André Spang

#consultant #lecturer #EDspeaker #makerED #edchatDE #Digital.Lead.Learner

27. Oktober 2017
von André Spang
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OnTour: Fachgespräch eGovernment Monitor 2017 #eGovMon

Heute, am 27.10.17 war ich als Teilnehmer beim Fachgespräch eGovernment Monitor im Bundesministerium des Innern, Berlin.

Auf der Website der Initiative D21 steht zur Veranstaltung: „Der eGovernment MONITOR 2017 ist eine Studie der Initiative D21 und fortiss. Er liefert ein umfassendes Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“

Ein paar Ergebnisse der Studie, die als Folien gezeigt wurden habe ich in diesem Tweet festgehalten:

 

Spannend zu sehen, dass auch im Hinblick eGov Bildung und vor allem Medienkompetenz ein wichtiger Gelingensfaktor ist, damit es mit der Bereitstellung von entsprechenden Angeboten, aber auch mit der Akzeptanz und Nutzung dieser Angebote bei den Bürgern klappt. Und, damit Deutsche in Zukunft nicht weiterhin „lieber aufs Amt als an den Rechner“ gehen, wie ein Beitrag der Tagesschau betitelt war.

Und hier sind tatsächlich alle gefordert: Auf der einen Seite die Verwaltung, die keine Bremse im System, z.B. durch Medienbrüche und nutzerunfreundliche Angebote sein darf, auf der anderen Seite aber eben auch die Bürger. Denn diese stehen, gerade in Deutschland digitalen Verwaltungsangeboten eher skeptisch gegenüber. Hier geht es vor allem um die Weitergabe von persönlichen Daten, wie Geburtsdatum oder Adresse. Ein Großteil der Bürger möchte z.B. nicht, dass einmal eingegebene Daten dann in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen mehrfach genutzt werden („Once-Only-Prinzip“). Gerade diese Mehrfachnutzung ist aber ein entscheidender Vorteil und würde Tempo in die Sache bringen und die Nutzung vereinfachen.

Eigentlich widersprüchlich, denn von der Nutzung unterschiedlicher Services im Netz kennt man das doch schon und kann sich z.B. in verschiedenen Apps und Plattformen einfach mit einem bereits bestehenden Social-Mediaaccount und dem zugehörigen Passwort registrieren, ohne jedesmal erneut E-Mailadresse, Nutzername, Passwort etc. neu zu generieren.

Staatssekretär Vitt vom BMI hat die Ergebnisse der Studie und die sich daraus ergebenden Handlungsbedarfe knapp auf den Punkt gebracht: Nicht diskutieren sondern einfach umsetzen. #justDoIt

Tatsächlich gibt es eine Stagnation, wenn nicht sogar ein Rückgang in Sachen eGov-Nutzung in Deutschland. Das liegt an nicht vorhandenen Angeboten, nicht optimierten Webseiten, die von Suchmaschinen nicht gefunden werden, Hardwareproblemen – um nur einige Ursachen zu nennen.

Interessant fand ich auch, dass unterschiedliche Altersgruppen andere Wege nutzen, um Informationen zu finden – direkte Wege, im Sinne von „ich gehe auf die Seite und schaue da nach“ und indirekte Wege, also über Google-Suche.

Und, wie bei allen Changeprozessen ist die Angst vor Veränderung ein Faktor der das Gelingen hindert. Stattdessen werden Fragen zum Mehrwert diskutiert und Nachteile und Probleme aufgezeigt.

Auch im Abschlusspanel wurde klar: Die Handlungsbedarfe und Hinderungsgründe sind erkannt. Jetzt soll umgesetzt werden.

Die Initiative D21, die die gesamte Veranstaltung ausgerichtet hat, hat die Gretchenfrage zum Stand des eGov in Deutschland getwittert:

Na dann: Mal sehen was der eGov2018 bringt 😉

18. Oktober 2017
von André Spang
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OnTour: Social Community Day #SCDay17

Schuhkontrolle mit den Kollegen vom CAIS

Am 18.10.17  besuchte ich den Social Community Day #SCDay17 im Kölner KOMED.

Das Programm mit allen Referenten findet ihr hier.

Der Social Community wird nun schon zum achten Mal in Folge und durch das Grimme Institut veranstaltet. Das Motto in diesem Jahr war. „Demokratie – Wissen, Handeln, Vielfalt“.

Die Referent(inn)en haben sich mit den Faktoren befasst, die zu einer stabilen, widerstandsfähigen und pluralen Gesellschaft beitragen: Demokratie braucht Wissen, um ihre Bürgerinnen und Bürger zu wohlinformiertem und tatkräftigem Handeln zu motivieren – um so Vielfalt zu schaffen und zu schützen.

Impressionen und Interviews hat das Grimme Institut in einem Video zum #SCDay17 zusammen gestellt:

Zur Eröffnung gab es ein Grußwort von Dr. Frauke Gerlach, der Geschäftsführerin des Grimme Instituts und ein Videogrußwort des Ministerprädsidenten von Nordrhein Westfalen, was vom Format her natürlich gut zu einem Social Community passt.

Ich nehme als Tenor der Panels und Workshops mit, dass es eben gerade Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger ist, Demokratie und Vielfalt streitbar, aktiv, aber auch ethisch und moralisch verantwortungsvoll zu leben. Dies gilt „Off- wie Online“. Und gerade da bieten Social Media die Möglichkeit Demokratie durch Diskurs und Partizipation voranzubringen – eine große Aufgabe und Herausforderung für Alle.

17. Oktober 2017
von André Spang
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OnTour: #KölnDigital @StbibKoeln: #informieren #erleben #gestalten

Henriette Reger testet die VR App

Am 17.10.17 fand die Veranstaltung #KölnDigital unter den Hashtags #informieren #erleben #gestalten in der zentralen Stadtbibliothek und im VHS-Studienhaus Köln statt.

Es ging um digitale Informationsangebote in der Stadt Köln.

Ich war im Rahmen des von der Landesregierung NRW geförderten Projektes Skip – Sprachraum für Geflüchtete der Hochschule Fresenius in Kooperation mit der Stadtbibliothek vor Ort.

Dabei handelt es sich um eine VR Anwendung, mit der Geflüchtete in einer sicheren Umgebung für sie neue Alltagssituationen erleben und auch ihre Sprachsicherheit erproben.

Hier das „Making of“ zum Projekt.

 

11. Oktober 2017
von André Spang
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„Digital Detox“ mit der Smart Watch? – Ein Erfahrungsbericht zur Apple Watch 3

Soll das jetzt ein Scherz sein – Digital Detox mit einer Uhr? Fakt ist: Digital Detox ist in aller Munde, in den tiefen Wäldern Kaliforniens gibt es sogar Digital Detox Camps. Der Trend, der dauerhaften Kommunikation- und Informationsflut zu entrinnen, mal ein Wochenende, einen Tag oder wenigstens dann doch ein paar Stunden offline zu sein, ist in, genau wie Retro und Vintage in Mode, Mobiliar und Musik.

Das Smartphone: Unser ständiger Begleiter

Doch vom „Offline-sein“ sind wir weit entfernt. Das Smartphone ist immer mit dabei, und wenn eine Nachricht kommt, schaut man halt drauf und meist beantwortet man sie gleich. Nebenbei checkt man noch ein paar andere Notifications, tippt hier und da, surft auf einen Blog und schaut ein paar Videos auf dem Facebookfeed oder schaut die neuesten Nachrichten in der Nachrichtenapp der Tagesschau. Die Ablenkung ist groß, die Selbstkontrolle klein.

Kann man machen. Aber muss man ja z.B. nicht unbedingt abends, wenn man unterwegs ist zum Dinner, mit Frau, Mann, Freundin, Freund verabredet ist – ich hätte fast gesagt: „Früher“ ging das doch auch alles ohne Smartphone… wer mich kennt  😉

Aber das Smartphone zu Hause lassen? Oder gar weg sperren? Geht gar nicht. Viel zu drastisch. Dann ist man abgeschnitten, kann nicht mal kurz irgendwo anrufen, falls die Bahn zu spät ist, oder wenigstens eine SMS schicken. Oder vielleicht den Weg kurz mal navigieren. Ja, das ist schon alles sehr praktisch. Und: Wer will dafür schon in eine Telefonzelle gehen? Gibt es die überhaupt noch? Oder Stadtpläne herauskramen…?

Haustür per App öffnen

Ich selbst käme dann nicht mal mehr bei Rückkehr zu Hause in die Haustür rein, denn mein Smartphone öffnet diese – natürlich per App und bei Annäherung automatisch. Wir haben schließlich 2017! Also bitte. Detox in Maßen!

Das „Smartphone“ am Arm: Apple Watch 3 LTE im Stand-Alone-Test

Apple Watch Series 3 GPS/Cellular

Doch jetzt geht es. Ich habe es probiert. Einfach mal das iPhone zu Hause gelassen und nur die Smartwatch um das Handgelenk geschnallt. Es geht! Ungeahnte Freiheit. Trotzdem  erreichbar und „irgendwie verbunden“ – auf jeden Fall nicht komplett abgeschnitten. Allerdings ohne ständiges Getippe und Gesurfe. Ein Gefühl von Freiheit. #ironieOff

Zu den Fakten: Seit dem 22.09.2017 besitze ich eine Apple Watch, Series 3 mit LTE Modul. Sie unterscheidet sich äußerlich kaum vom Vorgängermodell, der Series 2 – bis auf einen roten Punkt an der „Digital Crown“. Die inneren Werte haben sich allerdings verändert. Wobei das ja bei Versionssprüngen auch so üblich ist. Der Prozessor ist ein wenig schneller geworden, der Akku vielleicht etwas stärker, aber der reichte mir vorher schon, und die Uhr kann nun selbstständig auch Höhenunterschiede messen, z.B. das Treppensteigen mitprotokollieren. Wasserdicht ist sie, genau wie die Series 2, angeblich bis zu 50 Metern. Ich habe die Watch 2 bereits erfolgreich im Schwimmbad getestet: Sie hat es überstanden 😉

Was aber gänzlich neu und meines Erachtens auch wirklich richtungsweisend ist, ist das LTE Modul. Durch dieses lässt sich die Watch ohne Smartphone unterwegs nutzen – bisher nur im Netz der Telekom und mit einer E-Sim, die integriert ist. Die Einrichtung: Ein Kinderspiel per QR Code: iPhone-Kamera auf den QR Code richten, Uhr ist aktiviert und im Netz. Dann kann man damit telefonieren, SMS, Mails und einige andere Nachrichten empfangen und verschicken, navigieren, Siri nutzen, etc. – alles ohne das Telefon dabei zu haben. Schon irgendwie Future. Übrigens: Die Uhr ist nicht dicker geworden, denn die E-Sim ist ja integriert und der Bildschirm der Watch dient als LTE-Antenne. So geht Technik.

Nachrichten lesen: z.B. Telegram, WhatsApp, Mail, Twitter, SMS.

Das zu Hause gebliebene iPhone, muss aber eingeschaltet sein und Empfang haben. Dann managt es von dort aus gewisse Dinge mit, wie SMS versenden, oder eben, wie in meinem Fall, dann die Haustür öffnen, wenn man mit der Uhr naht;) Und dank des verbesserten WatchOS und Siri geht z.B. das Erfassen von Texten auf der Watch auch wirklich gut. Einfach diktieren und senden. Und Siri spricht nun auch mit Dir.

Nachrichten schreiben mit „Kritzel“

Wer in der Öffentlichkeit nicht mit Siri reden möchte – kann ja ein wenig komisch wirken – nutzt die Funktion „Kritzel“ auf der Uhr. Damit kann man mit dem Finger kleine Nachrichten „kritzeln“ und die Uhr wandelt die Buchstaben in gedruckte Zeichen um und erkennt die daraus entstehenden Wörter. Aber wir wollten ja nicht so viel schreiben – ihr wisst schon: Detox.

 

 

 

Klar, längere E-Mails auf der Uhr lesen, oder gar verfassen, macht keinen Spaß, muss aber auch nicht sein. Und auch das Telefonieren klappt hervorragend. Auch hier hilft Siri bei der „Vermittlung“ des Gesprächspartners und beim Wählen der Nummer gerne weiter. Mit der Freisprechfunktion der Uhr klappt das auch alles, besser ist es jedoch, einen Bluetoothkopfhörer mit Mikrofon mit der Watch zu koppeln.

Bluetooth Kopfhörer oder Lautsprecher verbinden

Ich nutze die Apple AirPods und die merken von selbst, ob ich alleine mit der Uhr unterwegs bin und verbinden sich automatisch. Sobald das iPhone in der Nähe ist, wählen sie dieses dann ebenfalls automatisch als Tonquelle aus. Sehr gut.

Musikhören kann man natürlich auch. Wenn Apple (endlich) die Funktion freischaltet, kann man sogar aus der gesamten Apple Music Bibliothek die Musik per Mobilfunkverbindung auf seine Watch streamen.

Und der Akku macht das mit?

Geht man mit der Uhr ohne iPhone joggen und nutzt die Aktivitäten-App, um seine sportlichen Leistungen aufzuzeichnen, oder telefoniert man über längere Zeit, geht der Akku schnell in die Knie. Man merkt der Uhr auch ohne zusätzliche Belastung an, wenn man sie ohne iPhone „standalone“ dabei hat. Der Akku leert sich schneller. Aber alles in allem reicht er für einen smartphonfreien Abend locker aus. Und man wird ja dann nicht in der Kneipe sitzen und Dauertelefonate über die Uhr führen. So war das nicht gedacht. Detox…

Ich bin vor allem gespannt, wie sich der Aufschlag der Apple Watch LTE auf andere Hersteller auswirkt, welche Hardwarelösungen da nun kommen werden und wie generell die Entwicklung der „Wearable-Devices“ mit Internetverbindung weiter geht. Es kann sein, dass die Watch hier etwas Dynamik reinbringt und die Kreativität der Ingenieure anspornt. Und vielleicht hilft sie uns ja auch ein wenig beim „Digital Detox.“

17. September 2017
von André Spang
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Das 3. deutsche Lehrerforum – Schule im digitalen Zeitalter #DLForum17

Schon ist es wieder vorbei, das deutsche Lehrerforum. Bereits zum dritten Mal in Folge fand diese Veranstaltung seit der Gründung im Jahr 2015 nun statt. In diesem Jahr ging es um „Schule im digitalen Zeitalter“ und die 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich auf der Hirschburg bei Königswinter, die auch in den Vorjahren als Tagungsort hervorragende Dienste leistete.

In diesem Jahr war die Teilnehmergruppe aber „irgendwie“ anders – kann sein, dass Lehrende, die sich dem Einsatz digitaler Medien im schulischen Kontext zugewandt haben, anders ticken. Ja, sie müssen halt erfinderisch sein, denn Schulen sind mitunter nicht am Netz angeschlossen oder haben gar W-Lan. Und ein Beamer steht eben auch nicht in jedem Raum – ebensowenig, wie Tablets, Smartboards oder 3D-Brillen und Roboter.

Wenn man aber trotzdem „was mit Medien“ machen will, dann muss man sich eben „was einfallen lassen“ – oder man wartet ab, bis etwas passiert. Und wenn man etwas Neues ausprobiert, macht man auch Fehler – das ist ganz normal. Routine kommt eben erst an zweiter Stelle und braucht Zeit und Raum. Vielleicht war das alles der Grund, dass die Teilnehmergruppe „irgendwie“ anders war, ein „Growth Mindset“ hatte. Kann sein.

Der Ablauf des Forums hatte Ähnlichkeiten mit dem vorangegangen Forum im Jahr 2016. Es gab am Abend des ersten Tages, nach einer Begrüßung und Kennenlernrunde ein Gespräch mit einem „Ministerialen“. Hatten wir letztes Jahr noch die damalige Bildungsministerin Frau Löhrmann zu Gast, war es in diesem Jahr Dr. Luther aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung aus Berlin.

Torsten Larbig und ich nutzen die Gelegenheit (wie auch im letzten Jahr mit Frau Löhrmann), ihn vor die Kamera zu bekommen:

 

Am zweiten Tag wurden Projekte aus dem Bereich des Unterrichtens mit digitalen Medien vorgestellt. Größte Begeisterung rief ein vorgestellter W-Lan-Router hervor, der wohl aus dem letzten bisschen Mobilfunkbandbreite noch ein funktionierendes und starkes W-Lan erzeugen und ins Klassenzimmer bringen kann. Und er  hat mich ein wenig an Freifunk erinnert…

Danach gab es eine Keynote von Dr. Jörg Dräger von der Bertelsmann-Stiftung zu hören. Es ging um die „Digitale Bildungsrevolution“ – nach seinem gleichnamigen Buch. Seine Thesen wurden anschließend von Kordula Attermeyer, Sabine Brieske und mir und dann auch vom Plenum der Teilnehmenden kommentiert. Hier gab es noch zeitlichen Optimierungs- und Moderationsbedarf, aber: Fehlerkultur muss man auch leben 🙂

Auch hier nutzten Torsten und ich die Chance, Herrn Dräger vor die Kamera zu bekommen.

Nach der Keynote und einer Mittagspause und Spaziergang ging es in acht unterschiedliche Praxisworkshops im Rahmen der „Werkstatt“. Wirklich tolle Angebote!

Genau wie im letzten Jahr startete danach das Barcamp, das Torsten und ich, zusammen mit Astrid Schulte von der Heraeus Bildungsstiftung moderierten. Den Sessionplan mit den Etherpads gibt es hier.

Im Rahmen des Barcamps haben wir mit zwei Teilnehmern und treuen #EDchatDE-Twitterern die #EDchatDE Spezialausgabe vom 19.09.2017 zum deutschen Lehrerforum geplant und die Fragen dazu entwickelt:

Und klar, haben wir die Beiden auch vor die Kamera gelockt und zum Lehrerforum befragt:

 

Mit drei Videos geben wir uns natürlich nicht zufrieden 😉

Zur Tradition gehört es nun mittlerweile schon, dass ich ein Interview mit Dr. Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft führe. Er war auch beim 3. deutschen Lehrerforum wieder vor Ort und ihm fiel ebenfalls das offene Mindset der Teilnehmer*innen besonders auf:

 

Torsten hat mit Kordula Attermeyer von der Staatskanzlei NRW und dort Referatsleiterin im Referat „digitale Gesellschaft, Medienkompetenz NRW“ gesprochen und sie gefragt, was sie dort genau macht und warum Medienkompetenz und Partizipation im Netz so wichtig sind:

 

Der dritte Tag des Lehrerforums hielt weitere acht spannende Workshops in einer zweiten „Werkstatt“ bereit.

Und ganz wichtig ist es natürlich, die Teilnehmer am Ende des letzten Tages zu Fragen, wie es denn nun war, was sie gelernt haben und was vielleicht im nächsten Jahr noch besser werden kann:

 

Soweit in Kürze zum 3. deutschen Lehrerforum.

Mein Motto (und auch das vieler Teilnehmer*innen) für das #DLForum17: Einfach mal machen!

 

 

 

10. September 2017
von André Spang
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#Gamescom2017 – Kurzer Review (in Tweets und Bildern)

In der Zeit vom 21. – 25.082017 fand in Köln wieder die Gamescom statt und – sie knackte ihren eigenen Rekord, denn es feierten in diesem Jahr 355.00 Besucher in Köln das Motto „The Heart of Gaming“. Ich konnte früh morges ein paar Fotos in den noch einigermaßen leeren Hallen einfangen:

 

Im Rahmen der Gamescom fand auch wieder gamescom congress statt, der hier gerade von Max von Malotki eröffnet wird:

Auch hier wurde ein neuer Rekord aufgestellt. In diesem Jahr gaben 114 Referenten in über 30 Vorträgen und Diskussionen den rund 850 Teilnehmern spannende neue Impulse. Damit verzeichnete der gamescom congress einen neuen Besucherrekord. Es gab auch einen Track innerhalb des Congress, der Lehrern die Aspekte der sogenannten Gamification für ihren eigenen Unterricht näher bringen sollte.

In diesem Track war ich selbst als „Speaker“ auf einem Panel vertreten. Unter dem Motto „Spiele und Games in der Schulpraxis“ ging es um Perspektiven und Ausblicke. Das gesamte Programm des Themenblocks, der von der GMK ausgerichtet wurde, findet man hier.

Natürlich war die Gamescom auch für Politiker in Vorwahlkampfzeiten interessant. Zur Eröffnung war die Kanzlerin persönlich anwesend und interessierte sich für das Spiel „Minecraft“. Mit Minecraft lies sie sogar ein paar Kühe über den Reichstag fliegen, wie ihr hier in einem lesenswerten Blogpost von Ulrich Tausend nachlesen könnt: Merkel lässt in Minecraft Kühe fliegen, und das ist gut so.

Und ganz kurzweilig anzusehen ist, wie ich finde auch die Wahlkamparena, die ebenfalls im Rahmen des gamescom Congress statt fand.

Sie wurde von Colin, LeFloid und Pietsmiet moderiert. In der Arena traten Dr. Peter Tauber (CDU), Hubertus Heil (SPD), Matthias Höhn (Die Linke), Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen) und Nicola Beer (FDP) an und es ging um Digitale (Games-) Kultur, Wirtschaft, Soziales und Bildung. Auf jeden Fall eine kurzweilige Sache:

Dann bin ich schon auf die Gamescom 2018 gespannt und freue mich, wenn ich wieder dabei sein kann, vor allem aber darüber, dass das Thema Games immer mehr auch in der Mitte der Gesellschaft und auch hoffentlich weiterhin in Politik und Schule ankommt, denn…

15. August 2017
von André Spang
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DIY: Sharepics for Twitterquotes, Part 3

Nun wird es schon zur Tradition – zumindest sagt man das ja in Köln, wenn etwas zum dritten Mal stattfindet 😉

Ich habe bereits vor einiger Zeit hier mit der Reihe „Sharepics for Twitterquotes“ begonnen und dann erneut einen „Part 2“ – sogar in englischer Sprache, hier gepostet. Und heute geht es mit dem dritten Teil weiter.

Das Prozedere, wie die Sharepics erstellt werden, möchte ich nicht erneut aufrollen. Soviel in Kürze: Ich nutze „Keynote“ dafür (das ist das „Powerpoint“-Pendant auf dem Mac, bzw. im Webbrowser oder für iOS). Sonst könnt ihr hier nachlesen.

Neuerdings nutze ich den Service IFTTT, um Quotes für meine Sharepics zu finden. Dort gibt es ein „Rezept“ mit dem Titel „Quote of the Day“, welches automatisch ein Zitat pro Tag immer morgens an meine Mailadresse sendet – so zumindest habe ich es eingestellt. Und natürlich finde ich viele Ideen oder Quotes auf Twitter und bereite sie dann auf, übersetze sie und ich nutze die Diskussionen und Tweets, um eigene Quotes zu entwickeln. Wichtig ist natürlich, wenn ich die Zitate anderer Menschen als Sharepic aufbereite, oder sie übersetze und dann auf ein Sharepic bringe, den Urheber des Zitats anzugeben. Aber das versteht sich ja von selbst.

Und nun zu den, seit dem letzten Post neu entstandenen Pics:

Mein Favorit, den ihr euch beim Erstellen von Share-Pics zu Herzen nehmen solltet:

 

 

13. August 2017
von André Spang
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#EDchatDE – #Back2School2017

Wir haben ein wenig Pause gemacht mit dem Twitterchat #EDchatDE – nach einem anstrengenden Jahr, einer Buchveröffentlichung und nun nach fast vier Jahren und bald 180 Folgen #EDchatDE darf man auch mal Kräfte sammeln, um wieder neu ins Schuljahr und somit nächste #EDchatDE-Jahr zu starten.

Am 22.08.2017 geht es also wieder los. Wie gewohnt immer Dienstags zur festen Zeit von 20.00 – 21.00 Uhr. Und der Tradition folgend, heißt das Thema des ersten Chats nach den Sommerferien auch dieses Jahr wieder #BackToSchool.

Wir freuen uns auf Eure Teilgabe und weitere spannende Ausgaben des #EDchatDE.

Was der EDchatDE ist, das haben wir hier schon 2013 beim #OERkoeln erklärt.

Unser EDchatDE-Buch findet ihr übrigens hier.

Wer alle bereits diskutierten Themen nachlesen möchte, tut das am besten auf unserem Wiki.

Und den Teaser zum Buch gibt es direkt hier:

13. August 2017
von André Spang
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OnTour: Podiumsdiskussion Diggi17 – Enter Next Level Learning @ Uni Köln, 29.09.17

Freitag, 29.09.2017, 13.45 – 15.15 Uhr:  Podiumsdiskussion @ #Diggi17 an der Universität zu Köln mit dem Thema „Programmiere oder du wirst programmiert?! – Brauchen wir ein Pflichtfach Informatik?“

 

Am 29.09.2017 nehme ich an eine Podiumsdiskussion im Rahmen der 3-tägigen Diggi17 Tagung „Enter Next Level Learning“ an der Universität Köln teil.

Die Tagung stellt die Frage: „Wie können die Lernwelten der Zukunft aussehen?“ und stellt das Highlight des ZfL-Themenjahres 2017 „Digitalisierung meets LehrerInnenbildung“ dar. Sie findet vom 27.–29. September 2017 an der Universität zu Köln statt und richtet sich an AkteurInnen der LehrerInnenbildung, Lehrende in Schulen und Hochschulen, NachwuchswissenschaftlerInnen, zukünftige Lehrkräfte sowie Interessierte mit Bezug zu Bildung und Digitalisierung. Die Inhalte der Tagung beschäftigen sich dabei in unterschiedlichster Weise mit den drei Schwerpunkten: #education, #brain, #work&play.

Weitere Infos gibt es auf der Website.

 

Das Panel, an dem ich teilnehme, wir von Armin Himmelrath, Bildungs- und Wissenschaftsjournalist moderiert. Er arbeitet unter anderem für Deutschlandradio, WDR und den Spiegel/ Spiegel Online.. Die Podiumsdiskussion bildet den Abschluss der Diggi17-Tagung und stellt die aktuell viel diskutierte Frage, ob nicht Informatik als Pflichtfach einen festen Platz in der Stundentafel aller Schulformen benötige. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos und lädt zum Dialog über die Einbettung von Digitalisierung in den Schulunterricht ein. Mit auf dem Podium sind:

Prof. Dr. Christian Bauckhage, Professor für Informatik / Mustererkennung an der Universität Bonn und Lead Scientist für Maschinelles Lernen am Fraunhofer Institut für Intelligente Analysen und Informationssystem (IAIS) in St. Augustin

Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln und Professur für Experimentelle Festkörperphysik, Vorsitzender des Max-Planck-Institutes für Gesellschaftsforschung (Köln) und für Radioastronomie (Bonn), Vorsitzender des Max-Planck-Institutes für Züchtungsforschung und für Radioastronomie sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Köln

Aya Jaff, Software-Entwicklerin und Studentin für Ökonomie und Sinologie. Jaff arbeitete unter anderem auch an der Verschlüsselungsplattform Leap mit und ist Mitgründerin des Online-Börsenspiels Tradity, das heute von 11.000 SchülerInnen gespielt wird.

Viktoriya Lebedynska, Master-Studentin für Informationsverarbeitung und Instruktionsdesign an der Universität zu Köln und Universität Ulm. Lebedynska arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln, gibt Seminare zum Programmieren für Kinder, StudentInnen und Erwachsene und leitet die Codingschule in Köln.

Zeit: 14:30 – 15:00 Uhr

Ort: Universitätsstraße 35, 50931 Köln

Hörsaalgebäude

Gebäude 105

Universität zu Köln

Alle Infos und Inhalte zum Panel gibt es hier.

13. August 2017
von André Spang
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OnTour: 3. Deutsches Lehrerforum 2017 #DLForum17, 14.-16.09.2017

Donnerstag- Samstag, 14.-16.09.2017: Deutsches Lehreforum 2017 „Schule im digitalen Zeitalter“

Vom 14.09. – 16.09.2017 findet nun bereits zum dritten Mal das Deutsche Lehrerforum auf der Hirschburg in Königswinter statt. Das Thema in diesem Jahr ist „Schule im digitalen Zeitalter“.

Ich selbst bin  – wie in den Vorjahren auch – als Mitglied der Steuergruppe an der inhaltlichen Planung des Forums beteiligt gewesen und auch in diesem Jahr wieder aktiv mit dabei:

Am Freitag werde ich nach dem Impulsvortrag von Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) zum Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung der Bildung“ im Plenum kommentieren. Und dann am Nachmittag zusammen mit Kollege Torsten Larbig das Barcamp auf dem Deutschen Lehrerforum moderieren, denn der #EDchatDE ist nicht nur Medienpartner des Forums sondern auch wieder aktiver, inhaltlicher Gestalter.

Alle Details zum Programm gibt es hier.

Details zum Lehrerforum, auch zu den beiden vergangenen Lehrerforen gibt es auf der Website des DLForum.