OnTour: Apps, Social Media & Web @ Steinfeldtagung, 2. &. 3.6.15

Dienstag & Mittwoch, 2. & 3 Juni, 2015: Apps, Social Media & Web @ Steinfeldtagung

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Auf der diesjährigen „Steinfeldtagung“ für Katholische Religionslehrer werde ich am 2. und 3. Juni 2015 zwei Workshops zum Thema „Apps, Social Media und Web2.0 im Religionsunterricht“ halten.

Alle Infos gibt es hier.

OnTour: Apps, Social Media & Web @ Steinfeldtagung, 2. &. 3.6.15

OnTour: Schule2.0 @ Deutscher Städtetag Göttingen, 28.5.15

Donnerstag, 28. Mai 2015: Göttingen – Schule2.0 – 4 Jahre mobiles Lernen mit Tablets

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Am 28.5. werde ich vor dem Schul- und Bildungsausschuss des Deutschen Städtetages in Göttingen sprechen.

In meinem Praxisvortrag geht es um Erfahrungen in den Bereichen #mobilesLernen und #OffeneBoldungsmaterialien sowie um den Einsatz von Apps, #SocialMedia und #Gamification in der Schule.

Darüber hinaus geht es um Konzepte im Bereich Schul IT der Stadt Köln, Konzepte im Bereich einer offenen Bildungsinfrastruktur und um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure in Köln.

OnTour: Schule2.0 @ Deutscher Städtetag Göttingen, 28.5.15

OnTour: Schule2.0 @ Social Media Chat, Bonn, 20.5.15

Mittwoch, 20. Mai 2015: Bonn – Schule2.0 – 4 Jahre mobiles Lernen mit Tablets @ smcbn

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Am Mittwoch, den 20.5. werde ich zu Gast beim Social Media Chat in Bonn sein.

Ort: Kulturkneipe der Brotfabrik in Bonn-Beuel. Adresse: Kreuzstraße 16, 53225 Bonn (Anfahrt).

Zeit: Ab 18.30 Uhr

Infos: smcbn

Hashtag: #smcbn

Dort stelle ich in einem kurzen Vortrag meine Praxiserfahrungen aus der Schule in Bezug auf den Einsatz von Tablets, Apps und dem Web vor. Natürlich werden auch die Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Unterricht nicht zu kurz kommen.

Abstract:

Lernen mit mobilen Endgeräten und dem Netz macht Schule nicht überflüssig, aber anders: „Die Schüler machen – früher mussten sie mitmachen.“

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OnTour: Schule2.0 @ Social Media Chat, Bonn, 20.5.15

OnTour: Bibliotheken teilen auch digital… Welttag des Buches, 23.4.15

Donnerstag, 23. April, 2015: Köln – Workshop „Bibliotheken teilen auch digital…“

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Am Donnerstag, 23.4.2015 leite ich einen Workshop in der Stadtbibliothek Köln, anlässlich des Welttag des Buches, veranstaltet vom Deutschen Bibliotheksverband und der Stadt Bib.

„Bibliotheken vernetzen – Analog und Digital“ 

Anlässlich des internationalen Welttag des Buches und Urheberrechts laden die Stadtbibliothek Köln und der Deutsche Bibliotheksverband (Netzwerk Bibliothek) zu einer öffentlichen Fachveranstaltung am 23. April 2015 in der Stadtbibliothek Köln ein. 

Datum: Moderation:
23. April 2015 von 11.00 bis 15.00 Uhr Anke Bruns (WDR)

Themen  Continue reading „OnTour: Bibliotheken teilen auch digital… Welttag des Buches, 23.4.15“

OnTour: Bibliotheken teilen auch digital… Welttag des Buches, 23.4.15

Das war 2014: 47 Monate #mLearning #ipadED & #makerED – was war, was kommt?

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2015!
Frohe Weihnachten und alles Gute für 2015!

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,

mittlerweile ist es Tradition – die Kölner würden sagen, es ist gemessen an der Zeitspanne von fast 4 Jahren (genau gesagt 47 Monaten) schon „Brauchtum“ 😉 – zum Ende des Jahres einen Review hier im Blog zu veröffentlichen und den Blick auch in die Zukunft zu richten.

Der Blick auf DE: Was passiert so im #Neuland?

Diese Frage habe ich hier bereits letztes Jahr gestellt und die Antwort war in weiten Teilen eher ernüchternd. Ähnlich scheint es im Jahr 2014 ausgesehen zu haben, denn deutliche Veränderungen im Bereich des digitalen Lernens an Schulen sind auch in diesem Jahr noch nicht sichtbar geworden. Aber gerade in den letzten Wochen sind Themen wie „digitale Bildung“, „neue Medien in der Schule“, „offene Bildungsmaterialien“ nahezu täglich in den Medien – eine Studie „jagt“ sozusagen die nächste und das hat Auswirkungen, so zumindest mein persönliches Gefühl in dieser Sache. Auch auf verschiedenen Konferenzen und Veranstaltungen zum Thema, konnte ich es in Diskussionen, Vorträgen und Themenangeboten geradezu spüren, dass der „Wind of Change“ immer stärker bläst. Nur wohin?

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Das war 2014: 47 Monate #mLearning #ipadED & #makerED – was war, was kommt?

KAS Junior Experts on Tour: #Code4DE #CodeEU

Seit einem Jahr gibt es die  „KAS-Junior-Experts“ an der KAS.
Diese Schülerinnen und Schüler der KAS, die im Unterricht und auch privat Erfahrungen mit digitalen Medien und Apps gesammelt haben  bieten dabei im Makerspace der Stadtbibliothek Köln sogenannte Maker-Workshops  zu diesem Bereich der digitalen Medien und Apps in kleinen Teams an. Hierbei geht es z.B. um digitale Bildbearbeitung, Bloggen, Erstellung von Musikstücken und Videos am iPad, Produktion von eBooks, Upcycling und virtuelle 3D Konstruktion von Objekten und Gebäuden am PC oder Tablet. Die Workshops sind öffentlich, meist Samstags und für interessierte Bürgerinnen und Bürger gedacht.
In diesem Schuljahr sind auch Anwendungen im Bereich robotics und coding (Programmieren) dazu gekommen.
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Die beiden Schülerinnen Mimi Zak und Laura Bauer aus der Stufe 11 nutzen einen „Finch“-Roboter der Stadtbibliothek, den die KAS freundlicher Weise als Leihgerät erhalten hat, um selbst das Coding zu erlernen. Der kleine Roboter kann dann nach entsprechender Programmierung per PC gesteuert werden und fahren, in verschiedenen Farben blinken, Hindernisse erkennen und ausweichen und im Fach Musik sogar Töne und Melodien abspielen. Dazu nutzen die Schülerinnen eine Software die das M.I.T. bereitstellt und die in der Cloud läuft. Gelernt haben die beiden das Coden selbstständig, meist mit Hilfe von YouTube-Tutorials und durch Recherche in User-Foren.
Ihr Coding-Know-How haben die Schülerinnen ebenfalls in einem Makerspace-Workshop der Stadtbibliothek an interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter gegeben. Da die Stadtbibliothek bundesweit mit ihrem Makerspace richtungsweisend in Sachen Angebot und Ausstattung ist und für ein EU-Projekt ausgewählt wurde, war am Tag des Workshops auch der Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz anwesend und ist auf die beiden getroffen. Er zeigte sich sehr interessiert an den Aktivitäten der KAS im Gespräch mit den Schülerinnen.
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Doch nicht genug: Die beiden Schülerinnen sind nun am 14.10. nach Berlin eingeladen. In dieser Woche findet  die sogenannte „Coding Week“ statt und die beiden sollen am 14.10. Gäste bei einem Themenabend, den die Initiative D21 in der Microsoft Digital Eatery  in Berlin organisiert, sein. An diesem Abend findet ein Twitterchat für Lehrende zum Thema „Coding: Muss Deutschland programmieren lernen?“ statt, der live von Berlin aus moderiert wird. Mimi und Laura sind als Mitdiskutantinnen live vor Beginn des Chats, zusammen mit ihrem Lehrer André Spang dabei. Moderiert wird der ED- ChatDE dann von Lena-Sophie Müller, der Geschäftsführerin der D21 und André Spang. 
KAS Junior Experts on Tour: #Code4DE #CodeEU

OnTour: #rscon5 Reform Symposium eConference, 11.7.14

Freitag, 11. Juli, 2014: Internet – Reform Symposium Conférence 5

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Reform Symposium Conference 5

Datum: 11.7.2014

Zeit: 3:30pm UTC (= 17:30 Uhr MESZ)

Ort: Internet, 5. Reform Symposium OnlineConference – „Future of Education“

Session: Be a Maker, not a Taker: Hacking (Music) Education

Short Session Description: This session shows mobile learning scenarios using tablets, apps and the web to produce music & content, share it & have fun making stuff 🙂
Session Strand (use the „tag“): music, highered,
Name and Title: André J. Spang
School/Organization Name: Kaiserin Augusta Schule, High School, Cologne, DE
Twitter Handle (@name): @Tastenspieler
Area of the World from Which You Will Present: Germany, Europe
Language in Which You Will Present: English
Target Audience: highered, makerspaces, mlearning, music
makerspaces,
Full Session Description: I am conducting a mobile learning project using tablets and Webtools at a German secondary school since 2011. I am producing music, apps, Vines, Blogs and ebooks with the students of my music classes and with students at local University of Applied Sciences. During the session I will show many best practices, concerning: Continue reading „OnTour: #rscon5 Reform Symposium eConference, 11.7.14“

OnTour: #rscon5 Reform Symposium eConference, 11.7.14

Makerspaces und KAS Junior-Experts

Makerspaces sind öffentliche Räume, an denen Tools und Materialien zu finden sind, um kreativ und produktiv werden zu können. In der Stadtbibliothek Köln gibt es einen solchen Makerspace: „Er ist ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte. Eigenes Tun steht im Vordergrund, vor allem aber der Spaß an der Sache! Nach einer kurzen Einführung kann man dort selbst die verschiedenen Themen und Techniken ausprobieren.“ Im Makerspace geht es vor allem um die Nutzung von digitalen Technologien, Tablets, Apps, aber auch um Musik machen und Kunst.

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Die Lernenden der KAS haben nicht zuletzt durch das iPad-Projekt praktische Erfahrung und sind versiert im Umgang mit digitalen Medien, Apps und Web2.0 Technologien. Diese Erfahrungen wollen sie nun an eine breite Öffentlichkeit weitergeben und im besten Sinne „Lernen durch Lehren“ praktizieren. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln ist so das Projekt „KAS Junior-Experts“ zustande gekommen, welches am Samstag, den 8.3.14 startet.

Schülerinnen und Schüler der Stufe 10  bieten dabei im Makerspace der Stadtbibliothek Köln sogenannte Maker-Workshops  zu einem Bereich der digitalen Medien und Apps in kleinen Teams an. Hierbei geht es z.B. um digitale Bildbearbeitung, Bloggen, Erstellung von Musikstücken und Videos am iPad, Produktion von eBooks, Upcycling und virtuelle 3D Konstruktion von Objekten und Gebäuden am PC oder Tablet.

Die beiden Schüler Max und Noah starten am kommenden Samstag, 8.3.14 von 12-14 Uhr mit einem öffentlichen Workshop zum Programm Sketch up. Besucher/Teilnehmer können sich über die offizielle Seite der Stadtbibliothek kostenlos anmelden.

Schülerinnen der KAS bei der Pressekonferenz zu KAS Junior Experts @ Makerspace
Schülerinnen der KAS bei der Pressekonferenz zu KAS Junior Experts @ Makerspace

Die Workshops der KAS-Schülerinen auf einen Blick (Alle Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek Köln Stadt):

1. SketchUp – Erstellung von 3D Zeichnungen, 8.3.2014, Samstag, 12-14 Uhr

Sie möchten gerne am PC kreativ arbeiten, eine Zeichnung zu erstellen. Sie wollten gerne den Bauplan eines Hauses entwerfen? Dann kommen Sie zu unserem Workshop!

Wir, Maximilian Peer und Noah Fantazi zeigen ihnen mit der Anwendung Google SketchUp 3D, wie sie ihre Vorstellungen realisieren können. Die App ist als kostenloser Download verfügbar, sodass sie im Workshop Erlerntes zu Hause weiter führen können.

Sie benötigen keine Vorkenntnisse, können aber gerne ihren eigenen Laptop mitbringen.

Dauer: 2 Stunden

2. Digitales Fotografieren I – Grundlagen und Bedienkonzepte von Digitalkameras, 28.3.14 Freitag, 17-19 Uhr

Im Workshop von Antonia Bornefeld und Daniil Belazovschi lernen Sie Grundlegendes zum Umgang mit ihrer digitalen Kamera, wie z.B. Einstellung der Blende, Belichtungseinstellungen, Objektiv- und Motivauswahl, Portraitfotografie und Urban-Fotos.

Bitte bringen sie zum Termin ihre eigene digitale Spiegelreflexkamera und wenn vorhanden ein Stativ mit. Vorkenntnisse benötigen sie nicht.

Dauer: 2 Stunden

3. Digitale Bildbearbeitung II – Grundlagen und Softwarebedienung, 29.3.14 Samstag, 12-14 Uhr

Aufbauend auf die Veranstaltung vom 28.3.14 (Digitales Fotografieren I), sollen in diesem Workshop Grundlagen von Bildbearbeitungssoftware gezeigt werden. Antonia Bornefeld und Daniil Belazovschi erklären ihnen die grundlegenden Funktionen von Bildbearbeitungsprogrammen, wie Photoshop, PaintNet uä.

In einem zweiten Schritt sollen eigene, am Vortag erstellte oder auf Speichermedium mitgebrachte Fotos bearbeitet werden.

Dauer: 2 Stunden

4. Wie erstelle ich einen eigenen Weblog? 4.4.14 Freitag, Samstag 16-18 Uhr

Sie schreiben gerne Texte, ihre Meinung, kommentieren gerne Bilder? Sie wollen gerne im Internet auf einer eigenen Webseite publizieren? Dann besuchen sie diesen Workshop.

Eva Rivkina zeigt ihnen wie man mit der kostenlosen Plattform Tumblr auf einfache Weise einen ansprechenden Weblog erstellt und mit Inhalten füllt.

Vorkenntnisse und Software wird nicht benötigt, einen eigenen Laptop können sie gerne mitbringen.

Dauer: 2 Stunden

5. iMovie – Filmproduktion auf dem iPad (oder iPhone), 3.5.2014, Samstag 12-14 Uhr

Im Workshop erfahren Sie von Niko Pitz, Pablo Borchert, Alex Melnik, Tomeu i Villalaonga wie man mit der App iMovie Filme direkt mit dem iPad aufnehmen und nach seinen Vorstellungen bearbeiten und bereitstellen kann.

Wir zeigen ihnen auch wie man Filme und Bilder mit Musik oder Moderation unterlegt. Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Ein iPhone oder iPad können sie mitbringen, wenn vorhanden.

Dauer: 2 Stunden

6. eBooks selbst erstellen auf dem iPad, 10.5.13, Samstag, 12-14 Uhr

Sie wollten schon immer ein mal Gutenberg spielen? Ein eigenes Buch herstellen und über das Netz bereitstellen?

Wir, Niko Pitz, Pablo Borchert, Alex Melnik, Tomeu i Villalaonga zeigen ihnen, wie das geht. Mit der App Creative Book Builder kann man auf dem iPad eBook mit Texten, Bildern und multimedialen Inhalten im handumdrehen produzieren.

Für den Workshop benötigen Sie keine weiteren Vorkenntnisse, aber eine gute Buchidee!

Dauer: 2 Stunden

7. Vine und Instagram – Fotos und Kurzvideos mit dem iPad erstellen und Teilen, 17.5.14, Samstag, 12-14 Uhr

Sie wollen Fotos und Videos veröffentlichen, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen? Mit kleinen Tricks können Sie die neuesten Urlaubs- oder Tierbilder (etc.) kreativ bearbeiten, verbessern und teilen. Wir, Laura Bauer und Mimi Zak, zeigen in unserem Workshop die beiden kostenlosen Apps Vine und Instagram mit denen dies möglich ist. Vorkenntnisse benötigen Sie keine. Wenn sie bereits ein Smartphone besitzen, können sie die beiden Apps im Vorfeld des Workshops installieren.

Dauer: 2 Stunden

8. 123D Creature – Digitales Modeling auf dem iPad, 24.5.14. Samstag, 12-14 Uhr

Sie sind interessiert sich künstlerisch am iPad auszutoben? Wir, Laura Bauer und Mimi Zak, zeigen in unserem Workshop wie man mit der kostenlosen App Skulpturen und Figuren erstellt. Am Ende des Workshops haben sie sogar die Möglichkeit, die von ihnen erstellten Figuren am 3D Drucker der Stadtbibliothek auszudrucken und mit nach Hause zu nehmen.

Sie benötigen für unseren Workshop keine Vorkenntnisse aber eine kreative Idee.

Dauer: 2 Stunden

9. Webdesign leicht gemacht, 24.05.2014 | 12-14 Uhr

Eine eigene Website ist Aushängeschild, Visitenkarte und Heimat. Timon Göttker (KAS) zeigt Ihnen, wie Sie mit dem Programm Serif WebPlus X5 eine professionelle und ansprechende Website selbst gestalten. Ob für Ihr Hobby, Ihr Unternehmen oder Ihr Ferienhaus – Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Sie brauchen keine Vorkenntnisse.

Hinzu kommen noch 4 weitere Workshop im Bereich bildende Kunst. Das Gesamtprogramm gibt es hier.

„Be a Maker not a Taker!“

Makerspace März bis Juni 2014

Makerspaces und KAS Junior-Experts

#HourOfCode – Computer Science Education Week

„Don’t just play on your phone: Program it.“ – so sagt es Barack Obama im folgenden Video zur  Aktion „Hour of Code“ in der „Computer Science Education Week“, die in dieser Woche noch bis morgen vor allem in USA an allen Schulen stattfindet.

http://www.youtube.com/watch?v=FC5FbmsH4fw

Die Idee ist, dass möglichst alle Schüler jeder beliebigen Altersstufe und Schulart mindestens 1 Schulstunde damit verbringen ein paar Codezeilen zu schreiben und so den Grundstein zu einer der „Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts“ legen. Man könnte es auch mit dem Erlernen einer neuen Sprache gleichsetzen, die in unserem Zeitalter dazu gekommen ist zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Hintergedanke dabei ist natürlich, PC, Smartphone, Web nicht nur als Konsument zu nutzen, sondern auch die (technische) Funktionsweise zu verstehen und selbst ein wenig mit gestalten zu können. Dabei erfahren die Lernenden auch, dass es keine Hexerei sein muss, ein wenig zu „coden“.

Schade, dass es in Deutschland eine solche Aktion nicht gibt, aber immerhin lesen sich einige Zeilen der neuen Kooperationsvereinbarungen der #GroKo im Hinblick auf Bildungsziele schon ganz spannend.

Digitale Lernmittelfreiheit in Deutschland

„Die digitale Lehrmittelfreiheit muss gemeinsam mit den Ländern gestärkt werden. Grundlage hierfür ist ein bildungs- und forschungsfreundliches Urheberrecht und eine umfassende Open-Access-Politik. Schulbücher und Lehrmaterial auch an Hochschu-len sollen, soweit möglich, frei zugänglich sein, die Verwendung freier Lizenzen und Formate ausgebaut werden.“ (Quelle: D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt)

Wlan & Breitband-Ausbau, Informatikunterricht ab der Grundschule

Auch von einer „Breitbandstrategie“ und dem Ausbau von freiem W-Lan ist da die Rede und es soll ein „zeitgemäßer Informatikunterricht schon ab der Grundschule“ angeboten werden. (Quelle: Magazin Digital Lernen: Deutschlands Zukunft gestalten).

Willkommen im „real-life“

Die Realität an vielen Schulen und in den Bundesländern sieht da jedoch noch ganz anders aus. Wlan und schnelle Netze sind da eher die Ausnahme, Tablet-PC oder überhaupt funktionierende und ausreichende Ausstattung und Nutzung von Hardware ebenfalls. Tools und Soziale Netzwerke des Web2.0 und deren Nutzung im Unterricht (Stichwort Mediennutzungskompetenz) werden in einigen Bundesländern verboten.

Mitmachen: #HourOfCode

Dies alles sollte uns nicht entmutigen, bei der Hour of Code mitzumachen. Angebote und Ideen finden sich auf der Webseite der Code.org.

Auf Twitter habe ich auch eine Reihe von Appempfehlungen für iOS-Devices gefunden (die es aber auch für andere Systeme oder als Webanwendung gibt).

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Sehr empfehlen kann ich die kostenlose App „Hopscotch“ mit der sich Spiele-Anwendungen erstellen und spielen lassen.

Hopscotch
Hopscotch

Zwei Schüler einer meiner Lerngruppen haben  die Programmierung einer einfachen „Angry Birds“-Sequenz  auf der CodeOrg-Webseite (hier als Webanwendung) auf dem Laptop ausprobiert und ein „Cerificate“ für ihren Erfolg erlangt 😉

Pablo & Niko #iLike
Pablo & Niko #iLike

Dort gibt es aber auch noch viele andere Möglichkeiten, Tutorials und Anregungen. Einfach mal … lernen 😉

Die ebenfalls kostenlose App der Codeacademy geht da schon etwas mehr in die Tiefe und hilft dem absoluten Anfänger spielerisch Grundlagen der Programmierlogik kennen zu lernen.

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Die Schüler der Klasse 6 hatten so viel Spaß beim „coden“, dass sie sogar die gesamte große Pause durchprogrammieren wollten, „damit wir unbedingt Level 20 erreichen“, wie man in diesem Vine sehen kann.

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#getInvolved #SpreadTheWord #lrn21

#HourOfCode – Computer Science Education Week

Das war 2013: 35 Monate #iPadKAS, #lrn21 Review

cartoon © by teddytietz.de all rights reserved
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Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs!

Ein weiteres Kalenderjahr im Projekt nähert sich dem Ende – im Februar 2014 sind es dann auch wirklich ganze 3 Jahre „iPadKAS“!
Viel war los im #Neuland und im #RL (RealLive) in diesem zur Neige gehenden Jahr!

Was denn so?

Ein paar Schlagworte (Neudeutsch: Hashtags): #HourOfCode #drosselkom #snowden #groKo #schlandkette #merkelphone #tabletoffensive #breitbandoffensive #PISA #surface #iPadAir #JIMstudie2013 #google+ #nsa #aufschrei #kompetenzen #mooc #edchatDE #datenautobahn #neinquarterly #facebook #twitter #ebook #ibook #OER #123D #makerspace #schulwiki #reformsymposium #didacta #neuland #mandela #blogs #OERkoeln13 Reihenfolge: Beliebig!

#tags2013 cc-by-sa3.0 @tastenspieler
#tags2013
cc-by-sa3.0 @tastenspieler

Alles beim alten?

Bildung und Schule scheinen davon in Deutschland nicht besonders berührt zu sein. Es #läuft wie gehabt. Andernorts. Vielerorts. Meistens. #oderso

Status Quo-KAS

Unser Projekt hat sich bewährt und ist im Kollegium akzeptiert. Viele Kolleginnen und Kollegen nutzen die iPads mit ihren Lernenden, oft zur Recherche, aber auch Videos, Texte, eBooks und Interviews werden damit erstellt, Wikiseiten beschrieben, Blogs gefüllt, getwittert, geYouTubed. Wir gehen mit unseren mittlerweile 60 iPads 1-4G, 2MacBookPro und 6 mobilen Rollkoffern mit W-Lans nun dem Ende des dritten Jahres des mobilen Lernens entgegen. Ein paar Zahlen auch an dieser Stelle: Die iPads sind jetzt mehr als 4000 Stunden im Einsatz, mehr als 50 Kollegen setzen diese mehr oder weniger häufig im Unterricht ein, ich nutze sie fast ausschließlich, verzichte gänzlich auf Papier (#papierfrei) und Buch (#print). Technische Ausfälle sind selten und so wenig spektakulär wie fehlende Kreide. Das Projekt iPadKAS steht immer noch stark im allgemeinen Interesse: Schulen, Kollegen, Kongressveranstalter, Schulverlage, Ministerium, TV und Medien klopfen regelmässig an, besuchen Unterrichtsstunden und wundern sich über selbstständige und medienkompetente Arbeitsweise der Lernenden im Umgang mit Device, App, Cloud und vor allem Lernstoff. Erfreulicher Weise gibt es bundesweit mittlerweile sehr viele Bildungseinrichtungen (über 200), die im Bereich des mobilen Lernens unterwegs sind, teils in vergleichbaren 1:n Ausstattungen (mit in der Schule verbleibenden Devices) oft aber auch mit 1:1 Ausstattungen ganzer Klassen und Jahrgänge. Die Geräte sind dabei von Herstellern unterschiedlicher Plattformen, meist iOS und Android. In Köln sind nun mehr als 10 Schulen aller Schulformen mit iPads an den Start gegangen. Es scheint sich etwas zu tun im Lande, wenn wir auch im internationalen Vergleich im Bereich des Lernens mit digitalen Medien weit abgeschlagen sind. Deutsche Gründlichkeit vor #forwardthinking ?

W-Lan: Free your Wifi?

Seit ein paar Wochen gibt es sogar ein Wlan für die ganze Schule, welches nun zunächst von den KollegInnen genutzt wird. Ob man im Sinne eines #BYOD-Modells (Bring Your Own Device) das W-Lan dann auch für Schülerinnen und Schüler bereitstellt und diese sich mit ihren eigenen, bereits im Besitz befindlichen Geräten damit verbinden, bleibt noch zu diskutieren – ist m.E. aber sehr zu begrüßen und wird andernorts schon so praktiziert. Für #iPadKAS bedeutet ein solches W-lan, dass sich die Schüler mit den Tablets noch freier im Haus und auch in der unmittelbaren Umgebung (auf dem Schulhof bzw. vor dem Gebäude) bewegen könnten und dabei immer mit dem Netz verbunden wären. Wir werden sehen…

free Wifi: Domplatte Köln
free Wifi LogIn Maske auf Smartphone: Domplatte Köln

Erfreulicherweise beginnt die Stadt Köln damit, öffentliche Plätze in Köln (beginnend mit dem Domplatz) mit freiem W-Lan auszustatten. Diese W-Lan-Offensive im Rahmen der Internetstadt soll sukzessive ausgebaut werden. Eine tolle Angelegenheit für Köln: Freies W-Lan für freie Bürger.

Vielleicht wird dies ja auch irgendwann Wirklichkeit an deutschen Schulen? Die Realität sieht jedoch noch ganz anders aus. Aber immerhin gibt es jetzt einen „Internetminister“ der sich um schnelles Internet und die Datenautobahn kümmern wird. Auf die Ampeln sind wir schon gespannt 😉 Angesichts der atemberaubenden Entwicklungen im Bereich des mobilen Internets erscheint das als sehr sinnvoll, wie uns zumindest das kleine Filmchen klar machen will:

Die JIM-Studie 2013

Gerade vor 2 Wochen ist die aktuelle JIM-Studie 2013 erschienen, sie darf hier nicht unerwähnt bleiben, bietet die Studie doch wichtige Einblicke in das Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen. Beispielsweise zeigt sie, dass die Nutzung des mobilen Internets bei Jugendlichen mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Mit dieser Aussage decken sich auch Äußerungen meiner eigenen Schüler, die z.B. schon in Klasse 5 zu 3/4 einer Klasse mit eigenen Smartphones versorgt sind und „dafür schon eine Flatrate für Internet, SMS und Telefonie haben“, wie mir ein Schüler vor ein paar Tagen bestätigte. Diese Smartphones sind leistungsfähige Computer, die durch einen Internetzugang Informationen zu jeder Zeit zur Verfügung stellen und darüber hinaus Apps und die Möglichkeit zur Kommunikation und Kollaboration bereit stellen – unabhängig von Zeit, Ort und Entfernung. Bildungseinrichtungen finden in der Regel aber nur eine Antwort auf diese Mediennutzung: Das Verbot der Nutzung der Devices. Interessant finde ich auch, dass das TV immer mehr in den Hintergrund des jugendlichen Interesses tritt oder – wie man so schön sagt – zum „Second Screen“ wird, d.h. neben den TV-Bildschirm tritt der parallel genutzte Screen des Smartphones, Tablets oder Laptops. YouTube hat die Beliebtheit weiter ausgebaut – es ist nicht „das TV des Internet“ sondern zu einer regelrechten Community geworden, auf der nicht nur lustige Katzenvideos geschaut, sondern auch vieles „gelernt“ und Informationen geteilt werden. Auch „professionelle“ Bildungsanbieter sind dort mit ihren Lernvideos vertreten, v.a. stammen diese noch aus den USA. The „Textgeneration“: Allen Unkenrufen zum Trotz schreiben die Jugendlichen mehr denn je – allerdings per WhatsApp oder FaceBook Messenger, denn diese beiden sind die wichtigsten Apps auf dem jugendlichen Smartdevice. Wer mehr lesen will: Eine gute Auswertung und Übersicht der JIM13 findet man bei @gibro.

Review – was ist dieses Jahr passiert?

Das #iPadKAS-Jahr 2013 im Schnelldurchlauf:

  • Der Januar stand ganz im Zeichen der WIKInger, d.h. es wurde viel mit der offenen Lernplattform, dem KAS-Wiki und dem SchulWiki-Köln gearbeitet. Ein sehr gutes Beispiel einer solchen, gemeinschaftlichen Erstellung und kontinuierlichen Verbesserung einer Wikiseite und auch ein Beweis dafür, welche Kraft in der Kollaboration vieler Individuen steckt, lieferte unlängst ein Gemeinschaftsprojekt der Klassen 8 und der jetzigen 9er (die bereits in der 8 damit begonnen hatten) im Fach Physik. Es handelt sich um die Wikiseite „Licht und die Linsengleichung“ die eine Sammlung an Experimenten, Formeln, Erklärvideos, Versuchsbeschreibungen und Quizzes enthält und dieses Thema sehr gut nahebringt – besser vielleicht als manches Unterrichtsbuch 😉 Die Seite zeigt, dass es funktioniert, dass Schüler/Innen für andere Schüler/Innen Hefteinträge und Materialien zum laufenden Unterricht erstellen, um sich stoffliche Inhalte gegenseitig zu erklären und diese Inhalte dadurch selbst besser zu lernen (Lernen durch Lehren, selbstbestimmtes Lernen, Partizipation).
  • Im Februar, just am 2. Geburtstag unseres Projekts verdoppelte sich die Zahl unserer iPads von 30 auf 60. Ausserdem wurde in diesem Monat besonders viel gebloggt, „Back to the Roots“ sozusagen: „Am Anfang war das Blog“ – so könnte man sagen, denn die Notwendigkeit ein Projekt mit mobilen Endgeräten in die Schule zu bringen ergab sich nicht zuletzt aus dem verstärkten Arbeiten mit zahlreichen Weblogs und Wiki. Mit dieser Art der kollaborativen Arbeit im Netz des Web2.0 haben wir an der Kaiserin Augusta Schule Ende des Jahres 2009 verstärkt begonnen. Um den Lernenden einen medienkompetenten Umgang mit dem Netz, verschiedenen Anwendungen und auch mobiles Arbeiten im Unterricht zu ermöglichen, kamen die Tablets und in unserem Fall das iPad mit seinem Erscheinen im Jahr 2010 gerade richtig.“

Relirookies

  • Im März lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Erstellung von eBooks und iBooks. Diese „Books“ werden von den Lernenden der KAS auf den iPads mit dem Creative Book Builder (CBB) komplett erstellt oder zunächst vorproduziert und dann mit der kostenlosen, aber nur für Mac verfügbaren Software “ iBooks Author“ fertiggestellt.
  • Im April, rechtzeitig zum „Welttag des Buchs“ erschien das erste, komplett durch die Lernenden der KAS produzierte iBook „Eucharistie“ zunächst als kostenloser und unter CreativeCommons-Lizenz stehender Download über den Weblog iSchulbuch.wordpress.com . Das gesamte Buch wurde durch die Religionsgruppen Katholische Religion der Stufen 8 und 9 in kollaborativer Arbeit über das Wiki der Schule zunächst vorproduziert und dann mit iBooks-Author als iBook finalisiert.

eucharistie

  • Im „wunderschönen Monat Mai“ – fand das mündliche Abitur in Musik, wie bereits im Jahr 2011 unter dem Einsatz des iPads statt. Die Prüflinge produzierten Songs mit der App GarageBand. Weitere Infos gibt es hier.
  • Der Juni stand ganz im Zeichen von OER, also freien Bildungsmaterialien. Es gab einen massiv-offenen-Onlinekurs den (COER13) dazu und auch eine Veranstaltung der Werkstatt.bpb in Berlin zum Thema OED (OpenEducationalDevelopment) und die Ankündigung des ersten Barcamps zu OER in Köln, dem OERkoeln13.
  • Im Juli war es dann endlich soweit und das erste von Schüler der KAS erstellte ibook der KAS stand ab sofort weltweit zum kostenlosen Download im Apple Bookstore bereit. Außerdem gab es im Juli noch eine schulinterne Fortbildung für die KAS-kollegen zum Thema mobiles Lernen mit iPad, App und Cloud. Dann war erst mal Sommerpause 🙂
  • Im September standen Fortbildungen ebenfalls auf der Tagesordnung und zwar Fortbildungen in und um offene Formate. Zunächst war der September der Startmonat des ersten, deutschen „Twitterchats“ für Lehrende, dem sogenannten #EDchatDE.

    EdchatDE

    Dieser findet seit dem immer Dienstags um 20-21 Uhr auf Twitter statt. Weitere Infos erhältst Du im #EdchatDE-WikiAußerdem fand ebenfalls im September das bereits erwähnt erste Barcamp Kölns zum Thema OER – Open Educational Resources statt, das OERkoeln13!

  • Der Oktober war „international“ 😉 In der Zeit von Freitag, 11.10. bis Sonntag, 13.10. fand die weltweit größte, offene Onlinekonferenz im Bereich Bildung, die sogenannte „Reform Symposium Online Conference“ oder kurz RSCON4 statt. Die Zahl „4“ steht dabei für die vierte Konferenz dieser Art in Folge. Die Konferenz steht im Zeichen des „Connected Educator Month„, der im Monat Oktober ebenfalls stattfindet. Beide Veranstaltungen wollen Lehrende weltweit über das Netz und Soziale Netzwerke wie Twitter vernetzen, damit alle voneinander lernen und partizipieren können. Es lohnt sich auf den entsprechenden Plattformen vorbei zu schauen oder auf Twitter unter den Hashtags #RSCON4 , #CEM bzw. #CE13 zu lesen. Über 10000 Lehrende aus mehr als 100 Ländern der Erde sind hier „connected“. Im Rahmen des #RSCON4 gibt es Keynotes, Panel Discussions und mehr als 100 – Online Sessions. Als einziges deutsches Beispiel erhielt ich die Möglichkeit, das iPad-Projekt der KAS als Online-Session während der Conference zu präsentieren. Cool!
  • Im November stand Video im Mittelpunkt. Wir produzierten mit der App „Vine“ kurze „Lernvideos“ die per Twitter bereit gestellt wurden. Außerdem ging die erste KAS-Live-TV Sendung per Google-Hangout OnAir auf Sendung, die seit November wöchentlich von meinem Musikkurs 11 produziert und immer um 9.30 Uhr live aus dem Musikraum per google+ übertragen wird.

KAS Musik TV OnAir

  • Im Dezember gab es neben einem durch die Klasse 5 getwitterten Adventskalender  auch noch einen durch die Klassen 6cd erstellten Adventskalender im Web und die „Hour Of Code„, bei der es darum ging, dass Lernende aller Altersstufen und Schulformen eine Stunde in der Woche ein kleines bisschen Programcode erstellen sollen. Eine tolle Aktion, die ihren Ursprung in den USA fand und die den Schülern viel Motivation und Freude machte.. Viel los also im Dezember und das Schönste natürlich nicht zu vergessen: Weihnachten 😉
  • Fehlt nur noch die Blogstatistik und die ist… beeindruckend: Danke für ihr/euer Interesse an diesem Weblog!
Zugriffe weltweit im Jahr 2013
Zugriffe weltweit im Jahr 2013

Die meisten Zugriffe kamen auch 2013 wieder aus Deutschland (über 35000), weltweit fand unser Blog jedoch Beachtung und insgesamt lagen die Zugriffe in diesem Jahr bei 41000!

Zugriffe pro Jahr seit 2011
Zugriffe pro Jahr seit 2011

2012 war „das goldene Jahr mit über 60000 Zugriffen, aber das Interesse ist ungebrochen.

Zugriffe insgesamt: 153000
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Horizon(t) und Ziele

Es stellt sich mir die Frage ob Bildung, Schule, Ausbildung lediglich „digitalisiert“ wird, oder ob sich Lernen im digitalen Zeitalter wirklich grundlegend verändern wird. Im Moment scheint in dieser Frage noch alles offen zu sein. Einem digitalen Wandel bei Medien und Bildung steht aber dringend auch eine Veränderung des Grundverständnisses von Lernen und Schule zur Seite. Ein einfaches „Übertragen“ bekannter Methoden und Lernszenarien nach „Digitalien“ bringt da wenig.

Und es ist an der Zeit, denn das Wesen von Schule hat sich seit dem vorletzten Jahrhundert im Kern nicht verändert. Ein ständig angewachsener Kanon von Inhalten wird vorgegeben. Der „Lehrer“ lehrt und man nutzt Bücher und Papier. Ziel ist es die „Prüfung“ möglichst gut zu meistern, einen guten Abschluss zu machen, der „Lernfortschritt“ wird eng kontrolliert. Die Schüler lernen durch Zuhören, Lesen, Wiederholen und Üben. Der vorgegebene Lernstoff wird didaktisch aufbereitet und weitgehend sozial isoliert eingeübt. Transparenz, Teilen, Medienkompetenz und Binnendifferenzierung sind da eher die Ausnahme und in einem solch durchgestylten System von Lehrenden und Lernenden nicht wirklich zu leisten. Alle, vor allem auch die Lernenden müssen lernen, was vernetztes, selbstgesteuertes Lernen bedeutet und welche Verantwortung aber auch Chancen es bietet:

Seit einiger Zeit gerät das tradierte System jedoch ins Wanken, PISA, kompetenzorientierte Lehrpläne und viele „Best-Practice“-Beispiele sind ein Anfang und zeigen, dass „Shift“ möglich ist und „Shift happens“.

Das „Social Web“ oder „Web2.0“ und die fortschreitende, digitale Vernetzung unserer Lebenswelt beinhaltet enorme Potentiale und Herausforderungen für das „Lifelong-Learning“ und  stellt neue Lernräume bereit. Der jährlich erscheinende „Horizon Report“ des New Media Consortium (NMC) beispielsweise sagt weitere, rapide Veränderungen und Einfluss moderner Bildungstechnologien auf Lehre, Lernen und Forschung in einem Zeitfenster von 1-5 Jahren voraus. Im ersten Zeitfenster von einem Jahr spricht der Report von einer breiten Akzeptanz/Einsatz mobiler Devices („Kulturzugangsgeräte“) in Lernszenarien. „In der Lehre haben Tablets an Dynamik gewonnen, weil man Apps und Inhalte direkt auf die Geräte laden kann. So wird das Tablet selbst zur tragbaren, personalisierten Lernumgebung.“ Die sogenannten MOOCs (der Begriff wurde erstmals von George Siemens und Stephen Downes 2008 geprägt) sind vor allem in USA zum „Trend“ im Bildungsbereich geworden und setzen sich auch in Deutschland langsam durch. Im Jahr 2013 gab es z.B. den #MMC13, einen MoocMakerCourse, also eine Art „Metamooc“, den COER13, einen massiven offenen Onlinekurs zu OER und den Openreli 2013, einen ersten deutschen MOOC zum gemeinsamen, kompetenzorientierten Lernen mit dem Schwerpunkt Schule und Unterricht im Fach Religion, um nur einige exemplarisch zu nennen. Das zweite angegebene Zeitfenster (2-3 Jahre) handelt von der Analyse und Optimierung von Lernprozessen (Learning Analytics) auf der Basis von Big Data und vom sogenannten #GamebasedLearning oder der #gamification. Im letzten Zeitfenster (4-5 Jahre) spricht der Horizon 2013 von einer Revolution im Bereich tragbarer, internetfähiger Technologie („Wearable Technology“ – wie z.B. Brillen, Armbänder, Schmuck, etc.) und dem 3D-printing (Stichwort „MakerBot“) und 3D-Scanning, das angeblich die nächste industrielle Revolution sein könnte: „Everyone is a maker.“ Sportlich!

Es wird weiter spannend bleiben und wir freuen uns auf 2014!

Frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr wünscht…

#iPadKAS, André Spang, Köln.

Das war 2013: 35 Monate #iPadKAS, #lrn21 Review