André Spang

#consultant #lecturer #EDspeaker #makerED #edchatDE #Digital.Lead.Learner

9. Juni 2016
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#lernenviernull: Mein Vortrag beim Fachgespräch „Bildung in der digitalen Welt“ der KMK in Berlin #BiDiWeKMK16

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Heute, am 9.6.16 war ich als Experte eingeladen, um einen Impulsvortrag im Rahmen eines der Fachgespräche der Kultusministerkonferenz (KMK), die am 8. und 9.6. im Plenarsaal der KMK in Berlin stattfanden zu halten.

Die KMK entwickelt eine Strategie unter dem Titel „Bildung in der digitalen Welt“. Innerhalb dieser Strategie gibt es verschiedene Handlungsfelder, wie z.B. „Bildungspläne und Unterrichtsentwicklung, curriculare Entwicklungen“, oder „Aus- Fort und Weiterbildung von Erziehenden und Lehrenden“ und schließlich „Bildungsmedien und Content“.

Mein Input galt dem Handlungsfeld 1 „Bildungspläne, Unterrichtsentwicklungen und curriculare Entwicklungen“.

Damit auch die an meinem Input partizipieren können, die nicht dabei waren, gibt es hier:

  • die Prezi, die ich als Pecha Kucha gehalten habe

http://bit.ly/bidiwekmk16

 

  • die aufgezeichnete Prezi mit gesprochenem Moderationstext als Video:

und den gesamten Text zum nachlesen:

1. Liebe Zuhörerinnen u. Zuhörer, ich freue mich, ihnen meinen Pecha-Kucha Vortrag „Explore.Create.Share – lernenviernull“ zeigen zu dürfen.
Pecha Kucha bedeutet Sie sehen in den nächsten 6’40“ exakt 20 Folien à 20 Sekunden.
Ihnen dabei viel Spaß und mir viel Glück.
2. Persönliches: Mein Name ist André Spang, unterrichte in Köln, praktiziere „mobiles Lernen“ als iPad-Projektleiter
mit den Fächern Musik und Kath Religion, auf Twitter bin ich der Tastenspieler
Meine Schule, die Kaiserin Augusta Schule, ein Gymnasium in der Südstadt (grüner Pfeil) mit 90 Lehrenden u 1000 Lernenden.

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18. März 2016
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Lernen im Digitalen Wandel – #bildungviernull

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mit #Lekkerwissen

 

Die Kalenderwoche 10 des Jahres 2016 stand bei mir ganz unter dem Motto „Lernen im digitalen Wandel“ – es war eine sehr bewegte und bewegende Woche für mich, mit drei spannenden Veranstaltungen aus dem Bereich des Lernens mit digitalen Medien.

 

E2 Educators Exchange #HackTheClassroom

Begonnen hat die Woche mit einem Besuch der E2 Global Educators Exchange Conference in Budapest. Dort trafen sich ab dem 8.3.16 für 4 Tage insgesamt 300 Lehrer aus der ganzen Welt, um unter dem Motto #HackTheClassroom die Bildung zu hacken. Neben sehr viel Vernetzung, Motivation und Inspiration war mein wichtigster Ouput folgendes Statement:

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Mobiles Lernen mit Tablets – #Molol16

Dann ging es am 10.3.16 nach Oldenburg an die Universität zur Veranstaltung Mobiles Lernen mit Tablets. Diese Veranstaltung war ebenfalls sehr praxisorientiert. Fast 600 Besucher und unzählige Experten aus allen Bereichen des mobilen Lernens boten Workshops und HandsOn an. Ich hatte die Möglichkeit dort zwei „Show & Tell“ Workshops zu den Themen Mobiles Lernen mit Tablets und Social Media im Unterricht zu halten. Organisiert wurde die ganze Tagung federführend von Andreas Hofmann. Und die gute Nachricht: Er arbeitet schon an #Molol17 !

Lernen im Digitalen Wandel – #bildungviernull

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19. August 2016
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#gamification in generationenübergreifenden Lernprozessen


Vom 17.08. – 21.08.2016 findet die weltweit größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltungselektronik, die „gamescom“ wieder in Köln statt. Das Motto in diesem Jahr:

Heroes in New Dimensions

Ich hatte am Donnerstag, 18.08.16 die Gelegenheit, als „Speaker“ im Rahmen des Gamescom Congress ein Panel zum Thema #gamification in generationenübergreifenden Lernprozessen zu moderieren.

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Aus dem Ankündigungstext zum Panel:
„In einer Fishbowl Diskussion zeigt der ehemalige Lehrer André Spang zusammen mit den beiden Kölner Schülern Lia Preylowski und Christoph Marsland und seinen Gästen Dr. Hannelore Vogt (Direktorin der Stadtbibliothek Köln) und Boris Gojic (Microsoft, X-Box und Minecraft EDU), wie Gamification beim generationenübrgreifenden Lernen helfen kann.
Sie sind herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmen.“

Gamification – was ist das denn?

In einer kurzen Präsentation zu Beginn ging es mir darum, zu klären, was Gamification überhaupt ist und einige Beispiele aus der Unterrichtspraxis zu zeigen:

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(Ein Klick auf das Bild öffnet die Präsentation.)

 

Kurz gesagt geht es um die Kombination von Spiel und Produktivität.

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Kein geringerer als Albert Einstein sagte, dass „Spielen die höchste Form der Forschung ist“ – und tatsächlich sind wir die einzigen Lebewesen auf der Erde, die einen Unterschied zwischen Spiel und Lernen machen. Bei der Gamifizierung werden spieltypische Elemente, also z.B.:

  • High Score Listen
  • Fortschrittsbalken
  • Ranglisten
  • Badges
  • und Spieldesigns

für den Lernprozess verwendet.

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Hierzu eignen sich sogenannte “Serious Games”, also Lernspiele wie „LearningApps“, Kahoot, Actionbound u.a. die speziell zum Lernen entwickelt sind. Spannender ist natürlich die Verwendung von Videogames oder Apps, die ausdrücklich nicht für den Lernkontext gemacht wurden. In der Präsentation gab es auch einige Beispiele aus dem Unterricht, z.B. den Einsatz von Minecraft für Lernprozesse zu sehen.

Um konkret zu werden und die Zuhörer aktiv einzubinden, haben wir dann auch  – vor Beginn der eigentlichen Diskussion – mit dem Publikum ein Lernspiel ausprobiert und zwar ein Mathequiz mit „Kahoot!“ Dazu wurden die bereits vorhandenen Smartphones der Zuschauer genutzt, auf denen alle die Seite kahoot.it aufriefen und den Code zum Spiel und einen Nickname eingaben: Gamification by doing!

Die aktivierende und auch lernförderliche Wirkung im Publikum ließ nicht lange auf sich warten, wie dieser Tweet zeigt:

Das gemeinsame Spiel war auch die perfekte Überleitung zur Diskussion, denn einer der Diskutanten, mein ehemaliger Schüler Christoph Marsland aus der vergangenen Klasse 10 hatte das Spiel zusammen mit seinem Schulkameraden Robin Waisman im Unterricht entwickelt. Christoph, der bei einem Auslandsaufenthalt in den USA an der dortigen Schule das Spiel in unterschiedlichen Fächern kennengelernt hatte, brachte die Idee nach seiner Rückkehr in meinen Unterricht ein.

In der Diskussion ging es um folgende Fragen:

An die beiden Schüler Lia Preylowski (Klasse 9) und Christoph Marsland (Klasse 11) gerichtet:

  1. Eine Mission erfolgreich zu erfüllen und einen Level weiterzukommen, das ist der Kern vieler Videospiele. Könnt ihr euch vorstellen, dass das auch für das Lernen genutzt werden kann?
  2. Wenn Du selbst PC/Videospiele spielst, trainierst Du strategisches Vorgehen und auch u.a. Zusammenarbeit im Team, um weiterzukommen. Ist das für Dein späteres Leben hilfreich oder passt das nicht? Welche konkr. Beispiele fallen Dir ein?

Die Schüler verdeutlichten, dass Ihnen der Einsatz von Spielen im Unterricht dabei helfen kann, vermeintlich „trockene“ Inhalte besser zu verstehen und am Thema zu bleiben, da die Motivation höher ist und man sich durch die gegenseitige Unterstützung im Team weiterhilft. Christoph betont, dass gerade die produktive Arbeit und Verständigung im Team für den späteren Lebensweg und den Erfolg in der Arbeitswelt besonders wichtig ist.

An Frau Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln gerichtet:

  1. Sie haben in der Stadt Bibliothek eine digitale Werkstatt und einen Makerspace. Was ist das und was können die Nutzerinnen da tun?
  2. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, in einer Bibliothek solche Angebote zu machen und wie wird das gerade im Hinblick auf Spieleanwendungen – auch vor allem von älteren Generationen angenommen?
  3. Stichwort “Silver Gamer”: Im Makerspace geben Schüler ihre Kompetenzen im Bereich Games an Erwachsene weiter. Welche Effekte konnten Sie beobachten? Wie wird das angenommen?
  4. Welche Pläne gibt es in Zukunft? Ich weiß, dass Sie sich weltweit in Bibliotheken umsehen u. gut vernetzt sind. Wie sind die Trends im Bereich der “gamifizierten Bibliothek”?

Die Stadtbibliothek Köln, von der Frau Dr. Vogt berichtet ist im Hinblick auf Gamification und Makerspaces in Deutschland führend. Im Makerspace, in dem man konkret Dinge konstruieren, ausprobieren und kreativ werden kann, gibt es schon seit längerer Zeit ein 3D-Drucker, ein Musikstudio, Tablets und PCs. Vor allem interessant sind aber die Angebote, wie die „digitale Werkstatt“ oder die KAS Junior Experts, bei denen man vieles über „dieses Internet“, Computerprogramme, Social Networks und Robotik lernen kann. Die KAS Junior Experts sind ein gutes Beispiel dafür, wie Erwachsene von Jugendlichen lernen können. Konkrete Angebote im Bereich Games gibt es in der Stadtteilbibliothek Kalk unter dem Motto „Games4Kalk“, wo vor allem ältere Menschen den Reiz von Videospielen wie Wii & Co kennenlernen, wie Frau Dr. Vogt berichtet.

 

An Boris Gojic, Microsoft Deutschland (xBoxTeam) gerichtet:

  1. Sie haben das Spiel Minecraft EDU im Portfolio. Welche Lernangebote gibt es für Schulen?
  2. Haben Sie auch daran gedacht, das Spiel im Kontext von Erwachsenenbildung nutzbar zu machen?
  3. Welche Erfahrungen und Rückmeldungen von Lehrern gibt es mit dem Spiel? Wie sieht es weltweit mit dem Einsatz aus, wie in Deutschland?
  4. Was geben Sie Lehrern als Empfehlung, wenn Sie sich mit Gamification auseinandersetzen wollen?

Boris Gojic berichtet von den EDUcation Angeboten in Bezug auf das „Sandkastenspiel“ Minecraft. Das Spiel wird z.B. in den USA aber auch immer mehr in Deutschland von Lehrenden im Unterricht genutzt. Über das Internet vernetzt haben Spieler z.B. Dänemark in einer Minecraft Version detailgetreu nachgebaut, aber auch für Szenarien wie digital Storytelling, Flächenberechnung im Mathematikunterricht oder den Einsatz im Kunstunterricht eignet sich das Spiel.

Im Hinblick auf generationsübergreifenden Einsatz von Spielen ist es wichtig, dass alle Beteiligten offen und neugierig aufeinander zugehen und bereit sind, neue Erfahrungen zu machen, ohne Vorurteile aber kritisch an die Sache herangehen und gemeinsam von- und miteinander Lernen – das gilt nicht nur für den Bereich #gamification.

Unsere Abfrage am Ende des Panels, die wir wiederum „spielerisch“ mit Kahoot gemacht haben, zeigt deutlich, dass Gamification eine ernsthaft in Betracht zu ziehende Methode ist, um Lernprozesse zu fördern – zumindest war das die Meinung der Zuschauer, die wir offensichtlich davon überzeugt hatten 😉

 

 

 

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Fragen des Kahoots

 

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Ergebnisse der Umfrage

15. August 2016
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Zur Vorbereitung des #EDchatDE #Summerspecial vom 16.08.16 „Medienpass für alle.“

edchatDE Special

Wie schon im Sommer 2014 und 2015 findet auch in diesem Jahr während der Sommerpause ein #EDchatDE Summer-Special statt. Die regulären Moderatoren des EDchatDE gönnen sich eine Pause und der Chat kann dann von anderen, interessierten EDchatDE Teilnehmern moderiert werden. Wie das geht und wer sich in diesem Jahr dafür interessiert hat, kann man hier nachlesen.

Am 16.08.16 wird der EDchatDE von den Accounts @DGNRW (Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz, NRW) und @Tastenspieler (also mir selbst;) moderiert. Als Besonderheit moderieren wir den EDchatDE live aus der Staatskanzlei, NRW in Düsseldorf.

Es geht um die Frage, was Erwachsenenbildung von schulischen Medienkompetenzprojekten lernen kann? Ist es z.B. sinnvoll, über einen „Medienpass für alle“ nachzudenken?

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr am Chat teilnehmt und mit uns zu diesem Thema in den Austausch kommt.

Zur Vorbereitung gibt es alle Fragen schon vorab in diesem Blogpost. Anregungen und Ideen könnt ihr natürlich ab sofort schon im Kommentarfeld posten.

Der Chat findet wie immer, Dienstags von 20.00 – 21.00 Uhr unter dem Hashtag #EDchatDE auf Twitter statt.

Und hier kommt nun das Drehbuch und die Fragen:

16.8.2016: 140. #EdchatDE – “Medienpass für Alle?  Was kann Erwachsenenbildung von schulischen Medienkompetenzprojekten lernen? #edchatDE #bildungviernull” 

 

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8. August 2016
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Goodbye Schule – Hallo @DGNRW!

Und plötzlich ging alles ganz schnell…,

denn am 1.8.2016 war es so weit: Meine vorerst letzten Sommerferien als Lehrer endeten knapp dreieinhalb Wochen zu früh und mit gutem Grund. Viele meiner ehemaligen Kollegen würden sagen: „Bist Du verrückt und verschenkst die halben Ferien?“

Digitale Gesellschaft NRW

Klare Antwort: Nein ich bin nicht verrückt und ja, ich „verschenke“ gerne ein wenig meiner Ferien, denn mir bietet sich die großartige Chance, als Referent im Referat „Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz“ (@DGNRW) der Staatskanzlei NRW (@NRWpunktDE) mitzuarbeiten. Nach fast 20 Jahren im Schuldienst, davon gut 15 Jahre an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln bin ich nun „abgeordnet“ – so nennt man das bei Beamten – und werde bis Ende 2018 den digitalen Wandel aus ganz anderer Perspektive mitgestalten dürfen. #Spannend!

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Ja, spannend! Am vergangenen Montag ging es also los. Sehr früh – Köln zeigt sich zum Abschied von seiner schönsten Seite – und zunächst mit einer etwas längeren Anreise vom Hbf Köln mit dem Zug nach Düsseldorf. Dann mit der StraBa weiter zur Staatskanzlei – in Zukunft mein täglicher Weg.

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Herzlich Willkommen!

Dort, in der Gruppe IV C „Medien und Netzpolitik“ war der Empfang sehr herzlich. Ich fühlte mich gleich irgendwie zu Hause. Wenn das mal nicht großartig ist, nachdem man sein (berufliches) zu Hause 15 Jahre ganz woanders hatte. Zugegeben: Ich kannte das Referat und einige Akteure und Aufgabenfelder schon gut, hatte ich im Rahmen des Prozesses #bildungviernull und beim Webvideowettbewerb #UnserNRW der Staatskanzlei schon aktiv mitgewirkt. Auch mit meiner Referatsleiterin, Kordula Attermeyer gab es im Vorfeld schon Kooperationen in Form von gemeinsamen Sessions bei zwei unterschiedlichen Barcamps und einem #EDchatDE Special in diesem Jahr.

Die Woche verging dann wie im Fluge, es gab jede Menge spannende Aufgaben und gleich drei Medienkompetenzprojekte wurden von der Struktur her auf den Weg gebracht, wie man hier lesen kann:

Meine Aufgaben werden vor allem in den Bereichen Medienkompetenz, Wissensmanagement, Social Media, sowie der Förderung des generationsübergreifenden Lernens liegen. Dort gilt es – ganz praxisorientiert – viele Projekte und Kooperationen zu entwickeln und zu knüpfen und insgesamt das übergeordnete Thema NRW4.0 voranzubringen.

Langweilig wird es also nicht – aber das war es ja auch bisher nie. Der Eindruck des ersten Tages hat sich nach Vollendung der Woche auf jeden Fall bestätigt – #läuft!

Dann schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Ich werde berichten!

31. Juli 2016
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PokémonGo or No?

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Ja, ich spiele es auch. Als „innovativer Bildungskolonialist“ muss man das ja auch… #ironieOff
Seit dem 14.7. probiere ich mich wie Millionen anderer Nutzer an dem „Augmented Reality“ Game PokémonGo, dessen Hype ungebrochen ist, in meiner Landeshauptstadt Düsseldorf wurde deswegen sogar eine Brücke an der Kö gesperrt.
Zugegeben, obwohl ich #Gamification im Unterricht schon länger und gerne nutze und auch alle Apps und Spiele selbst ausprobiert habe, bin ich sozusagen ein „Saisonspieler“. Meist begrenzt sich die intensive Spielezeit bei mir auf die Sommerferien – da bietet es mir Zerstreuung und Spaß, aber es braucht eben auch Zeit, die ich sonst nicht zur Verfügung habe.
Und zugegeben: So ist es bei PokémonGo auch, aber auch irgendwie anders. Das lag wohl in der geschickten Verknüpfung des Spiels mit der „wirklichen Welt“, denn, um irgendwie voran zu kommen, muss man rausgehen und in der Natur spielen. Es gilt, die sogenannten Pokéstopps zu besuchen, in deren Nähe man virtuelle Bälle und sonstige Items einsammeln kann, die man braucht, um Pokémons damit einzufangen, die man auf seinen Spaziergängen findet. Von wegen auf der Couch oder vor dem PC hängen: Überall sieht man die Pokémonspieler durch die Gegend spazieren.

Kardiologen freuen sich schon, wie hier berichtet wird, aber auch Schreckensnachrichten wie z.B diese hier lassen nicht lange auf sich warten. Datenschutz ist natürlich ein Thema, der Verbraucherschutz hat die Firma Niantic deshalb sogar abgemahnt.

Wie immer ist an allem etwas dran:

Ohne zu Fuß unterwegs zu sein, kommt man im Spiel nicht weit. Spieler legen da etliche Kilometer zu Fuß zurück. Und dabei schaut man natürlich die ganze Zeit auf das Display – man könnte ja sonst eines der kleinen Monster übersehen, das zufällig irgendwo erscheint. Die App warnt zwar, dass man seine Umwelt im Auge halten und nicht während des Autofahrens spielen soll, aber wer liest schon solche Warnungen? Meldet man sich bei der App zum Ersten mal an, dann muss man zumindest auf seine Bewegungsdaten Zugriff gewähren und für den Login braucht man einen Google-Account. Ohne Bewegungsdaten funktioniert die App, wie viele andere Apps, die man auf dem Smartphone hat auch nicht. Setze ich meine Lehrerbrille auf, dann finde ich, gerade hier lässt sich ansetzen, und eine Diskussion über Datenschutz mit Schülern führen, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger.

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7. Juli 2016
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7 Jahre auf Twitter: Was hat es mir gebracht?

Am 7.7.2016 bin ich genau 7 Jahre auf Twitter, wie mir soeben mitgeteilt wurde:

Spannend! Die Frage ist natürlich, was hat das gebracht? War es Zeitverschwendung, Ablenkung, oder hatte es sogar diesen vielbeschworenen „Mehrwert“, von dem alle sprechen, wenn es um Internet und digitale Medien und vor allem deren private oder gar berufliche Nutzung geht? #ironieOff

Aber fangen wir ganz vorne an:

Der erste Tweet:

Der erste Tweet ging tatsächlich an @LisaRosa. Und konkret ging es um eine Fortbildung, die ich damals als Mitglied der Steuergruppe meiner Schule, der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln, geplant hatte. Bei der Fortbildung für das gesamte Kollegium, am 11.11. 2009 ging es übrigens nicht um Karneval (der steht an einem 11.11. in Köln nämlich eigentlich im Vordergrund), sondern um Web2.0 (also doch Karneval?;)

Das waren die zarten Anfänge als Twitterer. Hashtags konnte ich damals noch nicht. Dass man Punkte vor Twitternamen zu Beginn des Tweets schreibt, um einen größeren Adressatenkreis zu erreichen, wusste ich auch noch nicht. Aber heute, 7 Jahre später hat es sich ganz gut entwickelt: Ich bin Twitterprofi 😉

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Denn am 7.7.2016, also an meinem 7. Twittergeburtstag, habe ich die Grenze von 13000 Followern geknackt – für einen normalen Lehrer schon mal nicht schlecht, zumal in einem Land wie Deutschland, in dem Soziale Medien von bildungsnahen Schichten ja immer noch gewissermaßen als Spielzeug und Zerstreuung abgetan werden. Da ist Deutschland allerdings leider europaweit und auch weltweit gesehen alleine, der Spiegel nennt uns Deutsche sogar „Social-Media-Muffel“.

Aber: Dranbleiben!

Was hat es gebracht?

Mir persönlich hat Twitter sehr viel gebracht und der zeitliche Mehraufwand hat sich in jedem Fall gelohnt. #bäm! Ich frage mich schon, was an die Stelle des Netzwerkes tritt, wenn es nicht mehr existiert? Zur Zeit experimentiere ich gerade mal wieder mit Snapchat. Zugegeben, ganz andere Plattform und anderes Medium, aber auch ähnlich wie Twitter: Schnell und flüchtig – oder liest von Euch jemand die Tweets von vorgestern?

#PersönlichesLernnetzwerk

Das ist es tatsächlich, was Twitter für mich zum Großteil ausmacht. Ich lerne täglich dazu, finde neue Anregungen und Inspirationen. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst vielen Twitterern folge, z.Zt fast 9000. Dies auch aus Höflichkeit: Wer mir folgt wird zurückverfolgt, wenn es passt. Selbstverständlich kann ich nicht die gesamte Timeline lesen. Ich filtere in der Regel nach Hashtags, nehme an Twitter-Chats aktiv oder lesend teil, oder erhalte viele Neuigkeiten auch durch Mentions, d.h. meine Follower teilen aktiv „ihre“ Neuigkeiten mit mir.

Um den Überblick zu behalten hilft mir Tweetdeck auf dem Rechner.

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Ich nutze Twitter aber vor allem und sehr gern per App auf dem Smartphone, zwischendurch, in Pausen, bei Veranstaltungen, einfach wenn es passt. Die Nutzung auf dem Smartphone hat auch den entscheidenden Vorteil, dass man die integrierte Kamera nutzen, und so Photos oder Videos direkt live per Twitter teilen kann.

 

#Hashtags und #Accounts

Hashtags sind eine zentrale Sache bei sozialen Netzwerken und insbesondere auf Twitter. Sie sammeln alle Tweets zu aktuellen Themen oder sie etablieren sich im Laufe der Zeit zu wiederkehrenden Themen und machen Tweets besser auffindbar. Und natürlich helfen sie, die auf 140 Zeichen begrenzte Länge eines Tweets um ein Thema zu erweitern. Hashtags, die mich besonders interessieren sind z.B. #MakerED, also MakerEducation, #mLearning (mobiles Lernen), #OER, was für Open Educational Ressources steht und die Hashtags spezieller Twitterchats für Lehrer, wie #EDchat, #Satchat und, der von mir selbst zusammen mit @HerrLarbig vor 3 Jahren gegründete #EDchatDE.

Viele Inspirationen erhalte ich vor allem aus den USA, denn dort ist die Twittercommunity  der Lehrer sehr viel größer und aktiver. Ich kann die Accounts der Toptwitterer dort garnicht alle aufzählen und schließlich muss man auch selbst entschieden, was passt. Ich empfehle hier @ShellTerrell, @AliceKeeler, @TomWhitby, @Sjunkins, @CoolCatTeacher, aber das ist wirklich nur eine ganz kleine Auswahl.

Unter den deutschen Twitterern habe ich vor allem die Moderatorinnen und Moderatoren und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des #EDchatDE auf meiner Liste.

#Vernetzung

Tatsächlich ist Twitter durch seine Offenheit und die Zeichenbegrenzung auf 140 Zeichen für mich perfekt, um mit anderen Menschen mit ähnlichen, vornehmlich Bildungsinteressen in Kontakt zu kommen. Dies geschieht auf einfach Art und Weise, mit flachen Hierarchien und direkt. Da kann es auch schon mal sein, dass man mit der Bildungsministerin @SylviaLoehrmann ins „Gespräch“ kommt, oder mit der @Telekom_Hilft über schlechte Netzverbindungen beim Bloggen im Zug schwadroniert. Und vor allem tauscht man Informationen rasch, kurz und bündig und Zeit und Ressourcen sparend aus.

Über Twitter habe ich mittlerweile Kontakt zu Menschen – und da bin ich mir sicher, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Kontakte aus allen Bereichen, sei es zu Lehrern wie Du und ich, die an einer normalen Schule irgendwo in Deutschland unterrichten bis hin zu Bildungspolitikern, Kultusministern, Professoren, Institutionen, Stiftungen usw.

Viele der Menschen, die ich auf Twitter kennengelernt habe, kennen ich nun auch im sogenannten „Real Life“, mache Projekte mit ihnen oder zähle sie mittlerweile zu meinem Freundeskreis.

#KeepItReal

Natürlich funktioniert Twitter nicht wie ein Schwamm – man kann und soll Informationen nicht nur aus Twitter „heraussaugen“ – nein, richtig spannend wird es erst, wenn man selbst Inhalte erstellt. Ich finde es spannend, zu sehen, wie die Follower auf Tweets reagieren. Neulich unterhielt ich mich mit den Twitterern der @BezRegKoeln Und wir entdeckten Parallelen: Tweets die rein fachlichen Content oder Links enthalten, werden, je nach Bedeutsamkeit gefaved oder retweetet, aber die wirkliche Interaktion passiert erst, wenn man auch mal Emotionen, Bilder oder Banalitäten teilt. Ich denke, hier kommt es auf den richtigen Mix an. Und man sollte authentisch bleiben, denn twittern ist, auch wenn es „im Internet“ stattfindet, ein Teil der immer mehr verschmelzenden, analogen und digitalen Lebenswirklichkeit mit ganz realen Auswirkungen.

Ich selbst – und vielleicht habe ich das auch schon als Vorwurf auf Twitter vernommen, bin dort eher positiv verstärkend unterwegs, gerne mit einem Augenzwinkern und Humor, twittere recht viel, auch manchmal etwas persönlicher. Dies entspricht auch meiner „realen Persönlichkeit“: Nicht missionierend, Best-Practice vorleben, kritisch, aber nicht kritisierend, freundlich, humorvoll und immer nachhaltig am Ziel dranbleibend.

Besonders spannend finde ich es, Menschen, die ich auf Twitter kennen gelernt habe, dann live zu treffen. Man weiß dann bereits viel voneinander, seinen persönlichen und beruflichen Sichtweisen, Projekten usw. und das erste Treffen wird nicht mit einem Handschlag, sondern oft schon mit einer freundschaftlichen Umarmung  – wie bei alten Bekannten, begonnen („Turning a Handshake into a Hug“).

#FilterBubble

Ehrlich gesagt fühle ich mich deshalb auch vor allem unter US-Twitterern sehr wohl, denn da gibt es viele Parallelen. Und die #EDchatDE Community als zweite, große „Filterbubble“ gibt mir viel Rückhalt und bestärkt mich in meinem Tun, das nicht immer gerade einfach ist: #Change is a dirty job….. Der Blick über den Tellerrand der Filterbubble ist natürlich wichtig, aber ich denke, jeder Mensch hat seine eigene, persönliche Filterbubble, ob mit Twitter oder analog in Familie, unter Freunden oder mit Kollegen. #noDifference

#DigitalFootprint und professioneller #Mehrwert

Als Twitteruser mit vielen Followern kommt die Verantwortung. Mit 10 Followern schreibst Du anders, als mit 1000 oder 10000. Man sollte dies nicht überbewerten, oder gar überschnappen, aber ich denke, es liegt auf der Hand. Und es bietet eben auch die Chance, etwas zu verändern oder die „persönliche Sache“ weiter zu bringen. Das verhält sich natürlich  auch mit einem erfolgreichen Blog so. Als Lehrer versuche ich ohnehin verantwortungsvoll und als Vorbild, aber auch authentisch in Netzwerken aufzutreten. Schimpfwörter sind absolutes #noGo, Rechtschreibung und Sprache sind mir wichtig, #hate oder  #bashing gehen garnicht.

Und die Rechnung scheint aufzugehen. Viele, professionelle Kontakte, Engagements als Sprecher oder Blogger, Workshops, Webinare und auch berufliche Erfolge gehen auf das Konto meines Twitteraccounts.

Ich nenne in diesem Zusammenhang hier als Beispiele, ganz im Twitterstyle, einfach ein paar Hashtags und Accounts:

#bildungviernull, #oerkoeln, #DED15, #iwcgn15, @dgnrw, #BiDiWeKMK16, #DLForum15 und #DLForum16, #excitingEDU, @stifterverband, @BezRegKoeln, @nrwpunktDE, @unicologne, #appmusik15, #edchatDE, #ebookEVO, #coer13, #BiDiWe15, #rscon4, #30GoalsEDU, #vbmcamp

um nur Einige zu nennen.

 

#Twitterchats

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Twitterchats sind speziell. Es gibt ja das ungeschriebene Gesetz, dass Twitter kein Chat ist. Und, dennoch gibt es viele Twitterchats, die unter einem speziellen Hashtag wöchentlich stattfinden. In den USA finden wir eine stattliche Anzahl von mehr als 300 Twitterchats für Lehrer. Stündlich kann man also zu einem anderen Thema mit anderen Lehrern twittern und diskutieren, Impulse erhalten und sich vernetzten. Ursprünglich war der o.g. #EDchat mein Favorit, aber mittlerweile bin ich eher der #Satchat-Fan. Die Community dort ist sehr gut und ich empfinde den Austausch und die Themen, sowie die Moderation als passend für mich. Hinzu kommt die Uhrzeit. Der Satchat findet in den USA in den frühen Morgenstunden an einem Samstag statt und durch die Zeitverschiebung ist dies bei uns dann Samstag, 13.30 Uhr.

#EDchatDE

Ganz besonders erwähnen muss ich hier den EDchatDE. Den ersten und immer noch einzigen deutschen Twitterchat für Lehrer, der seit September 2013 jeden Dienstag von 20 – 21 Uhr auf Twitter stattfindet. Er wurde, wie ich oben bereits geschrieben habe, nach dem Vorbild des US-amerikanischen Vorbild edchat von meinem Frankfurter Kollegen @HerrLarbig und mir 2013 gegründet und seitdem durchgeführt. Die US-amerikanischen Top-Education Twitterer @ShellTerrell, @TomWhitby und @web20classroom, die Gründer des Original EDchat gaben gerne ihr Einverständnis und unterstützten unsere Idee, den Chat „nach Deutschland“ zu bringen. Bis heute haben wir es nicht bereut, selbst viel dabei gelernt und den Chat mittlerweile als Marke etabliert. Seit Herbst 2015 haben wir den Chat um 2 Moderatorenteams erweitert.

Das #TeamSaar+ besteht aus den beiden saarländischen Moderatoren @M_Heusinger und @JochumPeter und der Übersetzerin @AliciaBankhofer (aus Österreich).

Zum #TeamDACH gehören @Lacknere (aus Österreich) und @UrsHenning (aus der Schweiz), sowie die Übersetzerin @seni_bl aus Deutschland.

Abgerundet wird das gesamte Team durch die beiden „Tweetsammlerinnen“ @frandevol, die auch schon fast von Anfang an dabei ist  und @ma_y.  Diese Beiden sammeln Woche für Woche alle Tweets ein, damit ich sie im EDchatDE-Wiki bereitstellen kann.

Und nicht zu vergessen das Team „Founders“ mit HerrLarbig und mir – ein eingespieltes, professionelles und routiniertes Team mit #flow. Fast von Anfang an mit im Team ist @Vilsrip, der als Übersetzer der Fragen ins Englische, sowie als Designer der #edchatDE Plakate und Badges fleißig mitarbeitet, selbst einige Chats moderiert hat und Fragen und Blogposts mitgestaltet.

Die Teams gehören fest zu meinem persönlichen Lernnetzwerk dazu, allen voran @HerrLarbig, mit dem ich nun seit 3 Jahren absolut produktiv und mit Spaß zusammen arbeite und der, auch privat zu einem guten Freund geworden ist.

 

Fazit: #TrySomethingNew

Wenn Du nun denkst, Twitter ist was für Dich, kann ich Dich nur ermuntern, es zu probieren. Vielleicht mal zu Beginn ein wenig lesen, dann mit Interaktionen starten und den Twitterern folgen, dessen Tweets und Themen Dich interessieren. Tipp: Twitter funktioniert nicht von selbst. Du musst schon ein wenig dranbleiben, aber es kann sich auszahlen, wie Du in meinem Fall gesehen hast.

Letztendlich gilt: #DuEntscheidest, ob und wie Du Twitter nutzt und, ob es etwas für Dich ist!

Viel Spaß dabei und #KeepMoving!

 

 

 

 

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17. Juni 2016
nach André Spang
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Wie #EDtech das Lernen fördern kann – Videointerviews @ #ADE2016 München

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Am vergangenen Wochenende trafen sich zehn engagierte Lehrende aus den Bereichen Schule, Berufliche Bildung und Hochschule in München, um gemeinsam mit internationalen Experten und Trainern zu lernen.

Dabei ging es vor allem um die, wie ich finde zentrale Fragestellung, wie moderne Bildungstechnologie das Lernen fördern kann. Es sollte also gerade nicht die Technologie, sondern die 4K des 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt stehen:

  • Kreativität
  • Kollaboration
  • Kritisches Denken
  • Kommunikation

Alle der teilnehmenden Lehrenden hatten ihre ganz persönliche und authentische Erfolgsgeschichte beim Einsatz von Software und mobilen Geräten im Unterricht und Studium. Diese Story wurde von jedem von ihnen in einem eigenen, interaktiven eBook, das während des zweitägigen Workshops entstand, geteilt.

Am dritten Tag des Workshops hatte ich die Gelegenheit mich mit den Teilnehmern zu unterhalten und kurze Interviews zu führen, die ich hier mit euch teilen möchte. Ich fand die einzelnen Geschichten hochspannend und authentisch. Wir haben nicht eine Aufnahme davon ein zweites Mal gedreht! Ich selbst habe wieder viel dabei gelernt und vor allem neue Inspiration für mich selbst und meinen eigenen Umgang mit digitalen Medien mitgenommen. Und ich habe mir vorgenommen, die Schulen zu besichtigen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Bevor es nun losgeht, möchte ich unbedingt Petr Mara und Petr Vyhnálek erwähnen, die diese tollen Videos durch ihren professionellen Einsatz und entsprechendes Equipment erst möglich gemacht haben. Danke dafür! Gefilmt wurde übrigens mit zwei iPhone 6s auf entsprechenden Stativen und mit sehr guter Beleuchtung. Die Tonspuren wurden auf ein Zoom H4nPro über zwei Clip-Mikros  aufgenommen. Alle Aufzeichnungen hat Petr V. dann in iMovie zusammen geführt und synchronisiert.

Aber jetzt schaut mal rein, es lohnt sich bestimmt!

Prof. Dr. Oliver Meyer, Johannes Gutenberg Universität, Mainz

 

Kerstin Leutsch, Berufliches Schulzentrum, Hof

 

Andreas Rehner, Deutsche Schule, Madrid

 

Christian Heinz, Albrecht-Ernst-Gymnasium, Oettingen

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9. Juni 2016
nach André Spang
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How to: Webvideowettbebwerb #unserNRW

NRW wird 70 und ist kein bisschen leise.

Und zu diesem Anlass veranstaltet die Staatskanzlei NRW einen Videowettbewerb. Jeder in NRW kann mitmachen. Einfach ein Video in der Länge zwischen 7 Sekunden und 7 Minuten drehen und auf YouTube hochladen. Und wie wird das dann gefunden? Die Titelzeile Deines Videos muss den Hashtag #unserNRW beinhalten. Weitere Einzelheiten und ein Trailervideo findest Du hier auf der offiziellen Seite zum Wettbewerb.

Aber so ganz einfach ist das ja alles nicht und ich habe mir überlegt, hier eine kleine Anleitung zusammen zu stellen.

Keep it simple

Das Motiv und die Idee macht es – nicht die Technik. Mit Deinem Smartphone kannst Du schon gute Aufnahmen machen, die qualitativ völlig in Ordnung sind. Es kommt auf Deinen persönlichen Blickwinkel an. Natürlich solltest Du ein paar Dinge beachten wenn Du mit dem Smartphone (oder auch Tablet) filmst.

Keep it landscape

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Natürlich hat man das Smartphone in der Regel hochkant in der Hand. Das geht auch für Fotos. Für Filmaufnahmen ist das aber ein No Go! Oder stellt Du Deinen Rechner oder Fernseher zu Hause hochkant auf, um Videos anzuschauen? 😉

 

Keep it silent

Wenn Du Interviews mit dem Smartphone machen willst, dann solltest Du folgendes beachten:

  • Umgebungsgeräusche kommen mit auf die Aufnahmen. Also entweder muss laut gesprochen werden, oder es dürfen kaum Geräusche in der Umgebung sein
  • Du solltest möglichst nahe an der sprechenden Person dran sein, denn je weiter das Mikrofon weg ist, desto unverständlicher und verrauschter wird der Ton
  • Wenn möglich ist bei Interviews immer ein externes Mikrofon zu bevorzugen.

 

Keep it short

Kurze Aufnahmen, die hintereinander geschnitten sind und verschiedene Einstellungen nutzen, sind für den Zuschauer einfach abwechslungsreicher.

 

Keep it lightning

Klar, Du kannst mit Deinem Smartphone oder Deiner Kamera auch im Halbdunkel filmen – aber man wird kaum etwas sehen. Achte auf gut oder zumindest ausreichende Belichtung.

 

Keep it still

Halte Dein Smartphone möglichst ruhig und vermeide ruckartige Bewegungen beim Filmen. Kameraschwenks sind schon ok, aber sie müssen langsam sein, sonst fährt der Zuschauer Karussell.

 

Keep using Apps

Egal welches Smartphone oder Tablet Du nutzt: Es gibt bestimmt einige Apps mit denen Du Deinen Film nachbearbeiten kannst. Du kannst damit einzelne Clips zu einem kompletten Film zusammen schneiden und Übergänge, Texte oder sogar Hintergrundmusik einfügen.

 

Keep an eye on licenses and rights

Du wirst Deinen Film ja dann auf YouTube hochladen. Dadurch wird er öffentlich sichtbar. Das bedeutet, dass Du über alle Rechte an Deinem Film verfügen musst, das bedeutet Du hast die Fotos oder Filme selbst angefertigt, die zu sehenden Personen müssen damit einverstanden sein, dass Du sie veröffentlichst und die Musik hast Du natürlich selbst erstellt oder von einer entsprechenden Plattform, die Musik unter freier Lizenz zur Verfügung stellt, geladen.

 

Die Sache mit dem Hochladen

Um Deinen Film auf YouTube hochzuladen benötigst Du einen Account. Diesen bekommst Du von Google. Wenn Du ein Android Handy hast, solltest Du schon einen Google Account haben. Sonst kannst Du Dir z.B. hier einen anlegen.

Dann hast Du automatisch auch einen YouTube Account.

Die Videos kannst Du dann auch einfach von Deinem Smartphone hochladen. Das sieht dann z.B. so aus:

IMG_4613

Die Filme in der Bibliothek Deines Smartphones auswählen und dann die YouTube App (hier die iOS Ansicht) auswählen. Dann musst Du Dich mit Deinem Google-Account einloggen und los geht es (Stelle sicher, dass Du Dich in einem schnellen W-Lan befindest).

IMG_4614

Damit man Deinen Film auch sehen kann, musst Du im nachfolgenden Screen „öffentlich“ auswählen. Dann oben einen Titel für Deinen Film eingeben und den Hashtag #unserNRW nicht vergessen.

Wenn der Film hochgeladen ist, musst Du Dich leider über Deinen Rechner einloggen, um die korrekte Lizenz einzustellen. Du musst die „Creative Commons“ Lizenz auswählen NICHT die „Standard YouTube Lizenz“.

Screenshot 2016-06-07 10.48.21

So ist das richtig:

Screenshot 2016-06-07 10.48.35

Dann die Änderungen speichern und fertig.

Und wer lieber eine Fortbildung „live und in Farbe“ hat, der kann zu einem Workshop am 16.6. um 16 Uhr in die Staatskanzlei NRW kommen. Dort geben die YouTuber von Leckerbissen und ich einen Workshop zum Thema Videos aufnehmen – schneiden – hochladen. Hier kann man sich anmelden.

Viel Spaß und Erfolg mit Deinen Videos!

 

 

 

 

Foto: Stadtbib Köln, S. Abresch

2. Mai 2016
nach André Spang
Keine Kommentare

Die #Bestrelikids treffen Flüchtlingskinder im Rahmen der #europawoche

Foto: Stadtbib Köln, S. Abresch

Foto: cc-by4.0 Stadtbib Köln, S. Abresch

Die Schülerinnen und Schüler meiner Katholischen Religionsklasse 6 haben sich im Rahmen eines Unterrichtsprojektes für Flüchtlingskinder engagiert. In diesem Projekt stellten wir uns im Unterricht die Frage, was wir tun können, um Kindern nach ihrer Ankunft in Deutschland zu helfen und ihnen zu zeigen, dass wir an sie denken und wollen, dass es ihnen hier gut geht und sie sich zurecht finden.

Wir wollen helfen: Aber wie?

Da wir im Unterricht regelmäßig mit digitalen Medien und Geräten arbeiten, schon seit Klasse 5 einen Blog und eine Wikiseite haben, kam uns die Idee, dass wir ein paar Lernvideos und Apps erstellen könnten, mit denen man Deutsch lernen kann.

Gesagt – getan: Herausgekommen sind eine stattliche Anzahl an LearningApps, Lernvideos und Comicfilmen, die wir auf unserem Blog gesammelt haben.

Gewonnen!

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Mit unserem Projekt #refugeesWelcome haben wir uns, unterstützt von unseren Freunden bei der Stadtbibliothek Köln, mit denen wir im Rahmen des dortigen Makerspaces schon lange in einem anderen Unterrichtsprojekt, den KAS.juniorEXPERTs kooperieren, bei einem Wettbewerb im Rahmen der Europawoche beworben. Und wir wurden prämiert! Yay!

Der Workshop im Sprachraum

(Fotos: cc-by4.0 Stadtbibliothek Köln, S. Abresch)

Am 2.Mai war es dann soweit: Wir trafen im sogenannten „Sprachraum“ der VHS Köln, der von der Stadtbibliothek Köln betreut wird auf Schülerinnen und Schüler einer Willkommensklasse der Don Bosco Grundschule aus Köln-Porz. In einem Workshop, den wir selbst gestalteten zeigten wir den Kindern unsere Apps und Filme. Vor allem wollten wir aber mit ihnen ins Gespräch kommen, sie kennen lernen und im Verlauf des Workshops auch zusammen mit ihnen neue Apps und Filme erstellen. Das war eine tolle Erfahrung und machte allen einen Riesenspaß.

Das kleine Video hat ein paar Eindrücke der Veranstaltung eingefangen. Schaut mal rein:

Auf dem Blog der Stadtbibliothek gibt es auch einen schönen Bericht: Hier geht es hin.

 

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18. April 2016
nach André Spang
Keine Kommentare

„Make great teachers even better“ – E2 Educator Exchange Rückblick

Dies ist ein Crosspost, der ursprünglich auf education.microsoft.com erschienen ist.

Ich schildere darin in einem Interview meine Eindrücke zum E2 Global Educator Exchange 2016 in Budapest. Zum Originalpost geht es hier. Und hier kommt der Text:

„Make great teachers even better“:

MIE-Experte André Spang im Interview zum E2

Das E2-Event: Ein Rückblick mit André Spang

imagesLehrkräften mit Affinität zu digitalen Technologien muss man André Spang nicht mehr vorstellen. Als Musik- und Religionslehrer mag er an die Kaiserin-Augusta-Schule in Köln beheimatet sein. Digital aber ist die ganze Welt sein Spielfeld. Als umtriebiger Blogger, fleißiger Twitterer sowie Gründer und Moderator von #EdchatDE, dem deutschen Twitterchat für Lehrende, ist André Spang engagierter Verfechter der Chancen, die digitale Technologien im Bildungsbereich mit sich bringen. So ist es nur folgerichtig, dass er als einer von sieben deutschen MIE-Experten am diesjährigen E2 Global Educator Exchange teilnahm, um mit Lehrkräften aus aller Welt zu den Bildungspotenzialen von Technologie in Austausch zu treten. Im Interview berichtet er ausführlich von seinen Erfahrungen und Eindrücken.

 

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