OnTour: re:publica 2018 in Berlin – kurzer Überblick zur Netzkonferenz #rp18

re:publica 18 POP

re:publica

Die re:publica, die wie ich finde inspirierendste Veranstaltung für die Digitale Gesellschaft findet in 2018, nun bereits zum 12. Mal wieder in Berlin statt. Vom 02.-04.05. trifft man sich in der „Station Berlin“. Ich werde am 02.04. zusammen mit zwei weiteren Kolleginnen für @DGNRW mit dabei sein.

POP – Power of People

Das Motto lautet „POP“ (Power of People). Aber POP kann noch viele andere Facetten haben, wie z.B. POPkultur, POPulismus, oder das Platzen (to pop) von Filterblasen. Wie die Macher*innen der re:publica das Motto differenzierter betrachten, kannst Du hier nachlesen.

 

Tracks, Topics, Programm

Das Programm ist in diesem Jahr wieder sehr umfangreich. Genau gesagt gibt es über 400 – in Worten vierhundert (!) Stunden Programm. Um von Anfang an beim CfP und auch beim Auswahl der Beiträge ein wenig Überblick zu bekommen, gibt es sogenannte „Tracks“. Diese sind vergleichbar mit allgemeinen Kategorien. Beispiele sind Science & Technology, Research & Education, Politics & Society, Arts & Culture.

Daneben setzt das re:publica Team bestimmte Themen (Topics), von denen manche wegen der besonderen Bedeutung für die Digitale Gesellschaft in jedem Jahr wiederkehren. Hier zu nennen sind, z.B. re:health, Law Lab und Global Innovation Gathering (GIG). Spannend sind aber auch re:learn, Music & Sovereignity, Smart Cities und Tech for good, wie ich finde. Hier kannst Du alle Details über Tracks und Topics nachlesen.

Das gesamte Programm, das sich aus den Tracks und Topics generiert gibt es als Download hier.

Mobile Apps

Ich empfehle Dir aber, eine der Apps, die für Dein mobiles Betriebssystem passen, auf Dein Smartphone zu installieren. Dann behältst Du immer den Überblick und kannst Dir die passenden Sessions, Keynotes, Workshops whatever als Favoriten markieren. Hier gibt es die Apps mit ensprechender Beschreibung und zum kostenlosen Download.

Speakers

Speaker? Klar, gibt es Speaker! Wer sonst soll die 400 Stunden Programm bestreiten. Klar, gilt das Motto „We have the best speakers“ ;). Hier sind alle gelistet, von Prominenz bis Newbies.

 

Netzpolitik? Netzpolitik!

Markus Beckedahl, einer der Gründer der re:publica und Chefredakeur des Blogs netzpolitik.org hat, wie er schreibt, verständlicherweise ein großes Interesse daran, dass sich im Programm der re:publica ein großer Anteil an netzpolitischen Debatten und Vorträgen findet. Einen sehr guten Überblick hat er auf netzpolitik.org veröffentlicht. Genau gesagt wurden dort drei Posts von ihm veröffentlicht:

Im ersten Post geht es um Vorträge und Debatten im Themenbereich Netzpolitik, bei denen Mitglieder der Redaktion von netzpolitk.org beteiligt sind.

Im zweiten Post sind Talks rund um die Themen künstliche Intelligenz und Algorithmen zusammengefasst.

Und im dritten Post bietet Markus einen chronologischen Überblick über weitere Programmpunkte mit netzpolitischem Bezug.

Klare Empfehlung von meiner Seite ist der jährliche netzpolitische Überblick von Markus, in diesem Jahr mit dem Titel „Pop, rights?! Zwischen Netz und Politik.“

Und sonst noch?

Vieles und Aktuelles direkt von der Veranstaltung bekommt ihr über Twitter unter dem Hashtag #rp18 oder aber durch die vielen Livestreams direkt von der re:publica mit.

To be continued…

Ich werde diesen Post dann zeitnah mit Impressionen und kurzen Berichten im Nachgang erweitern.

Viel Spaß bei der #rp18!

 

Eindrücke vom 1. Tag der rp18

Es war voll – gefühlt aber ein bisschen weniger als im vergangenen Jahr. Gefühlt. Aktuelle Zahlen habe ich nicht. Eröffnet wurde wie in jedem Jahr von den Gründer*innen bzw. vom re:publica-Team um Tanja und Johnny Haeusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhard.

Dafür gab es aber in der Eröffnungsveranstaltung aktuelle (und beeindruckende) Zahlen zur Veranstaltung, der Programmfülle, den Speakern und der Quote:

Und dann bekam ich auch gleich zu spüren, dass viele Besucher da waren, denn der von mir im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung geplante Besuch des Vortrags der „Whistle Blowerin“ Chelsea Manning viel leider aus: Der Saal war hoffnungslos überfüllt.

Ich nutzte die Gelegenheit, um zusammen mit Stephan Schwering, dem Leiter der Zentralbibliothek Düsseldorf einige der vielen Stände in der Eingangshalle zu besuchen.

Besonders angetan war ich vom Stand des BMZ. Der war relativ „unaufgeregt“ gestaltet, bot aber ein gutes Standprogramm, das informell, ohne großen technischen Aufwand angeboten wurde und daneben eine Vielzahl von Sessions  bzw. Workshops auf den unterschiedlichen Stages.

Mich interessierten auch beruflich die Stände, die einzelne Bundesländer anboten. Hier war es recht unterschiedlich gehalten. Der Stand des Landes Baden-Würtemberg gehört ja quasi schon zum Interieur mit Kaltgetränken und Gadgets. Andere Stände, wie der von Schleswig Holstein waren im Vergleich dazu sehr klein und auch vom Angebot her noch zurückhaltend.

In der „Relax-Area“ am anderen Ende der Hallen gab es neben einem Makerspace, der im Vergleich zum letzten Jahr nochmals deutlich größer geworden ist, auch das sogenannte „Fabmobil“ – also ein rollendes, in einem Bus eingebautes Fab-Lab bzw. Makerspace.

Hier gab es quasi alles, was das Makerherz begehrt. Und der Bus ist, bis auf den benötigten Stromanschluss vor Ort dann – wie der Betreiber mit versicherte vollkommen autark. Das benötigte Internet besorgt er sich selbst „over the air“ durch eine schnelle und stabile Mobilfunkverbindung. Nach ausgiebiger Standbesichtigung und Netzwerken landete ich dann endlich in den Sessions…

Im netzpolitischen Überblick „Pop, rights?!“ von Markus Beckedahl ging es dann gleich richtig zur Sache. Er zeigte auf, dass es im Bereich Digitalisierung in DE noch „deutlich Luft nach oben“ gibt und ging mit den entsprechenden politischen Akteuren hart ins Gericht:

Andere Themen waren Netzneutralität, langsames Internet und teures Datenvolumen in Deutschland – im Vergleich zu anderen Ländern, die #DSGVO, die laut Markus eigentlich ja eine gute Sache ist, die zB. Blogger dazu bringt, die Daten ihrer Lesenden zu respektieren. Entmutigen sollte man sich von der DSGVO nicht lassen, handeln muss man aber schon. Und das Thema KI, war wie in vielen anderen Sessions auch Thema bei Markus. Wichtigstes Credo ist die „digitale Selbstverteidung“  – wir müssen uns und unsere Daten selbst schützen. Hier sind alle Menschen gefragt und auch darauf spielt das Motto POP (Power of the Peope“ der re:publica an.  Und das eigene Handeln in Bezug auf Datenschutz ist bei genauem Hinschauen einfacher als man denkt. Die Initiative pEp (Pretty easy Privacy) will dafür Werbung machen und auch entsprechende kostenlose Software bereitstellen.

Abschluss des spannenden Tages mit vielen Inputs, Gesprächen, Vernetzung und Eindrücken war für mich dann die „traditionelle Levitenlesung“ des Autors und Bloggers Sascha Lobo:

Nachlesen kann man mittlerweile auch schon Vieles, zB. den Beitrag von Chelsea Manning, den ich verpasst habe und viele Session und Vorträge gibt es als Livemitschnitt auf dem YouTube Kanal der re:publica.

OnTour: re:publica 2018 in Berlin – kurzer Überblick zur Netzkonferenz #rp18

OnTour: #VBMcamp18 auf dem Bildungskongress 2018 in Köln

Am 10.03.2018 findet der sogenannte Bildungskongress #Biko18 in der Messe in Köln statt. Das gesamte Programm des Bildungskongresses gibt es hier zum Download.

Dort wird es auch wieder ein Barcamp des Verband Bildungsmedien in Kooperation mit #EDchatDE geben, das sogenannte VBMcamp, das von Torsten Larbig und mir moderiert wird.

Alle weiteren Informationen gibt es auf der Website zum vbmcamp.

Zeit: 12.15 – 16.15 Uhr

Ort: Köln Messe, Kongresszentrum

Hashtag: #vbmcamp18

Den Sessionplan für das Camp findet man hier: Sessionplan.

 

OnTour: #VBMcamp18 auf dem Bildungskongress 2018 in Köln

#NetzpolitikCamp „Social Media für Erwachsene“

Am 03.03.2018 fand das #NetzpolitikCamp „Social Media für Erwachsene“ in Form eines Barcamps im Kölner KOMED statt. Das NetzpolitikCamp ist eine bestehende Veranstaltungsreihe der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Es wird durch das Referat „Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz NRW“ der Staatskanzlei NRW veranstaltet.

Das erste NetzpolitikCamp fand in 2015 zum Thema „Netzpolitische Themen im Überblick“ statt. In 2016 folgte dann die Ausgabe Nr. 2, die „Freifunk in NRW“ zum Thema hatte. Die dritte und aktuelle Ausgabe beschäftigte sich mit dem Thema „Social Media für Erwachsene“.

Bei einem Barcamp als sogenannte „Mitmachkonferenz“, die von den Teilnehmer*innen  – man nennt sie bewusst „Teilgeber*innen“ gestaltet wird, gibt es keine festgelegten Inputs, Keynotes oder Diskussionsrunden. Die Tagesordnung, die man Sessionplan nennt, wird erst am Tag selbst durch die Teilgeber*innen gestaltet. Diese können sich mit ihren eigenen Beiträgen einbringen.

 

Hast Du Grippe? Nein, ich hab‘ Schneematsch…

Trotz widriger Bedingungen am Tag des Camps, wie die Grippewelle, die NRW derzeit fest im Griff hat und ein Wintereinbruch mit Schnee kamen von den knapp 100 angemeldeten Gästen knapp 70 zum Camp nach Köln. Diese stammten aus ganz unterschiedlichen Berufen, die oft Schnittpunkte zu Social Media oder (digitalen) Medien hatten, aber nicht zwingend. Auch interessierte Bürger*innen aus anderen Bereichen, wie z.B. Bibliotheken, caritativen Einrichtungen, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter*innen, die am Thema interessiert waren, nahmen an der Veranstaltung teil.

Keynote? Grußwort und Hashtagrunde!

Bei der Eröffnung des Camps wird nicht, wie oft üblich eine längere Rede oder Keynote gehalten. Das ist bei einem Barcamp eher unüblich und wird oft auch abgestraft. Dieser Vorgabe folgend, grüßte der zu Beginn des Camps anwesende Medienstaatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes NRW, Nathanael Liminski auch entsprechend kurz und formal offen.

Dies und seine Anwesenheit kam bei den Besucher*innen des Camps sehr gut an. Und aufgrund der offenen und nicht hierarchisch geprägten Atmosphäre bei einem Barcamp ergab sich auch nach der Vorstellungsrunde und Sessionplanung für die Besucher*innen noch die Möglichkeit sich mit „Nathanael“ – denn man ist am Tage des Camps ja „per Du“ auszutauschen.

Eine sehr gute Chance, bei der „die Politik“ zeigen kann, dass sie nahe am Bürger ist und auch selbst von dort wieder Impulse für die weitere Arbeit mitnehmen kann.

Und direkt an das Grußwort schloss sich dann die übliche „Hashtagrunde“ an – der spannende Teil des Camps, bei dem sich alle (!) Anwesenden mit Vorname und drei Schlagworten (Hashtags) vorstellen und schon mal kurz kennen lernen. Danach geht es in die Sessionplanung.

Vielfältige Teilgeber*innen – vielfältige Sessions

Besonders spannend war das sehr differenzierte Angebot an Sessions, das an dem Tag durch die Teilgeber*innen realisiert wurde. In insgesamt 14 Sessions, die im Zeitraum von 11.15 bis 15.45 Uhr angeboten wurden, diskutierten die Besucher über Themen wie „Ist Social Media noch zu retten“, „das Sozialkreditsystem in China“, „erstellen von Sketchnotes“, „WhatsApp im Business“, „Medienethik, Trolls und Fake“, „Twitterchats in Deutschland“, „Blockchain“ und „VHS Seminare im Bereich Social Media“, um nur einige zu nennen. Den kompletten Sessionplan gibt es hier. Im Verlauf des Tages zeigte sich die Kompaktheit des Camps eher als Vorteil: Die Diskussionen und der Austausch in den Pausen war so wesentlich intensiver und die geknüpften Kontakte konnten so besser vertieft werden. Auch ein wichtiger Aspekt der Vernetzung, der ja bei Barcamps immer mitgedacht werden muss.

 

 

Ein paar Einblicke in die Sessions

Die Diskussionen, die in den einzelnen Sessions statt fanden, werden üblicherweise in sogenannten Etherpads, die im Sessionplan verlinkt sind mit protokolliert. Und natürlich wird auch viel am Tag selbst getwittert. Dies erfolgte unter dem Hashtag #NetzpolitikCamp der dann auch bald trendete und sich gegen laufende Fußballspiele in den Deutschlandtrends behaupten konnte.

Hier ein paar Auszüge aus den Tweets der Teilgeber*innen:

 

https://twitter.com/anna_sossdorf/status/969968843291578369

 

https://twitter.com/fraunora/status/969944634469371905

 

Ich selbst habe am Tag zusammen mit Sabine Depew (Caritas Essen), Stephan Schwering (Stadtbibliothek Düsseldorf) und Torsten Larbig (Schillerschule Frankfurt) eine Session zum Thema „Twitterchats in Deutschland“ angeboten.

https://twitter.com/SabineDepew/status/969921781640331264

Die Präsentation dazu gibt es hier:

Insgesamt war das Camp eine sehr gelungene Veranstaltung, die vor allem durch die vielfältige Zusammensetzung und die inhaltlich gehaltvollen Angebote der Teilgeber*innen getragen wurde.

 

Last not least:
Moderiert wurde das Camp von Wibke Ladwig und Philipp Wartenberg:

 

Bleibt nur zu sagen:
Wir sehen uns beim nächsten #NetzpolitikCamp!

 

 

#NetzpolitikCamp „Social Media für Erwachsene“

OnTour: #NetzpolitikCamp „Social Media für Erwachsene“

Samstag, 3.3.2018: KOMED, Köln

Am 3.3.2018 werde ich im Rahmen des 3. NetzpoltikCamp „Social Media für Erwachsene“ im Kölner KOMED im Mediapark sein.

Zeit: 9.30 – 16.00 Uhr

Zur Website geht es hier entlang.

Den Sessionplan gibt es hier am Tag des Camps

Anmelden kann man sich ab sofort hier.

 

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OnTour: #NetzpolitikCamp „Social Media für Erwachsene“

Das 3. deutsche Lehrerforum – Schule im digitalen Zeitalter #DLForum17

Schon ist es wieder vorbei, das deutsche Lehrerforum. Bereits zum dritten Mal in Folge fand diese Veranstaltung seit der Gründung im Jahr 2015 nun statt. In diesem Jahr ging es um „Schule im digitalen Zeitalter“ und die 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich auf der Hirschburg bei Königswinter, die auch in den Vorjahren als Tagungsort hervorragende Dienste leistete.

In diesem Jahr war die Teilnehmergruppe aber „irgendwie“ anders – kann sein, dass Lehrende, die sich dem Einsatz digitaler Medien im schulischen Kontext zugewandt haben, anders ticken. Ja, sie müssen halt erfinderisch sein, denn Schulen sind mitunter nicht am Netz angeschlossen oder haben gar W-Lan. Und ein Beamer steht eben auch nicht in jedem Raum – ebensowenig, wie Tablets, Smartboards oder 3D-Brillen und Roboter.

Wenn man aber trotzdem „was mit Medien“ machen will, dann muss man sich eben „was einfallen lassen“ – oder man wartet ab, bis etwas passiert. Und wenn man etwas Neues ausprobiert, macht man auch Fehler – das ist ganz normal. Routine kommt eben erst an zweiter Stelle und braucht Zeit und Raum. Vielleicht war das alles der Grund, dass die Teilnehmergruppe „irgendwie“ anders war, ein „Growth Mindset“ hatte. Kann sein.

Der Ablauf des Forums hatte Ähnlichkeiten mit dem vorangegangen Forum im Jahr 2016. Es gab am Abend des ersten Tages, nach einer Begrüßung und Kennenlernrunde ein Gespräch mit einem „Ministerialen“. Hatten wir letztes Jahr noch die damalige Bildungsministerin Frau Löhrmann zu Gast, war es in diesem Jahr Dr. Luther aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung aus Berlin.

Torsten Larbig und ich nutzen die Gelegenheit (wie auch im letzten Jahr mit Frau Löhrmann), ihn vor die Kamera zu bekommen:

 

Am zweiten Tag wurden Projekte aus dem Bereich des Unterrichtens mit digitalen Medien vorgestellt. Größte Begeisterung rief ein vorgestellter W-Lan-Router hervor, der wohl aus dem letzten bisschen Mobilfunkbandbreite noch ein funktionierendes und starkes W-Lan erzeugen und ins Klassenzimmer bringen kann. Und er  hat mich ein wenig an Freifunk erinnert…

Danach gab es eine Keynote von Dr. Jörg Dräger von der Bertelsmann-Stiftung zu hören. Es ging um die „Digitale Bildungsrevolution“ – nach seinem gleichnamigen Buch. Seine Thesen wurden anschließend von Kordula Attermeyer, Sabine Brieske und mir und dann auch vom Plenum der Teilnehmenden kommentiert. Hier gab es noch zeitlichen Optimierungs- und Moderationsbedarf, aber: Fehlerkultur muss man auch leben 🙂

Auch hier nutzten Torsten und ich die Chance, Herrn Dräger vor die Kamera zu bekommen.

Nach der Keynote und einer Mittagspause und Spaziergang ging es in acht unterschiedliche Praxisworkshops im Rahmen der „Werkstatt“. Wirklich tolle Angebote!

Genau wie im letzten Jahr startete danach das Barcamp, das Torsten und ich, zusammen mit Astrid Schulte von der Heraeus Bildungsstiftung moderierten. Den Sessionplan mit den Etherpads gibt es hier.

Im Rahmen des Barcamps haben wir mit zwei Teilnehmern und treuen #EDchatDE-Twitterern die #EDchatDE Spezialausgabe vom 19.09.2017 zum deutschen Lehrerforum geplant und die Fragen dazu entwickelt:

Und klar, haben wir die Beiden auch vor die Kamera gelockt und zum Lehrerforum befragt:

 

Mit drei Videos geben wir uns natürlich nicht zufrieden 😉

Zur Tradition gehört es nun mittlerweile schon, dass ich ein Interview mit Dr. Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft führe. Er war auch beim 3. deutschen Lehrerforum wieder vor Ort und ihm fiel ebenfalls das offene Mindset der Teilnehmer*innen besonders auf:

 

Torsten hat mit Kordula Attermeyer von der Staatskanzlei NRW und dort Referatsleiterin im Referat „digitale Gesellschaft, Medienkompetenz NRW“ gesprochen und sie gefragt, was sie dort genau macht und warum Medienkompetenz und Partizipation im Netz so wichtig sind:

 

Der dritte Tag des Lehrerforums hielt weitere acht spannende Workshops in einer zweiten „Werkstatt“ bereit.

Und ganz wichtig ist es natürlich, die Teilnehmer am Ende des letzten Tages zu Fragen, wie es denn nun war, was sie gelernt haben und was vielleicht im nächsten Jahr noch besser werden kann:

 

Soweit in Kürze zum 3. deutschen Lehrerforum.

Mein Motto (und auch das vieler Teilnehmer*innen) für das #DLForum17: Einfach mal machen!

 

 

 

Das 3. deutsche Lehrerforum – Schule im digitalen Zeitalter #DLForum17

#EDchatDE – #Back2School2017

Wir haben ein wenig Pause gemacht mit dem Twitterchat #EDchatDE – nach einem anstrengenden Jahr, einer Buchveröffentlichung und nun nach fast vier Jahren und bald 180 Folgen #EDchatDE darf man auch mal Kräfte sammeln, um wieder neu ins Schuljahr und somit nächste #EDchatDE-Jahr zu starten.

Am 22.08.2017 geht es also wieder los. Wie gewohnt immer Dienstags zur festen Zeit von 20.00 – 21.00 Uhr. Und der Tradition folgend, heißt das Thema des ersten Chats nach den Sommerferien auch dieses Jahr wieder #BackToSchool.

Wir freuen uns auf Eure Teilgabe und weitere spannende Ausgaben des #EDchatDE.

Was der EDchatDE ist, das haben wir hier schon 2013 beim #OERkoeln erklärt.

Unser EDchatDE-Buch findet ihr übrigens hier.

Wer alle bereits diskutierten Themen nachlesen möchte, tut das am besten auf unserem Wiki.

Und den Teaser zum Buch gibt es direkt hier:

#EDchatDE – #Back2School2017

OnTour: 3. Deutsches Lehrerforum 2017 #DLForum17, 14.-16.09.2017

Donnerstag- Samstag, 14.-16.09.2017: Deutsches Lehreforum 2017 „Schule im digitalen Zeitalter“

Vom 14.09. – 16.09.2017 findet nun bereits zum dritten Mal das Deutsche Lehrerforum auf der Hirschburg in Königswinter statt. Das Thema in diesem Jahr ist „Schule im digitalen Zeitalter“.

Ich selbst bin  – wie in den Vorjahren auch – als Mitglied der Steuergruppe an der inhaltlichen Planung des Forums beteiligt gewesen und auch in diesem Jahr wieder aktiv mit dabei:

Am Freitag werde ich nach dem Impulsvortrag von Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) zum Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung der Bildung“ im Plenum kommentieren. Und dann am Nachmittag zusammen mit Kollege Torsten Larbig das Barcamp auf dem Deutschen Lehrerforum moderieren, denn der #EDchatDE ist nicht nur Medienpartner des Forums sondern auch wieder aktiver, inhaltlicher Gestalter.

Alle Details zum Programm gibt es hier.

Details zum Lehrerforum, auch zu den beiden vergangenen Lehrerforen gibt es auf der Website des DLForum.

 

OnTour: 3. Deutsches Lehrerforum 2017 #DLForum17, 14.-16.09.2017

OnTour: Podiumsdiskussion „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“, Ruhr-Universität Bochum

Donnerstag, 20.07.2017: Podiumsdiskussion „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“ an der Ruhr-Universität Bochum

 

Am Donnerstag, 20.07.2017 nehme ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“ teil. Mit mir auf dem Podium sind:

– Sybille Kastner, Kunstvermittlerin im Lehmbruckmuseum Duisburg
– Dr. Rudolf Preuss, Künstler, Mitbegründer der Jugendkunstschule Dortmund und Universitätsdozent
– Dr. Evelyn Tegeler, stellvertretende Direktorin der VHS Detmold-Lemgo
– Stephanie Winter, Team Knowledge Management & Learning Organization, Learning, Development & Diversity Management, thyssenkrupp Steel Europe AG
– Caroline Wolter, Junge Kollaborationen, Ruhrtriennale, Kultur Ruhr GmbH, Bochum
Moderiert wird diese spannende Runde von Prof. Dr. Sandra Assmann, die ich schon aus anderen Bildungskontexten und früherer Zusammenarbeit kenne und die sich mit dem spannenden Themenbereich „Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens“ beschäftigt.
 Zeit: 20.07.17, 16.15 – 17.45 Uhr
Ort: Ruhr-Universität Bochum, GA2/41 (Comenius Raum)
OnTour: Podiumsdiskussion „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“, Ruhr-Universität Bochum

Der Digital Education Day 2016 #DED16

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Am 29.10.2016 war es wieder soweit: Interessierte aus dem Bereich des Lehrens und Lernens mit Digitalen Medien machten sich auf den Weg nach Köln, denn dort fand nun bereits zum vierten Mal ein großes Barcamp zu diesem Thema statt.

Digital Education Day Cologne: Eine Veranstaltung mit Tradition

Den Anfang machte bereits im Jahr 2013 das sogenannte #OERkoeln13 – ein Barcamp zum Thema Open Educational Resources. Das Camp wurde damals vom Amt für Informationsentwicklung und vom Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln veranstaltet. Die Idee ein Barcamp statt eines Kongresses oder Symposiums zu veranstalten kam damals tatsächlich von mir, der ich die einzigartige Chance und Gelegenheit hatte, die Stadt davon zu überzeugen, dieses Format zu probieren. Damals noch als Lehrer unterwegs, stand ich bereits in regem Austausch mit den beteiligten Akteuren aus den Ämtern der Stadt in Bezug auf digitale Bildung und mobiles Lernen. So bot sich mir auch die Möglichkeit das OERkoeln mit zu planen und: Die Kölner waren mutig und zogen mit. Klasse!

Das erste Camp war noch etwas „kleiner“ mit gut 100 Besuchern, die man beim Barcamp ja Teilgeber nennt. Und es war ein großer Erfolg, was Inhalt, Vernetzung und Format betraf. So entschloss sich die Stadt, ein weiteres OERkoeln im Jahr 2014 durchzuführen. Um das Format dann noch mehr in die Breite zu bringen und mehr Lehrer zu erreichen, wandelte sich der Titel und auch das Themenangebot im Jahr 2015 zum Digital Education Day – kurz DED.

Die Teilnehmer ließen nicht auf sich warten, denn im Jahr 2015 waren es dann schon 250. Der diesjährige DED16 brach nun alle Rekorde: 350 Bildungsinteressierte kamen aus ganz Deutschland nach Köln, um sich zu vernetzen, ihre Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen und gemeinsam und voneinander zu lernen. Und es scheint geklappt zu haben, wie das Video über den DED16 zeigt:

Auch der Tweet von Déjan spricht eine deutliche Sprache:

Der gesamte Tag, der wie auch in den vergangenen Jahren in der sensationellen Location des Joseph Dumont Berufskollegs stattfand, war rundum gelungen. Es gab ein sehr dichtes Angebot an Sessions, die z.T. schon vor dem Barcamp gesetzt waren, aber die natürlich  – ganz im Barcamp-Stil auch erst zu Beginn des Tages in der Sessionplanungsrunde vorgestellt und von den Anwesenden gewählt wurden. Den gesamten Sessionplan findet ihr hier. Moderiert wurde das gesamte Camp wieder von dem „Dreamteam“ Wibke Ladwig und Philipp Wartenberg.

Viele Bekannte habe ich selbst wieder getroffen und spannende Sessions besucht. Die #EDchatDE Community war selbstversändlich auch vertreten 🙂

Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz NRW @DGNRW

Wie ich bereits hier geschrieben habe, bin ich seit August nicht mehr als Lehrer tätig, sondern jetzt Referent im Referat Digitale Gesellschaft NRW der Staatskanzlei. In dieser Rolle war ich nun beim #DED16. Und da auch in diesem Jahr wieder Lutz Berger mit seinem Know How für Stand- und Bewegtbilder zuständig war, bot sich die Chance sich ihm „vor die Linse“ zu stellen. Zum allem Glück war auch noch die wunderbare Wibke Ladwig bereit, die Interviews zu moderieren. Da konnte ja nichts mehr schiefgehen.

Herausgekommen sind, wie ich finde, zwei tolle Filme, für die sich Lutz ganz besonders ins Zeug gelegt hat:

Wer oder was ist die DGNRW und was mache ich da?

In diesem Film sieht man neben mir auch Kordula Attermeyer, die das Referat DGNRW leitet. Wir erzählen euch, mit welchen Themen wir uns in unserer medien- und netzpolitischen Arbeit im Referat beschäftigen. Natürlich geht es um Medienkompetenz, aber schaut doch selbst:

 

#RespektWalk

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In der Woche des Respekts, die die Landesregierung in der Zeit vom 14.  – 18.11.2016 veranstaltet werden wir vom Referat DGNRW ein Projekt mit dem Namen #RespektWalk anbieten. Was das ist erklären wir in diesem Video:

Wer mitmachen will: Bitte schnell anmelden, wir freuen uns!

 

Spezialsession

Am Nachmittag gab es eine prominent besetzte Session, bei der es um den Prozess „Lernen im digitalen Wandel“ gehen sollte. Das Leitbild für Bildung in Zeiten der Digitalisierung, das als Ergebnis am Ende des Prozesses steht, hat die Landesregierung gerade erst hier veröffentlicht.

Zum Themenbereich Lernen im digitalen Wandel sollte auch in der Spezialsession am Nachmittag diskutiert werden. Dabei waren Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, die sich trotz hoher Termindichte an diesem Samstag die Zeit nahm, um nach Köln zu kommen und an der Diskussion teilzunehmen. Von ihr gibt es auch ein Interview, das sie vor beginn der Diskussionsrunde gab. Hier kann man es ansehen. Neben ihr waren u.a. noch Elfi Scho-Antwerpes, Dr. Agnes Klein, Guido Kahlen,  Lisa Steinmann, Richard Heinen und ich selbst als Diskutanten geladen.

Ich habe in der Session und in Bezug auf das Thema #Medienkompetenz die Bedeutung der „4K des 21. Jahrhunderts (Kollaboration, Kreativität, Kommunikation, Kritisches Denken)“ herausgestellt und betont, dass die digitale Transformation nur gesamtgesellschaftlich gelingen kann – der Wandel findet dabei nicht durch Einsatz von Technologie, sondern im Kopf und mit Herz statt.

Technologie macht den Wandel möglich, es geht aber darum, dass sich ein kultureller Wandel vollzieht und der gelingt eben nur durch eine andere Haltung – viele sprechen von einer anderen Lernkultur. Und eine wichtige Zielgruppe sind dabei nicht unbedingt nur die Generation Y sondern gerade die Erwachsenen und die sogenannte verlorene Generation – eben alle diejenigen, die die Gesellschaft bestimmen und Entscheidungen treffen.

 

Bildungsformate für Erwachsene

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Dazu passte auch gut die Session die Kordula Attermeyer und ich am Nachmittag im Rahmen des Barcamps angeboten haben. Hier ging es darum, unser Referat (die DGNRW) kurz vorzustellen, aber vor allem auf Bildungsformate und Angebote hinzuweisen, die wir schon im Portfolio haben. Und ganz besonders interessierten uns natürlich auch der Input und die Fragen der Teilnehmer unserer Session. Unsere Prezi könnt ihr hier ansehen.

 

tl;dr

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen, ich würde sagen, sie ist eine der herausragendsten Veranstaltungen in Deutschland, im Bereich der digitalen Bildung. Und tatsächlich kann sie es von der Größe und Qualität her mit vergleichbaren Veranstaltungen in USA, Kanada oder Australien aufnehmen.

Die Verbindung von festen Sessions und Barcamp finde ich sehr gut. So hat mein ein wenig Struktur und gleichzeitig die Chance, den Tag entsprechend des Know Hows und der Bedürfnisse der Teilnehmer selbst zu gestalten. Dazu kamen auch die konkreten Angebote einiger Aussteller. Eine sehr gelungene Moderation und angenehm kurze Grußworte und Diskussionsrunden, sowie tolle Location und perfekte Verpflegung rundeten den Tag ab und ich freue mich bereits jetzt schon auf den Digital Education Day 2017!

Der Digital Education Day 2016 #DED16

Goodbye Schule – Hallo @DGNRW!

Und plötzlich ging alles ganz schnell…,

denn am 1.8.2016 war es so weit: Meine vorerst letzten Sommerferien als Lehrer endeten knapp dreieinhalb Wochen zu früh und mit gutem Grund. Viele meiner ehemaligen Kollegen würden sagen: „Bist Du verrückt und verschenkst die halben Ferien?“

Digitale Gesellschaft NRW

Klare Antwort: Nein ich bin nicht verrückt und ja, ich „verschenke“ gerne ein wenig meiner Ferien, denn mir bietet sich die großartige Chance, als Referent im Referat „Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz“ (@DGNRW) der Staatskanzlei NRW (@NRWpunktDE) mitzuarbeiten. Nach fast 20 Jahren im Schuldienst, davon gut 15 Jahre an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln bin ich nun „abgeordnet“ – so nennt man das bei Beamten – und werde bis Ende 2018 den digitalen Wandel aus ganz anderer Perspektive mitgestalten dürfen. #Spannend!

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Ja, spannend! Am vergangenen Montag ging es also los. Sehr früh – Köln zeigt sich zum Abschied von seiner schönsten Seite – und zunächst mit einer etwas längeren Anreise vom Hbf Köln mit dem Zug nach Düsseldorf. Dann mit der StraBa weiter zur Staatskanzlei – in Zukunft mein täglicher Weg.

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Herzlich Willkommen!

Dort, in der Gruppe IV C „Medien und Netzpolitik“ war der Empfang sehr herzlich. Ich fühlte mich gleich irgendwie zu Hause. Wenn das mal nicht großartig ist, nachdem man sein (berufliches) zu Hause 15 Jahre ganz woanders hatte. Zugegeben: Ich kannte das Referat und einige Akteure und Aufgabenfelder schon gut, hatte ich im Rahmen des Prozesses #bildungviernull und beim Webvideowettbewerb #UnserNRW der Staatskanzlei schon aktiv mitgewirkt. Auch mit meiner Referatsleiterin, Kordula Attermeyer gab es im Vorfeld schon Kooperationen in Form von gemeinsamen Sessions bei zwei unterschiedlichen Barcamps und einem #EDchatDE Special in diesem Jahr.

Die Woche verging dann wie im Fluge, es gab jede Menge spannende Aufgaben und gleich drei Medienkompetenzprojekte wurden von der Struktur her auf den Weg gebracht, wie man hier lesen kann:

Meine Aufgaben werden vor allem in den Bereichen Medienkompetenz, Wissensmanagement, Social Media, sowie der Förderung des generationsübergreifenden Lernens liegen. Dort gilt es – ganz praxisorientiert – viele Projekte und Kooperationen zu entwickeln und zu knüpfen und insgesamt das übergeordnete Thema NRW4.0 voranzubringen.

Langweilig wird es also nicht – aber das war es ja auch bisher nie. Der Eindruck des ersten Tages hat sich nach Vollendung der Woche auf jeden Fall bestätigt – #läuft!

Dann schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Ich werde berichten!

Goodbye Schule – Hallo @DGNRW!