevante Themen, auf die Bibliotheken reagieren möchten, v.a. außerhalb der LIS-Community sichtbarer zu machen.“

Hinter dem BibChatDE stehen Marlene Neumann @marlene_n, Tanja Erdmenger @eLibTanja,  Stephan Schwering @StpnLibrarian und Dirk Ehlen @dirk_ehlen. Als „Formatvorlage“ diente das Konzept des EDchatDE, es gibt mehrere Fragen, die Themen werden im Vorfeld des Chats von der Community vorgeschlagen und abgestimmt.

Der BIBChatDE findet immer am ersten Montag eines Monats von 20.00 – 21.00 Uhr statt.

 

#SozialChat

Der #SozialChat, der ebenfalls vom EDchatDE inspiriert wurde, findet immer am letzten Freitag eines Monats von 20.00 – 21.00 Uhr statt und geht auf die Initiative von Sabine Dephew Hendrik Epe, Christian Müller, Reiner Knudsen, Stephanie BraunBenjamin Wockenfuss zurück. Heute wird der Chat von Ute Schulze und Dagmar Siewertsen über die Initiative Torus moderiert und durchgeführt. Hier gibt es die aktuellen Infos.

Engagierte Menschen der sozialen Arbeit (Studierende, Fachkräfte, Ehrenamtliche, Wissenschaftler & Co.) treffen sich auf Twitter und diskutieren über 7-8 Fragen, die von Moderator/innen  im 10 Minuten-Takt getwittert werden.

 

 

#Relichat 

Den Relichat zähle ich hier gerne mit auf – auch, wenn er in Österreich „beheimatet“ ist, denn der Relichat geht auf die Initiative von Karl Peböck @kpeboeck zurück. Der Chat ist ein Bildungschat und natürlich ebenfalls in deutscher Sprache und viele der Teilnehmer stammen aus Deutschland. Mit im Team ist neben Karl Peböck noch Jörg Lohrer @empeiria.

Jeweils Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr findet unter dem Hashtag #relichat auf Twitter eine Diskussion über relevante Themen des katholischen und evangelischen Religionsunterrichts statt. Als Modell – ihr ahnt es schon steht auch hier der EDchatDE Pate, wobei der Chat fachlich eindeutig auf den Religionsunterricht ausgerichtet ist.

 

#ArtEduTalk 

Last not least sei der #ArtEduTalk erwähnt. Dieser ist ein Twittergespräch für KunstvermittlerInnen, MuseumspädagogInnen sowie alle, die an Bildung interessiert sind. Er findet immer Mittwochs: 20 – 21 Uhr statt und wird von den beiden Twittererinnen Anke von Heyl  @kulturtussi und Anita Thanhofer @durchblickkunst moderiert.

Fazit

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit dieser Aufzählung von Twitterchats. Ich habe z.B. auch noch einen #DemokratieChat gesehen und bestimmt gibt es noch weitere Chats. Die o.g. Chats gehören schon zu den etablierteren und decken einen breiten Bereich ab – so ist für jede/n etwas dabei.

Für mich persönlich liegt der Reiz der Chats gerade in der Geschwindigkeit und, darin, dass viele Themen und Aspekte angerissen werden. Ich bekomme so viele Anregungen, die ich weiter verfolge, aus denen sich etwas ergibt, oder die sich auch wieder zerschlagen. Hinzu kommen die Kontakte, die man in diesen Filterblasen und Netzwerken knüpft. Das finde ich spannend. Gerade im Bereich der US-Chats habe ich viele, spannende Twitterer kennengelernt, mit denen ich ohne dieses Medium nie zusammen gekommen wäre und von denen ich viel gelernt und die mich inspiriert haben. Für mich ist das eine sehr gute Form des „professional Development on the fly“.

Mich erfreut auch die Vielfalt, die sich nun – angeregt durch den EDchatDE – entwickelt und ich wünsche mir, dass das weiter wächst. 

Einfach mal ausprobieren!

 

 

Twitterchats in Deutschland: #EDchatDE #BibChatDE #SozialChat #Relichat #ArtEduTalk

re:publica17 – re:view #rp17

 

Es ist nun schon ein paar Jahre her, dass ich die re:publica besucht habe. Zum ersten Mal 2010 mit dem Talk „Die Blogschule“ und zum letzten Mal im Jahr 2011. Damals u.a. noch mit @WildDueck im Talk „Beyond Medienkompetenz“ auf der Bühne diskutierend und selbst eine Session zum Thema „Digitales Lehren und Lernen in der Schule“ anbietend.

Seitdem ist die re:publica erwachsen geworden, denn 2016 fand sie zum 10. Mal statt und ist längst von ihrer ursprünglichen Location, der Kalkscheune in Berlin, die schon bei meinem letzten Besuch aus allen Nähten platzte in die Station Berlin gezogen – die meines Erachtens auch schon bald aus allen Nähten platzt.

Sie bietet dabei einen guten Überblick über die Themen, denen von netzpolitischen Stakeholdern (vornehmlich aus der Zivilgesellschaft und von Medienseite) Bedeutung zugemessen wird.

 

Was ist die re:publica?

Aber halt: Was ist die re:publica überhaupt? Lustig, genau das hat mich Demir (Name geändert), ein Taxifahrer, der mich von der Station wieder zum Flughafen Tegel gebracht hat, in gebrochenem Deutsch gefragt: „Was ist das hier für eine Veranstaltung?“ Garnicht so einfach zu erklären – vor allem, wenn man zwei Tage dort verbracht und selbst eine Session angeboten hat: Dann ist der Kopf voller Eindrücke und Ideen und man fühlt sich noch mehr in der Welt des Digitalen und des Internets zu Hause, als man es ohnehin schon ist. Schließlich war es, wie ein großes Familientreffen – dieses Flair ist auch seit Beginn der Konferenz im Jahr 2007 geblieben. Also war einmal mehr „didaktische Reduktion“ angesagt: „Das war die sogenannte re:publica. Die größte Konferenz in Europa, die sich mit dem Internet und seinen Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft beschäftigt. Es geht um die Frage, was das Internet mit Menschen wie Sie und ich und jeden Alters macht? Also z.B. was bedeutet das Internet für Sie als Taxifahrer? Können Sie da z.B. per App gebucht werden, oder prima mit dem Smartphone durch die Stadt navigieren? Oder kann es aber auch bedeuten, dass es neue Unternehmen, Jobs oder Angebote gibt, die ihren Job als Taxifahrer bedrohen? Und das Motto in diesem Jahr hat sich ganz besonders mit der Hetze im Internet auseinandergesetzt. Dabei ging es darum, nicht gleich über alles zu motzen, sondern im Gegenteil – mehr Gutes zu verbreiten.“

Demir nickte verständnisvoll, aber ich glaube, er war froh, als ich ihn dann fragte, welche Musik er da gerade laufen hatte. Er erzählte, dass das eine ganz alte Musik aus der Türkei wäre. Meine Bemerkung, dass sie mir gefällt, kommentierte er ungläubig mit: „Was gefällt Ihnen da dran?“ „Ich finde vor allem die Instrumentierung und die Melodie spannend“, war meine Antwort. Dies schien ihn zufrieden zu stellen. 😉

Als ich am Flughafen aus dem Taxi ausgestiegen war – es war übrigens die schnellste und kurzweiligste Taxifahrt nach Tegel, die ich je hatte – dachte ich, dass Demir leider auch gut jemand sein könnte, über den im Netz gehetzt wird – womit wir schon mitten im Thema sind:

#LOVEoutLOUD

Die Eröffnung der Konferenz stand – angesichts des Mottos „Love out Loud“ – in diesem Jahr ganz im Zeichen eines Appells vor allem an den Einzelnen, sich stärker gegen Hass im Internet einzusetzen. Dieser wird insgesamt als großes Problem erkannt.

Das Motto der diesjährigen re:publica finde ich großartig. Johnny Haeusler hat es bei seiner Begrüßung auf den Punkt gebracht, als er sagte, dass es darum geht, dass wir nicht wegschauen dürfen und das Netz gemeinsam besser machen müssen.

Natürlich zog sich das Motto nicht durch alle Sessions, Lightning Talks, Workshops oder Keynotes – aber es war spür- und sichtbar.

Und es ist genau das, was das Internet (und die Gesellschaft) braucht.

Hier ein paar Tweets zur besseren Verdeutlichung:

Wer die Keynote von Gunter Dueck „nachlesen“ will, schaut hier:

Make Medienkompetenz great (again)

Besonders gut gefallen hat mir auch, dass das Thema #Medienkompetenz so viel an Bedeutung gewonnen hat. Das erkannte man an den überfüllten – oder, wie man in re:publica Sprache sagt „over capacity“ – Sessions, aber auch daran, dass der Begriff in Keynotes und Talks immer wieder zu hören war.

Auch Markus Beckedahl stellt Medienkompetenz als zentrale Aufgabe in seinem traditionellen, netzpolitischen Rückblick auf der re:publica heraus… und empfiehlt unsere Session zum Thema Medienkompetenz in den Tipps auf netzpoltik.org zur re:publica:

Und nicht nur das. Bei seinem alljährlichen, netzpolitischen Überblick hat er das Thema Medienkompetenz extra herausgestellt:

 

 

Unsere Session: Von Bienen, Bots und Menschen…

Unsere Session habe ich hier bereits angekündigt. Es war auch für uns ein spannender Versuch, denn wir wollten nicht von neuen Formaten erzählen, sondern sie auch ausprobieren.

So hatten wir als Format mit maximaler Teilnehmerbeteiligung die Fishbowl gewählt. Und eine Fishbowl in 30 Minuten durchzuziehen und auch Ergebnisse zu erzielen, war sportlich. Aber es hat geklappt.

Für die Diskussion im Vorfeld, als Input in der Session und auch für die weitere Diskussion über die Session hinaus haben wir dieses Video produziert.

Im Video haben wir unterschiedliche Menschen befragt, was Medienkompetenz für sie bedeutet, wo sie bereits kompetent sind und wo sie noch Unterstützung brauchen. In der Session selbst ging es zusätzlich um folgende Fragen:

1. Welche Kompetenzen braucht jede/r Einzelne, was brauchen alle, um mit Chancen/Herausforderungen der digitalen Gesellschaft umzugehen? Gerne mit Beispielen!

2. Wie kommen wir weiter? Welche Formate und Bildungsorte funktionieren gut? Beispiele bitte!

Die Diskussion lief parallel auch in einem Etherpad – was sich als sehr gut erwiesen hat, denn unsere Session war voll besetzt und natürlich konnten in 30 Minuten nicht alle Teilnehmer live zu Wort kommen.

Viele Ideen und Inputs nehmen wir also aus der Session und dem Pad mit. #läuft

Netzwerken

Leute zu treffen, die man schon kennt, aber vor allem eben auch Leute im Real Life zu treffen, die man nur aus dem Netz kennt ist ein nicht zu unterschätzender Benefit von Konferenzen. Und das kam auf der re:publica nicht zu kurz. Für mich ist dies ein wichtiger Bestandteil, denn Lernnetzwerke ausbauen, das gilt sowohl on- wie offline. Und auch aus beruflicher Sicht ist es wichtig mit Menschen und Akteuren der „digitalen Gesellschaft“ zu sprechen.

Und klar, Schuhfotos muss man natürlich auch machen:

Und jetzt?

Jetzt geht es mit vielen Ideen im Kopf in das kommende Jahr – bin gespannt, welche davon umgesetzt werden.

re:publica17 – re:view #rp17

DYI: Sharpics for Twitterquotes, Part 2

Hint: This post is written in English, since it was inspired by Mark Andersons aka @ICTevangelist post „My secret #EDtech weapons

Sharepic: Created with Keynote. „do not give up“-Pic is CC0 from pixabay.com

A couple of months ago, I was already writing a post about creating and sharing pics on Twitter or on other Social Media platforms. As a heavy twitter user, I like to share short quotes, facts or tips in form of a picture, since this will show up more prominent on the timeline – especially, if you follow a lot of people, as I do 😉

Just a couple of days ago, Mark Anderson was posting an article named „My secret #EDtech weapons“ which I liked a lot. Mark is also using Keynote for creating share pics and of course for his presentations – since he is also an ADE.

 

Flat Icon Website for Icons

In his article he mentioned  Flat Icon, an online service for free icons – and I think it is just an awesome tip!

I instantly loved and tried it out. You can definitely find the right icon for every aspect you have in your quote or sentence. And the usage is free, if you name the author on your work. If you work a lot with it, you would probably think about getting a premium subscription plan. This is not to cheap, but you will then be able to use the icons without naming the authorship. It would be awesome, if flaticon could maybe offer a special subscription for educational usage, as it is available with other services already.

 

First Pics

And here are some examples of my first share pics using flat icon and keynote. (Those were created on my iPhone 7+ during riding in a bus or train – where I create most of my pics. I just used keynote for creating the „slides“. I added text/quote and pics and made a screenshot on the phone. Then I was cutting/editing the screenshot in „photos“ and here you go: Your share pic is ready to share :))

I am curious about your experiences and results in creating share pics and it will be very interesting to know, which „secret EDtech weapons“ you use to get your work done.

DYI: Sharpics for Twitterquotes, Part 2

Umfragen mit Twitter erstellen? Kein Problem.

Die Möglichkeit mit Twitter Umfragen zu erstellen und diese dann an alle Follower zu twittern gibt es schon länger. Eine solche Umfrage zu erstellen ist sehr einfach und praktisch, um zu einer bestimmten Fragestellung ein Meinungsbild einzuholen. Allerdings sollte man hier immer im Blick behalten, dass man sich in einer Filterbubble befindet und diese ggf. nicht immer ganz objektive Ergebnisse liefert.

Und wie geht das jetzt?

Über das Webinterface im Browser Deiner Wahl (oder über die Twitter-App auf Deinem Smartphone*) erstellst Du wie gewohnt einen neuen Tweet:

 

Dann klickst Du, bevor Du Text eingibst unten auf das Symbol für „Umfrage hinzufügen“:

Nun kannst Du – wie gewohnt – Deinen Tweettext eingeben. Das wird dann z.B. die Frage zu Deiner Umfrage sein. In die freien Felder („Auswahl“) gibst Du mögliche Antworten zur Frage ein. Zwei freie Felder sind Pflicht, Du kannst noch maximal zwei weitere Felder hinzufügen.

Bevor Du die Umfrage twitterst, kannst Du unten noch die Dauer der Umfrage einstellen. Default ist 24 Stunden, aber Du kannst auch entsprechend längere (oder kürzere) Zeiträume wählen.

Um die Umfrage möglichst breit zu streuen, kannst Du natürlich auch Dir bekannte Twitteruser bitten, Deine Umfrage zu retweeten. Und dann musst Du nur noch abwarten. Jeder Twitteruser, der die Umfrage sieht, kann daran teilnehmen. Und nach Ablauf der eingestellten Zeit wird das Ergebnis für alle automatisch angezeigt.

 

Einige Beispiele mit Ergebnissen:

In letzter Zeit habe ich einige Umfragen erstellt.

  1. Coding at school

Hier ging es um die Frage, ob Coding in der Schule erlernt werden sollte:

Gesehen wurde die Umfrage von über 2000 Menschen. 94 User haben daran teilgenommen und sich dafür ausgesprochen, dass Coding in die Schule gehört. Durch die Hashtags #satchat (SaturdayChat) und #edchat und dadurch, dass der Tweet in Englisch verfasst ist, habe ich auch die englischsprachige Community dieser beiden Chats aus USA mitgenommen. Vielleicht wäre die Umfrage ausschließlich in der deutschen Community etwas anders ausgefallen. Mal sehen, vielleicht wiederhole ich sie nochmal 😉 .

 

2. Socialmedia oder Brief?

Kollege Torsten Larbig hat in seiner Umfrage die Frage gestellt, wie man heutzutage den Kontakt zu Eltern halten sollte:

Wie man recht eindeutig erkennen kann ist E-Mail immer noch die beliebteste Möglichkeit dafür.

 

3. Sollte die Funktion des Schulleiters ein Wahlamt sein?

Diese Frage, die ebenfalls in Form einer Umfrage von Torsten gestellt wurde, hat schon deutlich mehr Aufmerksamkeit erregt:

Insgesamt 157 Twitterer haben daran teilgenommen und ein differenziertes Ergebnis geliefert.

 

4. The productive and safe use of Social Media is crucial for the entire society!

Dieses Ergebnis finde ich sehr spannend – gerade auch für meine derzeitige Arbeit:

Und die Frage wurde auch von einer großen Anzahl von Usern als spannend erachtet, denn über 10000 Menschen haben den Tweet gesehen und insgesamt 163 davon haben daran teilgenommen und recht deutlich dafür gestimmt, dass die gesamte Gesellschaft Nachholbedarf in Bezug auf produktive und sichere Nutzung von Social Media hat.

Und nun? Nun bin ich gespannt auf Deine Umfragen! Viel Spaß damit.

 

(*Ich spreche hier von der original Twitter-App für iOS.)

 

Umfragen mit Twitter erstellen? Kein Problem.

Diskussionen um und Argumente zu Bildungstechnologien, Changeprozessen, Innovationen und Mindsets #edtech #change #innovatorsmindset

Die Diskussionen kennt man in der Filterblase, die Argumente dafür und dagegen ebenfalls. Manchmal beschleicht mich der Gedanke, die Diskussion um Tools, Wandel, Erneuerungen und veränderte (Lern-)Kulturen wird um der Diskussion Willen geführt. Auf der anderen Seite bin ich selbst schon sehr lange Teil der Diskussion (und somit auch der Filterblase im Netz) – genau gesagt seit 2009. Richtig an Fahrt aufgenommen hat es für mich dann mit dem ersten Besuch als „Teilgeber“ bei der republica 2010 und mit der Initiierung und Leitung eines der ersten Tabletprojekte in Deutschland an meiner damaligen Schule.

Seitdem habe ich sehr Vieles einfach ausprobiert, geprüft, wieder versucht, verändert, verworfen oder beibehalten. Aber vor allem habe ich – wie viele andere davon berichtet – also gebloggt, gepostet, getwittert, Videos auf YouTube hochgeladen und so weiter. Warum? Um Andere zu motivieren es auch zu versuchen, oder eben, um Zweiflern dann doch ein paar Beispiele zu zeigen, dass „diese Technik“ doch nicht so kompliziert ist und beim Lernen, beim Change in Schule, Beruf oder auch im Privaten tatsächlich Nutzen bringt. Dabei geht es ja garnicht um Technik. Naja, ohne Technik geht es auch nicht, aber viel wichtiger ist der Wandel in unser aller Köpfen.

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Diskussionen um und Argumente zu Bildungstechnologien, Changeprozessen, Innovationen und Mindsets #edtech #change #innovatorsmindset

OnTour: Hackday Moers 2017 – „Spielend Lernen mit Games & Social Media“

Samstag, 18.03.2017: Rathaus Moers – Hackday 2017 #ODDMO17

Am 18.03.2017 werde ich die Eröffnungskeynote in Form einer Videobotschaft auf dem Hackday in Moers halten

Zeit: 10.15 – 10.45 Uhr

Zur Website geht es hier entlang.

Hier findet ihr die Prezi zu meiner Keynote: Spielend Lernen mit Games & Social Media

Und die Videobotschaft gibt es hier:

 

OnTour: Hackday Moers 2017 – „Spielend Lernen mit Games & Social Media“

#EDchatDE – das Buch

Am 26.01.2017, gut 2 Wochen vor der Didacta 2017 in Stuttgart war es soweit: Ausgewählte Themen und Tweets aus fast 150 Ausgaben des EDchatDE sind als Buch erschienen.

Herausgegeben wurde das Buch von den beiden Gründern des EDchatDE, Torsten Larbig und mir. Im Team der Autoren waren neben uns beiden noch die Moderatoren und Übersetzer der Teams und die Tweetsammlerinnen.

Herausgegeben und erschienen ist das Buch beim Cornelsen-Verlag und, da es unter einer freien Lizenz (cc-by-sa) steht, ist es ein absolutes Novum in der deutschen Bildungsverlagsbranche.

Aber lest selbst die Pressemeldung des Cornelsen Verlag, bei dem das Buch erscheint:

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Lehrer twittern digitale Unterrichtsideen
Die besten Medienkonzepte und Unterrichtsideen aus dem #EDchatDE zum Nachschlagen
Welche schulischen Medienkonzepte sind sinnvoll? Wie lassen sich Lernvideos, Apps und digitale Schulbücher didaktisch sinnvoll einsetzen? In dem Twitterchat #EDchatDE tauschen sich Lehrerinnen und Lehrer wöchentlich über die Zukunft des Lernens aus und teilen ihre Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht. Die besten Anregungen und Ideen hat der Cornelsen Verlag jetzt in Zusammenarbeit mit den beiden #EDchatDE-Initiatoren Torsten Larbig und André Spang systematisch aufbereitet und als Buch herausgegeben. Der über 300 Seiten umfassende Band erscheint als Open Educational Resources (OER) unter einer freien Lizenz und ermöglicht eine gezielte Information nach einzelnen Themengebieten.

Lehrkräfte wissen am besten, was Kolleginnen und Kollegen interessiert. In dem Band geben die Autoren persönliche Tipps für die Vorbereitung und Gestaltung von Unterricht, die Entwicklung von Medienkonzepten, das Aufstellen schulischer Regeln oder für die eigene Weiterbildung und Rolle als Lehrkraft. Die thematisch zusammengestellten Beiträge des Chats werden um Übersichten, Beispiele, weiterführende Links und Zusammenfassungen ergänzt.

Cornelsen steht OER offen und aufmerksam gegenüber und befasst sich intensiv mit Fragen von Rechten und Lizenzen. Der Verlag begrüßt die transparente Unterscheidung verschiedener Lizenzformen, die die Creative Commons Organisation geschaffen hat, und die öffentliche Diskussion um Rechtssicherheit und Verfügbarkeit von Inhalten. Zugleich tritt Cornelsen intensiv dafür ein, die Rechtegeber von Texten, Bildern und Zitaten einzubinden und entwickelt Ideen, um OER-Materialien qualitätsgesichert anbieten zu können. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern Materialien zur Verfügung zu stellen, auf die sie sich hundertprozentig verlassen können. Weder die Qualitätssicherung noch die Rechteprüfung soll auf Lehrkräfte verlagert werden.

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, kommentiert im Vorwort des Buches: „Hier wird Lernen im digitalen Wandel konkret erfahrbar. Der #EDchatDE zeigt, wie Vernetzung für den Bildungsbereich nachhaltig und nutzbringend gestaltet werden kann. Der Schritt, die besten Tipps aus den Protokollen des #EDchatDE nun auch als Buch zugänglich zu machen, unterstreicht diesen Anspruch der Nachhaltigkeit.“

#EDchatDE ist der erste deutsche Twitterchat für Lehrende. Das Gemeinschaftsprojekt wurde gegründet von den Lehrern, Bloggern und Beratern Torsten Larbig und André Spang und vernetzt digital interessierte Lehrerinnen und Lehrer. Torsten Larbig ist Lehrer für Deutsch und Religion an einem Gymnasium in Frankfurt am Main und hat einen Lehrauftrag für Medienpädagogik an der TU Darmstadt. André Spang ist Lehrer für die Fächer Musik und Katholische Religion am Gymnasium. Er war Dozent an der Universität zu Köln und arbeitet heute als Referent im Referat digitale Gesellschaft, Medienkompetenz der Staatskanzlei NRW.

Digitale Medien für Unterricht, Lehrerjob und Schule
Die besten Ideen und Tipps aus dem Twitterchat #EDchatDE
Herausgegeben von Torsten Larbig und André J. Spang
Kartoniertes Buch, 328 Seiten, Cornelsen Verlag 2017
ISBN DE978-3-589-15319-0, EUR 16,50 2017
cornelsen.de

 

Ans Herz gelegt sei euch auch der Trailer zum Buch, produziert von Johannes Krenzer aus Frankfurt.

#EDchatDE – das Buch

DYI: Sharepics for Twitterquotes

 

 

 

In diesem Post findest Du:

  1. Eine kurze Anleitung, wie man schnell und einfach kleine PICs oder Poster zum Teilen auf Twitter erstellen kann.
  2. Eine Sammlung aller Poster und Bilder, die ich bis jetzt erstellt habe. Viel Spaß beim Lesen (und teilen)!

 

Wie erstellt man einfache SharePICs?

Du möchtest ein Zitat oder ein kurzes Statement auf Twitter (oder in anderen sozialen Netzwerken) besser sichtbar machen?

Sag es mit einem „Bild“!

Und wie geht das?

Zuerst brauchst Du einen guten Inhalt, denn auf den Content kommt es bekanntlich an. Das kann ein Zitat sein, welches Dir gut gefällt (aber bitte auch richtig zitieren), oder eben eine Aussage, Weisheit, ein Statement von Dir selbst.

 

Und dann?

Ich erstelle meine Sharepics meist „on the go“ – genau gesagt, meist in der Bahn und dann eben auf dem Smartphone. Dazu nutze ich einfach eine App, mit der man Präsentationen erstellen kann (auf dem iPhone ist hier Keynote mein Favorit). Aber es geht natürlich auch mit Powerpoint oder Google Présentations, um einige zu nennen. Haiku Deck kann ich auch empfehlen. Aber da will ich euch keine Grenzen setzen, gerne aber dazu auffordern, eure Tipps unten ins Kommentarfeld zu posten. Mir persönlich kommt es darauf an, dass es simpel und schnell geht – „quick an dirty“. Auf dem iPhone mag ich auch die App „Phoster“, mit der man, wie der Name schon vermuten lässt, einfach und schnell schöne Poster erstellen kann. Die Bilder, die mit Phoster erstellt sind, erkennt ihr am Hochformat. Die Keynotebilder sind alle im Querformat.

Mit der App „Phoster“ erstellt.

Wenn Du passende Bilder zu Deinem Spruch, Zitat usw. suchst, dann wirst Du schnell auf pixabay.com fündig. Diese Bilder sind unter freien Lizenzen, in der Regel meist „public domain“, also ohne Angabe der Quelle nutzbar. Das ist wichtig, denn Du willst das fertige Poster oder Bild ja dann auch teilen.

Mit der Präsentationsapp Keynote, erstelle ich meist auf der Basis einer schlichten Vorlage mit Textelementen eine Folie. Wenn es passt und ich schnell fündig werde, kommt noch ein Bild oder Emoticon dazu. Davon mache ich dann einen Screenshot und schneide diesen dann in der Fotoapp noch etwas zurecht. Fertig. Das Bild kann dann auf Twitter geteilt werden. Die Emoticons füge ich oft auch erst später mit Twitter selbst in das Bild ein, denn die Twitterapp bietet ja diese Funktion, Bilder nachträglich zu bemalen oder Sticker „draufzukleben“.

Meine persönliche Sammlung der letzten Monate

Alle Share-Pics, die in letzter Zeit  entstanden sind, habe ich hier für euch gesammelt. Viel Spaß beim Teilen und natürlich beim Selbermachen!

 

 

 

 

 

 

 

 

DYI: Sharepics for Twitterquotes