Umfragen mit Twitter erstellen? Kein Problem.

Die Möglichkeit mit Twitter Umfragen zu erstellen und diese dann an alle Follower zu twittern gibt es schon länger. Eine solche Umfrage zu erstellen ist sehr einfach und praktisch, um zu einer bestimmten Fragestellung ein Meinungsbild einzuholen. Allerdings sollte man hier immer im Blick behalten, dass man sich in einer Filterbubble befindet und diese ggf. nicht immer ganz objektive Ergebnisse liefert.

Und wie geht das jetzt?

Über das Webinterface im Browser Deiner Wahl (oder über die Twitter-App auf Deinem Smartphone*) erstellst Du wie gewohnt einen neuen Tweet:

 

Dann klickst Du, bevor Du Text eingibst unten auf das Symbol für „Umfrage hinzufügen“:

Nun kannst Du – wie gewohnt – Deinen Tweettext eingeben. Das wird dann z.B. die Frage zu Deiner Umfrage sein. In die freien Felder („Auswahl“) gibst Du mögliche Antworten zur Frage ein. Zwei freie Felder sind Pflicht, Du kannst noch maximal zwei weitere Felder hinzufügen.

Bevor Du die Umfrage twitterst, kannst Du unten noch die Dauer der Umfrage einstellen. Default ist 24 Stunden, aber Du kannst auch entsprechend längere (oder kürzere) Zeiträume wählen.

Um die Umfrage möglichst breit zu streuen, kannst Du natürlich auch Dir bekannte Twitteruser bitten, Deine Umfrage zu retweeten. Und dann musst Du nur noch abwarten. Jeder Twitteruser, der die Umfrage sieht, kann daran teilnehmen. Und nach Ablauf der eingestellten Zeit wird das Ergebnis für alle automatisch angezeigt.

 

Einige Beispiele mit Ergebnissen:

In letzter Zeit habe ich einige Umfragen erstellt.

  1. Coding at school

Hier ging es um die Frage, ob Coding in der Schule erlernt werden sollte:

Gesehen wurde die Umfrage von über 2000 Menschen. 94 User haben daran teilgenommen und sich dafür ausgesprochen, dass Coding in die Schule gehört. Durch die Hashtags #satchat (SaturdayChat) und #edchat und dadurch, dass der Tweet in Englisch verfasst ist, habe ich auch die englischsprachige Community dieser beiden Chats aus USA mitgenommen. Vielleicht wäre die Umfrage ausschließlich in der deutschen Community etwas anders ausgefallen. Mal sehen, vielleicht wiederhole ich sie nochmal 😉 .

 

2. Socialmedia oder Brief?

Kollege Torsten Larbig hat in seiner Umfrage die Frage gestellt, wie man heutzutage den Kontakt zu Eltern halten sollte:

Wie man recht eindeutig erkennen kann ist E-Mail immer noch die beliebteste Möglichkeit dafür.

 

3. Sollte die Funktion des Schulleiters ein Wahlamt sein?

Diese Frage, die ebenfalls in Form einer Umfrage von Torsten gestellt wurde, hat schon deutlich mehr Aufmerksamkeit erregt:

Insgesamt 157 Twitterer haben daran teilgenommen und ein differenziertes Ergebnis geliefert.

 

4. The productive and safe use of Social Media is crucial for the entire society!

Dieses Ergebnis finde ich sehr spannend – gerade auch für meine derzeitige Arbeit:

Und die Frage wurde auch von einer großen Anzahl von Usern als spannend erachtet, denn über 10000 Menschen haben den Tweet gesehen und insgesamt 163 davon haben daran teilgenommen und recht deutlich dafür gestimmt, dass die gesamte Gesellschaft Nachholbedarf in Bezug auf produktive und sichere Nutzung von Social Media hat.

Und nun? Nun bin ich gespannt auf Deine Umfragen! Viel Spaß damit.

 

(*Ich spreche hier von der original Twitter-App für iOS.)

 

Umfragen mit Twitter erstellen? Kein Problem.

OnTour: Hackday Moers 2017 – „Spielend Lernen mit Games & Social Media“

Samstag, 18.03.2017: Rathaus Moers – Hackday 2017 #ODDMO17

Am 18.03.2017 werde ich die Eröffnungskeynote in Form einer Videobotschaft auf dem Hackday in Moers halten

Zeit: 10.15 – 10.45 Uhr

Zur Website geht es hier entlang.

Hier findet ihr die Prezi zu meiner Keynote: Spielend Lernen mit Games & Social Media

Und die Videobotschaft gibt es hier:

 

OnTour: Hackday Moers 2017 – „Spielend Lernen mit Games & Social Media“

#EDchatDE – das Buch

Am 26.01.2017, gut 2 Wochen vor der Didacta 2017 in Stuttgart war es soweit: Ausgewählte Themen und Tweets aus fast 150 Ausgaben des EDchatDE sind als Buch erschienen.

Herausgegeben wurde das Buch von den beiden Gründern des EDchatDE, Torsten Larbig und mir. Im Team der Autoren waren neben uns beiden noch die Moderatoren und Übersetzer der Teams und die Tweetsammlerinnen.

Herausgegeben und erschienen ist das Buch beim Cornelsen-Verlag und, da es unter einer freien Lizenz (cc-by-sa) steht, ist es ein absolutes Novum in der deutschen Bildungsverlagsbranche.

Aber lest selbst die Pressemeldung des Cornelsen Verlag, bei dem das Buch erscheint:

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Lehrer twittern digitale Unterrichtsideen
Die besten Medienkonzepte und Unterrichtsideen aus dem #EDchatDE zum Nachschlagen
Welche schulischen Medienkonzepte sind sinnvoll? Wie lassen sich Lernvideos, Apps und digitale Schulbücher didaktisch sinnvoll einsetzen? In dem Twitterchat #EDchatDE tauschen sich Lehrerinnen und Lehrer wöchentlich über die Zukunft des Lernens aus und teilen ihre Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht. Die besten Anregungen und Ideen hat der Cornelsen Verlag jetzt in Zusammenarbeit mit den beiden #EDchatDE-Initiatoren Torsten Larbig und André Spang systematisch aufbereitet und als Buch herausgegeben. Der über 300 Seiten umfassende Band erscheint als Open Educational Resources (OER) unter einer freien Lizenz und ermöglicht eine gezielte Information nach einzelnen Themengebieten.

Lehrkräfte wissen am besten, was Kolleginnen und Kollegen interessiert. In dem Band geben die Autoren persönliche Tipps für die Vorbereitung und Gestaltung von Unterricht, die Entwicklung von Medienkonzepten, das Aufstellen schulischer Regeln oder für die eigene Weiterbildung und Rolle als Lehrkraft. Die thematisch zusammengestellten Beiträge des Chats werden um Übersichten, Beispiele, weiterführende Links und Zusammenfassungen ergänzt.

Cornelsen steht OER offen und aufmerksam gegenüber und befasst sich intensiv mit Fragen von Rechten und Lizenzen. Der Verlag begrüßt die transparente Unterscheidung verschiedener Lizenzformen, die die Creative Commons Organisation geschaffen hat, und die öffentliche Diskussion um Rechtssicherheit und Verfügbarkeit von Inhalten. Zugleich tritt Cornelsen intensiv dafür ein, die Rechtegeber von Texten, Bildern und Zitaten einzubinden und entwickelt Ideen, um OER-Materialien qualitätsgesichert anbieten zu können. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern Materialien zur Verfügung zu stellen, auf die sie sich hundertprozentig verlassen können. Weder die Qualitätssicherung noch die Rechteprüfung soll auf Lehrkräfte verlagert werden.

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, kommentiert im Vorwort des Buches: „Hier wird Lernen im digitalen Wandel konkret erfahrbar. Der #EDchatDE zeigt, wie Vernetzung für den Bildungsbereich nachhaltig und nutzbringend gestaltet werden kann. Der Schritt, die besten Tipps aus den Protokollen des #EDchatDE nun auch als Buch zugänglich zu machen, unterstreicht diesen Anspruch der Nachhaltigkeit.“

#EDchatDE ist der erste deutsche Twitterchat für Lehrende. Das Gemeinschaftsprojekt wurde gegründet von den Lehrern, Bloggern und Beratern Torsten Larbig und André Spang und vernetzt digital interessierte Lehrerinnen und Lehrer. Torsten Larbig ist Lehrer für Deutsch und Religion an einem Gymnasium in Frankfurt am Main und hat einen Lehrauftrag für Medienpädagogik an der TU Darmstadt. André Spang ist Lehrer für die Fächer Musik und Katholische Religion am Gymnasium. Er war Dozent an der Universität zu Köln und arbeitet heute als Referent im Referat digitale Gesellschaft, Medienkompetenz der Staatskanzlei NRW.

Digitale Medien für Unterricht, Lehrerjob und Schule
Die besten Ideen und Tipps aus dem Twitterchat #EDchatDE
Herausgegeben von Torsten Larbig und André J. Spang
Kartoniertes Buch, 328 Seiten, Cornelsen Verlag 2017
ISBN DE978-3-589-15319-0, EUR 16,50 2017
cornelsen.de

 

Ans Herz gelegt sei euch auch der Trailer zum Buch, produziert von Johannes Krenzer aus Frankfurt.

#EDchatDE – das Buch

Das war 2016…

Es gibt sie überall – die Reviews. Also muss ich wohl auch einen schreiben, oder? 😉
Zugegeben: Es war auch ganz schön viel los für mich, in diesem Jahr und ich war wieder viel unterwegs. Aber vor allem war das Jahr ein erfolgreiches Jahr, denn wenn ich viel unterwegs und mit Menschen in Kontakt bin, Projekte auf den Weg bringen kann, dann habe ich (zumindest) das Gefühl, Menschen zu inspirieren und mit auf meinen Weg zu nehmen.
Gefühlt war 2016 das Jahr der sogenannten „Digitalen Bildung“ – komisches Wort, aber Jede/r weiß, was gemeint ist. Es gab z.B. „Lernen im Digitalen Wandel“, „Bildung in der digitalen Welt“, die angekündigten „5 Milliarden von Bildungsministerin Wanka“ und „Gute Schule “, um nur einige Veranstaltungen und Inititativen zu nennen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Wertung. Also viel Geld und auch Konzepte, um (digitale) Bildung in Deutschland voranzubringen.
Die kritischen Stimmen, gegen digitale Bildung sind da natürlich auch nicht weit – allen voran Lehrerpräsident Kraus, aber auch „alte Bekannte“ wie Prof. Dr. Spitzer äußerten sich alamierend und sprachen gar von „Verdummungsmaßnahmen“. Das muss aber wohl so sein… #srsly? #echtjetzt? Anstatt eines „dafür“ oder „dagegen“ würde ich mir ein „sowohl als auch“ wünschen, wenn Weihnachten noch nicht vorbei wäre.
Fest steht, dass es nun mal leider keine einfachen Antworten auf komplizierte Fragen gibt. Das stellt auch Margarete Hucht in ihrem Text „Das Märchen von der digitalen Bildungskatastrophe“ als Replik an die Herren Kraus und Spitzer fest.
Nun denn: Da so viel los war in diesem Jahr, habe ich meine persönlichen High- und Lowlights zusammengestellt und auch einen Ausblick auf 2017 gewagt. Inspiriert wurde ich dabei durch die Aktion von Thomas Riedel alias @Boydroid, der genau danach insgesamt 16 „digitale Kölner Köpfe“ befragt hat.
Meine Highlights im Jahr 2016
Das Jahr startete gleich schon mit einem #EdchatDE Special #bildungviernull im Rahmen des Prozesses „Lernen im digitalen Wandel“ der Landesregierung. Und es gab noch zwei weitere Specials, die mich als Heimspiel zum vbmcamp auf die Didacta nach Köln, aber auch zum Event #HackTheClassroom nach Budapest führten. Spannend war auch mein erster Besuch einer Gamescom, wo ich zum Thema #Gamification in generationenübergreifenden Lernprozessen sprechen durfte. Als Lehrer vor der KMK sprechen? Auch nicht schlecht – und genau das durfte ich im Juni. Die KMK hat nämlich Ende 2016, wie bereits oben erwähnt, ein Papier „Bildung in der digitalen Welt“ veröffentlicht und im Juni gab es dazu ein Expertengespräch. 2016 stand auch unter dem Zeichen eines Wechsels nach 16 Jahren Tätigkeit als Lehrer in das Referat „Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz“ .
Ganz besonders freut mich die Nachhaltigkeit des Gemeinschaftsprojektes mit Torsten Larbig, dem #EDchatDE  ein Twitterchat für Lehrende, den es im September 2016 nun schon drei Jahre und mehr als 150 Ausgaben lang jeden Dienstag auf Twitter gibt. Der Twitterchat wird mittlerweile von drei Teams mit insgesamt sechs Moderator*innen gestaltet. Dazu kommen 3 Übersetzer*innen und zwei Protokollantinnen für die Tweets, die dann in einem Wiki gesammelt werden. All dies organisieren wir über das Netz, mit kollaborativen Arbeitsplattformen und per Twitter – ein, wie ich finde tolles Beispiel wie digitale Kollaboration gelingen kann. Daran können dann auch „Digitalkritiker“ schwerlich rütteln.
Mein Lowlight 2016
Die Digitalisierung erfasst und verändert die gesamte Gesellschaft und es freut mich zu sehen, dass in DE (= (noch) Digitales Entwicklungsland) gerade im wichtigen Bereich der Bildung nun institutionell wie auch (bundes)politisch die wichtigen und richtigen Schritte unternommen werden, um den gesellschaftlichen Wandel zu begleiten und Bürger aller Altersstufen zu mündigen Usern zu machen und Partizipation zu ermöglichen. Man hat ja sogar schon Stimmen gehört, die das Kooperationsverbot in Frage stellen. Bei einer national und international vernetzten Gesellschaft durchaus diskussionswürdig.
Was mich abturnt, ist, dass es immer noch „gewichtige“ Stimmen gibt, die die „#GermanAngst“ vor dem Internet ausnutzen und ausschließlich die Risiken des digitalen Wandels in den Vordergrund stellen. Hallo? Das Internet geht nicht mehr weg! Wir sollten es mitgestalten. Die Risiken UND Chancen in den Blick nehmen. Jetzt. Hier. Sofort.

Und was weiter besonders negativ aufgefallen ist – da geht es mir nicht alleine so – ist die Hetze und der Hass im Netz. Auch hier können Bildung und Medienkompetenz helfen – letztendlich sind wir aber alle gefragt, das Netz besser zu machen und mitzugestalten, denn es wird immer mehr zu unserem „Lebensraum“ werden. #LoveOutLoud

Darauf freue ich mich in 2017
Ich freue mich auf die Didacta 2017. Dort wird es nämlich eine besondere Überraschung geben. Da es aber eine Überraschung bleiben soll, kann an dieser Stelle nicht mehr verraten werden. #nochNicht.
Bleibt mir euch ein frohes, neues Jahr und alles Gute für 2017 zu wünschen! #LearnOutLoud & #KeepInspiring
Das war 2016…

Der Digital Education Day 2016 #DED16

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Am 29.10.2016 war es wieder soweit: Interessierte aus dem Bereich des Lehrens und Lernens mit Digitalen Medien machten sich auf den Weg nach Köln, denn dort fand nun bereits zum vierten Mal ein großes Barcamp zu diesem Thema statt.

Digital Education Day Cologne: Eine Veranstaltung mit Tradition

Den Anfang machte bereits im Jahr 2013 das sogenannte #OERkoeln13 – ein Barcamp zum Thema Open Educational Resources. Das Camp wurde damals vom Amt für Informationsentwicklung und vom Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln veranstaltet. Die Idee ein Barcamp statt eines Kongresses oder Symposiums zu veranstalten kam damals tatsächlich von mir, der ich die einzigartige Chance und Gelegenheit hatte, die Stadt davon zu überzeugen, dieses Format zu probieren. Damals noch als Lehrer unterwegs, stand ich bereits in regem Austausch mit den beteiligten Akteuren aus den Ämtern der Stadt in Bezug auf digitale Bildung und mobiles Lernen. So bot sich mir auch die Möglichkeit das OERkoeln mit zu planen und: Die Kölner waren mutig und zogen mit. Klasse!

Das erste Camp war noch etwas „kleiner“ mit gut 100 Besuchern, die man beim Barcamp ja Teilgeber nennt. Und es war ein großer Erfolg, was Inhalt, Vernetzung und Format betraf. So entschloss sich die Stadt, ein weiteres OERkoeln im Jahr 2014 durchzuführen. Um das Format dann noch mehr in die Breite zu bringen und mehr Lehrer zu erreichen, wandelte sich der Titel und auch das Themenangebot im Jahr 2015 zum Digital Education Day – kurz DED.

Die Teilnehmer ließen nicht auf sich warten, denn im Jahr 2015 waren es dann schon 250. Der diesjährige DED16 brach nun alle Rekorde: 350 Bildungsinteressierte kamen aus ganz Deutschland nach Köln, um sich zu vernetzen, ihre Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen und gemeinsam und voneinander zu lernen. Und es scheint geklappt zu haben, wie das Video über den DED16 zeigt:

Auch der Tweet von Déjan spricht eine deutliche Sprache:

Der gesamte Tag, der wie auch in den vergangenen Jahren in der sensationellen Location des Joseph Dumont Berufskollegs stattfand, war rundum gelungen. Es gab ein sehr dichtes Angebot an Sessions, die z.T. schon vor dem Barcamp gesetzt waren, aber die natürlich  – ganz im Barcamp-Stil auch erst zu Beginn des Tages in der Sessionplanungsrunde vorgestellt und von den Anwesenden gewählt wurden. Den gesamten Sessionplan findet ihr hier. Moderiert wurde das gesamte Camp wieder von dem „Dreamteam“ Wibke Ladwig und Philipp Wartenberg.

Viele Bekannte habe ich selbst wieder getroffen und spannende Sessions besucht. Die #EDchatDE Community war selbstversändlich auch vertreten 🙂

Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz NRW @DGNRW

Wie ich bereits hier geschrieben habe, bin ich seit August nicht mehr als Lehrer tätig, sondern jetzt Referent im Referat Digitale Gesellschaft NRW der Staatskanzlei. In dieser Rolle war ich nun beim #DED16. Und da auch in diesem Jahr wieder Lutz Berger mit seinem Know How für Stand- und Bewegtbilder zuständig war, bot sich die Chance sich ihm „vor die Linse“ zu stellen. Zum allem Glück war auch noch die wunderbare Wibke Ladwig bereit, die Interviews zu moderieren. Da konnte ja nichts mehr schiefgehen.

Herausgekommen sind, wie ich finde, zwei tolle Filme, für die sich Lutz ganz besonders ins Zeug gelegt hat:

Wer oder was ist die DGNRW und was mache ich da?

In diesem Film sieht man neben mir auch Kordula Attermeyer, die das Referat DGNRW leitet. Wir erzählen euch, mit welchen Themen wir uns in unserer medien- und netzpolitischen Arbeit im Referat beschäftigen. Natürlich geht es um Medienkompetenz, aber schaut doch selbst:

 

#RespektWalk

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In der Woche des Respekts, die die Landesregierung in der Zeit vom 14.  – 18.11.2016 veranstaltet werden wir vom Referat DGNRW ein Projekt mit dem Namen #RespektWalk anbieten. Was das ist erklären wir in diesem Video:

Wer mitmachen will: Bitte schnell anmelden, wir freuen uns!

 

Spezialsession

Am Nachmittag gab es eine prominent besetzte Session, bei der es um den Prozess „Lernen im digitalen Wandel“ gehen sollte. Das Leitbild für Bildung in Zeiten der Digitalisierung, das als Ergebnis am Ende des Prozesses steht, hat die Landesregierung gerade erst hier veröffentlicht.

Zum Themenbereich Lernen im digitalen Wandel sollte auch in der Spezialsession am Nachmittag diskutiert werden. Dabei waren Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, die sich trotz hoher Termindichte an diesem Samstag die Zeit nahm, um nach Köln zu kommen und an der Diskussion teilzunehmen. Von ihr gibt es auch ein Interview, das sie vor beginn der Diskussionsrunde gab. Hier kann man es ansehen. Neben ihr waren u.a. noch Elfi Scho-Antwerpes, Dr. Agnes Klein, Guido Kahlen,  Lisa Steinmann, Richard Heinen und ich selbst als Diskutanten geladen.

Ich habe in der Session und in Bezug auf das Thema #Medienkompetenz die Bedeutung der „4K des 21. Jahrhunderts (Kollaboration, Kreativität, Kommunikation, Kritisches Denken)“ herausgestellt und betont, dass die digitale Transformation nur gesamtgesellschaftlich gelingen kann – der Wandel findet dabei nicht durch Einsatz von Technologie, sondern im Kopf und mit Herz statt.

Technologie macht den Wandel möglich, es geht aber darum, dass sich ein kultureller Wandel vollzieht und der gelingt eben nur durch eine andere Haltung – viele sprechen von einer anderen Lernkultur. Und eine wichtige Zielgruppe sind dabei nicht unbedingt nur die Generation Y sondern gerade die Erwachsenen und die sogenannte verlorene Generation – eben alle diejenigen, die die Gesellschaft bestimmen und Entscheidungen treffen.

 

Bildungsformate für Erwachsene

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Dazu passte auch gut die Session die Kordula Attermeyer und ich am Nachmittag im Rahmen des Barcamps angeboten haben. Hier ging es darum, unser Referat (die DGNRW) kurz vorzustellen, aber vor allem auf Bildungsformate und Angebote hinzuweisen, die wir schon im Portfolio haben. Und ganz besonders interessierten uns natürlich auch der Input und die Fragen der Teilnehmer unserer Session. Unsere Prezi könnt ihr hier ansehen.

 

tl;dr

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen, ich würde sagen, sie ist eine der herausragendsten Veranstaltungen in Deutschland, im Bereich der digitalen Bildung. Und tatsächlich kann sie es von der Größe und Qualität her mit vergleichbaren Veranstaltungen in USA, Kanada oder Australien aufnehmen.

Die Verbindung von festen Sessions und Barcamp finde ich sehr gut. So hat mein ein wenig Struktur und gleichzeitig die Chance, den Tag entsprechend des Know Hows und der Bedürfnisse der Teilnehmer selbst zu gestalten. Dazu kamen auch die konkreten Angebote einiger Aussteller. Eine sehr gelungene Moderation und angenehm kurze Grußworte und Diskussionsrunden, sowie tolle Location und perfekte Verpflegung rundeten den Tag ab und ich freue mich bereits jetzt schon auf den Digital Education Day 2017!

Der Digital Education Day 2016 #DED16

Zur Vorbereitung des #EDchatDE #Summerspecial vom 16.08.16 „Medienpass für alle.“

edchatDE Special

Wie schon im Sommer 2014 und 2015 findet auch in diesem Jahr während der Sommerpause ein #EDchatDE Summer-Special statt. Die regulären Moderatoren des EDchatDE gönnen sich eine Pause und der Chat kann dann von anderen, interessierten EDchatDE Teilnehmern moderiert werden. Wie das geht und wer sich in diesem Jahr dafür interessiert hat, kann man hier nachlesen.

Am 16.08.16 wird der EDchatDE von den Accounts @DGNRW (Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz, NRW) und @Tastenspieler (also mir selbst;) moderiert. Als Besonderheit moderieren wir den EDchatDE live aus der Staatskanzlei, NRW in Düsseldorf.

Es geht um die Frage, was Erwachsenenbildung von schulischen Medienkompetenzprojekten lernen kann? Ist es z.B. sinnvoll, über einen „Medienpass für alle“ nachzudenken?

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr am Chat teilnehmt und mit uns zu diesem Thema in den Austausch kommt.

Zur Vorbereitung gibt es alle Fragen schon vorab in diesem Blogpost. Anregungen und Ideen könnt ihr natürlich ab sofort schon im Kommentarfeld posten.

Der Chat findet wie immer, Dienstags von 20.00 – 21.00 Uhr unter dem Hashtag #EDchatDE auf Twitter statt.

Und hier kommt nun das Drehbuch und die Fragen:

16.8.2016: 140. #EdchatDE – “Medienpass für Alle?  Was kann Erwachsenenbildung von schulischen Medienkompetenzprojekten lernen? #edchatDE #bildungviernull” 

 

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Zur Vorbereitung des #EDchatDE #Summerspecial vom 16.08.16 „Medienpass für alle.“

7 Jahre auf Twitter: Was hat es mir gebracht?

Am 7.7.2016 bin ich genau 7 Jahre auf Twitter, wie mir soeben mitgeteilt wurde:

Spannend! Die Frage ist natürlich, was hat das gebracht? War es Zeitverschwendung, Ablenkung, oder hatte es sogar diesen vielbeschworenen „Mehrwert“, von dem alle sprechen, wenn es um Internet und digitale Medien und vor allem deren private oder gar berufliche Nutzung geht? #ironieOff

Aber fangen wir ganz vorne an:

Der erste Tweet:

Der erste Tweet ging tatsächlich an @LisaRosa. Und konkret ging es um eine Fortbildung, die ich damals als Mitglied der Steuergruppe meiner Schule, der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln, geplant hatte. Bei der Fortbildung für das gesamte Kollegium, am 11.11. 2009 ging es übrigens nicht um Karneval (der steht an einem 11.11. in Köln nämlich eigentlich im Vordergrund), sondern um Web2.0 (also doch Karneval?;)

Das waren die zarten Anfänge als Twitterer. Hashtags konnte ich damals noch nicht. Dass man Punkte vor Twitternamen zu Beginn des Tweets schreibt, um einen größeren Adressatenkreis zu erreichen, wusste ich auch noch nicht. Aber heute, 7 Jahre später hat es sich ganz gut entwickelt: Ich bin Twitterprofi 😉

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Denn am 7.7.2016, also an meinem 7. Twittergeburtstag, habe ich die Grenze von 13000 Followern geknackt – für einen normalen Lehrer schon mal nicht schlecht, zumal in einem Land wie Deutschland, in dem Soziale Medien von bildungsnahen Schichten ja immer noch gewissermaßen als Spielzeug und Zerstreuung abgetan werden. Da ist Deutschland allerdings leider europaweit und auch weltweit gesehen alleine, der Spiegel nennt uns Deutsche sogar „Social-Media-Muffel“.

Aber: Dranbleiben!

Was hat es gebracht?

Mir persönlich hat Twitter sehr viel gebracht und der zeitliche Mehraufwand hat sich in jedem Fall gelohnt. #bäm! Ich frage mich schon, was an die Stelle des Netzwerkes tritt, wenn es nicht mehr existiert? Zur Zeit experimentiere ich gerade mal wieder mit Snapchat. Zugegeben, ganz andere Plattform und anderes Medium, aber auch ähnlich wie Twitter: Schnell und flüchtig – oder liest von Euch jemand die Tweets von vorgestern?

#PersönlichesLernnetzwerk

Das ist es tatsächlich, was Twitter für mich zum Großteil ausmacht. Ich lerne täglich dazu, finde neue Anregungen und Inspirationen. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst vielen Twitterern folge, z.Zt fast 9000. Dies auch aus Höflichkeit: Wer mir folgt wird zurückverfolgt, wenn es passt. Selbstverständlich kann ich nicht die gesamte Timeline lesen. Ich filtere in der Regel nach Hashtags, nehme an Twitter-Chats aktiv oder lesend teil, oder erhalte viele Neuigkeiten auch durch Mentions, d.h. meine Follower teilen aktiv „ihre“ Neuigkeiten mit mir.

Um den Überblick zu behalten hilft mir Tweetdeck auf dem Rechner.

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Ich nutze Twitter aber vor allem und sehr gern per App auf dem Smartphone, zwischendurch, in Pausen, bei Veranstaltungen, einfach wenn es passt. Die Nutzung auf dem Smartphone hat auch den entscheidenden Vorteil, dass man die integrierte Kamera nutzen, und so Photos oder Videos direkt live per Twitter teilen kann.

 

#Hashtags und #Accounts

Hashtags sind eine zentrale Sache bei sozialen Netzwerken und insbesondere auf Twitter. Sie sammeln alle Tweets zu aktuellen Themen oder sie etablieren sich im Laufe der Zeit zu wiederkehrenden Themen und machen Tweets besser auffindbar. Und natürlich helfen sie, die auf 140 Zeichen begrenzte Länge eines Tweets um ein Thema zu erweitern. Hashtags, die mich besonders interessieren sind z.B. #MakerED, also MakerEducation, #mLearning (mobiles Lernen), #OER, was für Open Educational Ressources steht und die Hashtags spezieller Twitterchats für Lehrer, wie #EDchat, #Satchat und, der von mir selbst zusammen mit @HerrLarbig vor 3 Jahren gegründete #EDchatDE.

Viele Inspirationen erhalte ich vor allem aus den USA, denn dort ist die Twittercommunity  der Lehrer sehr viel größer und aktiver. Ich kann die Accounts der Toptwitterer dort garnicht alle aufzählen und schließlich muss man auch selbst entschieden, was passt. Ich empfehle hier @ShellTerrell, @AliceKeeler, @TomWhitby, @Sjunkins, @CoolCatTeacher, aber das ist wirklich nur eine ganz kleine Auswahl.

Unter den deutschen Twitterern habe ich vor allem die Moderatorinnen und Moderatoren und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des #EDchatDE auf meiner Liste.

#Vernetzung

Tatsächlich ist Twitter durch seine Offenheit und die Zeichenbegrenzung auf 140 Zeichen für mich perfekt, um mit anderen Menschen mit ähnlichen, vornehmlich Bildungsinteressen in Kontakt zu kommen. Dies geschieht auf einfach Art und Weise, mit flachen Hierarchien und direkt. Da kann es auch schon mal sein, dass man mit der Bildungsministerin @SylviaLoehrmann ins „Gespräch“ kommt, oder mit der @Telekom_Hilft über schlechte Netzverbindungen beim Bloggen im Zug schwadroniert. Und vor allem tauscht man Informationen rasch, kurz und bündig und Zeit und Ressourcen sparend aus.

Über Twitter habe ich mittlerweile Kontakt zu Menschen – und da bin ich mir sicher, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Kontakte aus allen Bereichen, sei es zu Lehrern wie Du und ich, die an einer normalen Schule irgendwo in Deutschland unterrichten bis hin zu Bildungspolitikern, Kultusministern, Professoren, Institutionen, Stiftungen usw.

Viele der Menschen, die ich auf Twitter kennengelernt habe, kennen ich nun auch im sogenannten „Real Life“, mache Projekte mit ihnen oder zähle sie mittlerweile zu meinem Freundeskreis.

#KeepItReal

Natürlich funktioniert Twitter nicht wie ein Schwamm – man kann und soll Informationen nicht nur aus Twitter „heraussaugen“ – nein, richtig spannend wird es erst, wenn man selbst Inhalte erstellt. Ich finde es spannend, zu sehen, wie die Follower auf Tweets reagieren. Neulich unterhielt ich mich mit den Twitterern der @BezRegKoeln Und wir entdeckten Parallelen: Tweets die rein fachlichen Content oder Links enthalten, werden, je nach Bedeutsamkeit gefaved oder retweetet, aber die wirkliche Interaktion passiert erst, wenn man auch mal Emotionen, Bilder oder Banalitäten teilt. Ich denke, hier kommt es auf den richtigen Mix an. Und man sollte authentisch bleiben, denn twittern ist, auch wenn es „im Internet“ stattfindet, ein Teil der immer mehr verschmelzenden, analogen und digitalen Lebenswirklichkeit mit ganz realen Auswirkungen.

Ich selbst – und vielleicht habe ich das auch schon als Vorwurf auf Twitter vernommen, bin dort eher positiv verstärkend unterwegs, gerne mit einem Augenzwinkern und Humor, twittere recht viel, auch manchmal etwas persönlicher. Dies entspricht auch meiner „realen Persönlichkeit“: Nicht missionierend, Best-Practice vorleben, kritisch, aber nicht kritisierend, freundlich, humorvoll und immer nachhaltig am Ziel dranbleibend.

Besonders spannend finde ich es, Menschen, die ich auf Twitter kennen gelernt habe, dann live zu treffen. Man weiß dann bereits viel voneinander, seinen persönlichen und beruflichen Sichtweisen, Projekten usw. und das erste Treffen wird nicht mit einem Handschlag, sondern oft schon mit einer freundschaftlichen Umarmung  – wie bei alten Bekannten, begonnen („Turning a Handshake into a Hug“).

#FilterBubble

Ehrlich gesagt fühle ich mich deshalb auch vor allem unter US-Twitterern sehr wohl, denn da gibt es viele Parallelen. Und die #EDchatDE Community als zweite, große „Filterbubble“ gibt mir viel Rückhalt und bestärkt mich in meinem Tun, das nicht immer gerade einfach ist: #Change is a dirty job….. Der Blick über den Tellerrand der Filterbubble ist natürlich wichtig, aber ich denke, jeder Mensch hat seine eigene, persönliche Filterbubble, ob mit Twitter oder analog in Familie, unter Freunden oder mit Kollegen. #noDifference

#DigitalFootprint und professioneller #Mehrwert

Als Twitteruser mit vielen Followern kommt die Verantwortung. Mit 10 Followern schreibst Du anders, als mit 1000 oder 10000. Man sollte dies nicht überbewerten, oder gar überschnappen, aber ich denke, es liegt auf der Hand. Und es bietet eben auch die Chance, etwas zu verändern oder die „persönliche Sache“ weiter zu bringen. Das verhält sich natürlich  auch mit einem erfolgreichen Blog so. Als Lehrer versuche ich ohnehin verantwortungsvoll und als Vorbild, aber auch authentisch in Netzwerken aufzutreten. Schimpfwörter sind absolutes #noGo, Rechtschreibung und Sprache sind mir wichtig, #hate oder  #bashing gehen garnicht.

Und die Rechnung scheint aufzugehen. Viele, professionelle Kontakte, Engagements als Sprecher oder Blogger, Workshops, Webinare und auch berufliche Erfolge gehen auf das Konto meines Twitteraccounts.

Ich nenne in diesem Zusammenhang hier als Beispiele, ganz im Twitterstyle, einfach ein paar Hashtags und Accounts:

#bildungviernull, #oerkoeln, #DED15, #iwcgn15, @dgnrw, #BiDiWeKMK16, #DLForum15 und #DLForum16, #excitingEDU, @stifterverband, @BezRegKoeln, @nrwpunktDE, @unicologne, #appmusik15, #edchatDE, #ebookEVO, #coer13, #BiDiWe15, #rscon4, #30GoalsEDU, #vbmcamp

um nur Einige zu nennen.

 

#Twitterchats

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Twitterchats sind speziell. Es gibt ja das ungeschriebene Gesetz, dass Twitter kein Chat ist. Und, dennoch gibt es viele Twitterchats, die unter einem speziellen Hashtag wöchentlich stattfinden. In den USA finden wir eine stattliche Anzahl von mehr als 300 Twitterchats für Lehrer. Stündlich kann man also zu einem anderen Thema mit anderen Lehrern twittern und diskutieren, Impulse erhalten und sich vernetzten. Ursprünglich war der o.g. #EDchat mein Favorit, aber mittlerweile bin ich eher der #Satchat-Fan. Die Community dort ist sehr gut und ich empfinde den Austausch und die Themen, sowie die Moderation als passend für mich. Hinzu kommt die Uhrzeit. Der Satchat findet in den USA in den frühen Morgenstunden an einem Samstag statt und durch die Zeitverschiebung ist dies bei uns dann Samstag, 13.30 Uhr.

#EDchatDE

Ganz besonders erwähnen muss ich hier den EDchatDE. Den ersten und immer noch einzigen deutschen Twitterchat für Lehrer, der seit September 2013 jeden Dienstag von 20 – 21 Uhr auf Twitter stattfindet. Er wurde, wie ich oben bereits geschrieben habe, nach dem Vorbild des US-amerikanischen Vorbild edchat von meinem Frankfurter Kollegen @HerrLarbig und mir 2013 gegründet und seitdem durchgeführt. Die US-amerikanischen Top-Education Twitterer @ShellTerrell, @TomWhitby und @web20classroom, die Gründer des Original EDchat gaben gerne ihr Einverständnis und unterstützten unsere Idee, den Chat „nach Deutschland“ zu bringen. Bis heute haben wir es nicht bereut, selbst viel dabei gelernt und den Chat mittlerweile als Marke etabliert. Seit Herbst 2015 haben wir den Chat um 2 Moderatorenteams erweitert.

Das #TeamSaar+ besteht aus den beiden saarländischen Moderatoren @M_Heusinger und @JochumPeter und der Übersetzerin @AliciaBankhofer (aus Österreich).

Zum #TeamDACH gehören @Lacknere (aus Österreich) und @UrsHenning (aus der Schweiz), sowie die Übersetzerin @seni_bl aus Deutschland.

Abgerundet wird das gesamte Team durch die beiden „Tweetsammlerinnen“ @frandevol, die auch schon fast von Anfang an dabei ist  und @ma_y.  Diese Beiden sammeln Woche für Woche alle Tweets ein, damit ich sie im EDchatDE-Wiki bereitstellen kann.

Und nicht zu vergessen das Team „Founders“ mit HerrLarbig und mir – ein eingespieltes, professionelles und routiniertes Team mit #flow. Fast von Anfang an mit im Team ist @Vilsrip, der als Übersetzer der Fragen ins Englische, sowie als Designer der #edchatDE Plakate und Badges fleißig mitarbeitet, selbst einige Chats moderiert hat und Fragen und Blogposts mitgestaltet.

Die Teams gehören fest zu meinem persönlichen Lernnetzwerk dazu, allen voran @HerrLarbig, mit dem ich nun seit 3 Jahren absolut produktiv und mit Spaß zusammen arbeite und der, auch privat zu einem guten Freund geworden ist.

 

Fazit: #TrySomethingNew

Wenn Du nun denkst, Twitter ist was für Dich, kann ich Dich nur ermuntern, es zu probieren. Vielleicht mal zu Beginn ein wenig lesen, dann mit Interaktionen starten und den Twitterern folgen, dessen Tweets und Themen Dich interessieren. Tipp: Twitter funktioniert nicht von selbst. Du musst schon ein wenig dranbleiben, aber es kann sich auszahlen, wie Du in meinem Fall gesehen hast.

Letztendlich gilt: #DuEntscheidest, ob und wie Du Twitter nutzt und, ob es etwas für Dich ist!

Viel Spaß dabei und #KeepMoving!

 

 

 

 

7 Jahre auf Twitter: Was hat es mir gebracht?

OnTour: #EDchatDE Special #HackTheClassroom @ E2 Educators Exchange Budapest, 8.3.16

Dienstag, 8. März 2016: Budapest, #EDchatDE Special

 

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EDchatDE at the E2 – Educator Exchange 2016
 
#Edchat is a weekly Twitter conversation that any educator can join to discuss and learn about current teaching trends, how to integrate technology in the classroom, transform their own teaching, and connect with inspiring educators worldwide.
 
#EDchatDE is the German version for teachers to exchange ideas with colleagues in Germany, Europe and all over the world, established by Torsten Larbig (@herrlarbig) and André Spang (@Tastenspieler) about two years ago. Both are teachers at German schools and have more than 10.000 followers on Twitter. The bilingual (German and English) #EDchatDE takes place every Tuesday from 8-9 pm and has about 60-100 participants. During the chat, 6 or 7 issues will be discussed by presenters for 10 minutes each and are shared on Twitter with the hashtag #EDchatDE.
 
This week #EDchatDE will be held at the Educator Exchange. On March 7th from 8-9 pm André Spang from Germany and participant at the E2, will host and discuss the topic “International networking and collaboration in education” from Budapest together with Torsten Larbig from Frankfurt in Germany.
To join our conversation, please use the hashtag #edchatDE in your Tweets. You can also add the Hashtag #HackTheClassroom if there are enough characters left 😉
Your Moderators André (@tastenspieler – live from Budapest E2) and Torsten (@HerrLarbig – live from Frankfurt) and your Translators Peter (@vilsrip – live from Amberg) and Ines (@seni_bl – live from Könnern).
During our Twitter discussion we will post the following questions:

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OnTour: #EDchatDE Special #HackTheClassroom @ E2 Educators Exchange Budapest, 8.3.16

#didacta16: Zukunft des Lernens?

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In diesem Jahr findet die didacta, die weltweit größte Fachmesse für Lernen und Lehren vom 16. bis 20. Februar 2016 nach drei Jahren wieder in Köln statt.

Es geht um „die Zukunft des Lernens“ und in diesem Zusammenhang natürlich auch um das „digitale Klassenzimmer.“

Erwartet werden rund 100000 Besucherinnen und Besucher.

Natürlich bin ich gespannt, was es in diesem Jahr zu sehen gibt, neben den zu erwartenden Rollkoffer rollenden und Bücher sammelnden Lehrerinnen und Lehrern, die als Standard zum Erscheinungsbild einer jeden Didacta gehören 😉

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#didacta16: Zukunft des Lernens?

OnTour: #vbmcamp16 @ didacta16, 20.2.16

Samstag, 20. Februar 2016: Köln – #vbmcamp16: Barcamp  auf der Didacta 2016

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vbmcamp16: 20.2.16, 12.00 – 15.30 Uhr, didacta Köln, in den Räumen des Kongresscentrum Nord, 2. OG, Konferenzraum D

2016 findet erstmalig das vbmcamp des Verband der Bildungsmedien auf der didacta in Köln statt. EDchatDE ist Medienpartner und ich werde das Camp zusammen mit Maren Saiko, Vorstandsmitglied des VbM moderieren. Zu Beginn des Camps gibt es einen EDchatDE Special, den ich zusammen mit Torsten Larbig Moderiere.

Weitere Infos sowie eine Möglichkeit sich anzumelden gibt es hier.

OnTour: #vbmcamp16 @ didacta16, 20.2.16